OK Steffen.
Kernaussage: Ein modernes Torwartspiel macht einen guten Torwart zu einem sehr guten Torwart.
Beispiel: van der Saar, er ist sehr solide in seinem Spiel auf der Linie und bei Flanken, aber auch da gibt es welche die mindestens genauso gut sind. Van der Saar hat aber eine tolle Spieleröffnung, was ihn in der offensive fast zu einem 11ten Feldspieler macht. Diese zusätzliche Fähigkeit macht aus van der Saar einen Weltklassetorwart.
Bei Adler gilt das änlich. Er ist aufgrund der Fähigkeit den Ball auch mit links ordentlich zu spielen flexibler, als andere. WEnn der Stürmer von rechts kommt gewinnt er so ein paar Meter Abstand und so unter Umständen die Zeit einen genauen Ball zu spielen.
Das alles soll nicht heißen, dass eine moderne Interpretation einen Torwart mit schlechten Grundlagen zu einem guten Torwart macht, dann kann man gleich einen Libero nehmen




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) Schon da würde der Torhüter viel ins Spiel einbezogen. Mehr noch als heute. Nur nachdem wir Schnapper den Ball dann nicht mehr in die Hand nehmen durften, haben es die Läufer auch lieber gelassen uns den Ball zu geben. Klar, wir waren ja auch nicht die geübtesten Fußballer. Erst mit der Zeit wurden die Keeper auch bessere Fußballer an sich und damit wieder mehr in das Spiel eingebunden. Das wird nun als modernes Torwartspiel vermarktet. Ist aber das gleiche wie früher. Einziger Unterschied: Früher habe ich den Rückpass mit der Hand aufgenommen und mit einem Abwurf/Abschlag den neuen Angriff eingeleitet. Heute muß ich das alles mit dem Fuß machen. Spielerisch starke Keeper machen das besonnen, die etwas schwächeren prügeln den Ball einfach nach vorn. Aber modern ist daran eigentlich mal gar nichts!
