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Thema: Der Hüpfer - sinnig oder unsinnig?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Welttorhüter
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    Avatar von Manuel
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    Im Moment der Landung stelle ich mir das wie bei einem Bogen vor. Den muss man auch spannen um weit schiessen zu können.
    Hüpfer + Landung = gespannter "Bogen" ?
    Kann man das so ein wenig vereinfacht ausdrücken ?

    Also wäre der Vorteil eventuell, dass man noch mehr Spannung aufbauen kann als wenn man in der Grundstellung steht ?

    edit: Was aber natürlich alles nichts bringt, wenn man das falsche Timing hat.
    Habe heute im Training kleine "Trippelschritte" ausprobiert, hat sehr gut geklappt, da man doch fast immer Kontakt zum Boden hat. Ist mMn weniger "gefährlich" als das Hüpfen.
    Geändert von Manuel (20.04.2009 um 21:35 Uhr)


  2. #2
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    Zitat Zitat von ManuelEG Beitrag anzeigen
    Im Moment der Landung stelle ich mir das wie bei einem Bogen vor. Den muss man auch spannen um weit schiessen zu können.
    Hüpfer + Landung = gespannter "Bogen" ?
    Kann man das so ein wenig vereinfacht ausdrücken ?

    Also wäre der Vorteil eventuell, dass man noch mehr Spannung aufbauen kann als wenn man in der Grundstellung steht ?
    Hallo Manu!

    Das ist gar kein schlechter Vergleich! Wirklich ein sehr guter Einfall! Zwar werden die Filamente im Muskelinneren nicht "gespannt" wie der Bogen, aber der Weg und die Intensität der Kraftübertragung ist, wie beim Pfeil, größer. Wenigstens einer, der mich etwas verstanden hat *freu* ;-)

    Man könnte die Systematik auch mit einem einfachen Beispiel verdeutlichen: Wenn ihr mit eurer Faust aus 5cm Entfernung auf einen Boxsack haut, habt ihr natürlich viel weniger Weg um Schwung aufzubauen, als wenn ihr 15cm davon entfernt seid. Ihr könnt euch eure Faust oder euren Arm jetzt als Myosin-Filament vorstellen. Dieses hat ohne Vorspannung auch einen längeren Leistungsweg und kann viel größere kinetische Energie freisetzen. Da macht es auch nichts, wenn zusätzlich etwas mehr Körpergewicht bewegt werden muss, denn die Gesamtenergie ist einfach größer.

    @mörv: Also den Ausdruck "Schwungmoment" finde ich in diesem Zusammenhang etwas problematisch, aber ich glaube, vom Prinzip meinst du das richtige! :-) Vereinfacht ausgdrückt ergibt sich innerhalb der Muskelfilamente durch den längeren Reaktionsweg des Myosin-Köpfchens tatsächlich ein höherer "Schwung".

    So, nochmal etwas weniger Theoretisches. Also ich selbst steh nur in meiner Freizeit im Tor, bin ansonsten Feldspieler (Landesliga). Aber sogar ich mache diese Hüpfer instinktiv, wenn ich im Tor stehe. Und ich glaube das machen viele, ohne dass sie es überhaupt richtig merken. Ich habe es auch erst gemerkt, als ich darauf geachtet habe. Wie ich schonmal erwähnte, gibt es sicher Unterschiede in der Ausführung. Einige wippen nur ganz leicht auf den Fußballen, so dass man es kaum bemerkt, andere springen richtig hoch.

    Achtet doch mal beim Training drauf :-)

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