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Thema: Der Hüpfer - sinnig oder unsinnig?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    User des Jahres 2014
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    Avatar von übergreifer
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    Zitat Zitat von Anadur Beitrag anzeigen
    Da war kein Hüpfer. In der Superzeitlupe sieht das so aus aber da wird nicht gehüpft. Wiese geht aus einer Seitwärtsbewegung in die Grundstellung (Beine leicht gewinkelt, leicht gespreizt). Das sieht dann in der Zeitlupe aus, als würde er hüpfen.
    Das ist ein glasklarer Hüpfer mit entsprechender Konsequenz, sprich es resultiert ein haltbarer Gegentreffer, der auf diesem Level einfach gehalten werden muss.

    Zitat Zitat von Anadur Beitrag anzeigen
    Was man fragen kann ist, ob er hier nicht noch versuchen kann einen Zwischenschritt zu machen oder aber überzugreifen.
    Das kann man sicherlich fragen. Nur ist ein Zwischenschritt nach dem Hüpfer kaum mehr drin. Er setzt auf den Boden auf in dem Moment als der Ball etwa ein drittel der Flugbahn erreicht hat. Daher ist aufgrund des Zeitverlustes ein Zwischenschritt nicht mehr machbar. Mal abgesehen davon sind Zwischenschritte nach solch einem hohen Hüpfer meistens völlig Fehl am Platze, weil der Bewegungsablauf ein anderer ist. Da gilt es nur sich so weit wie möglich vom Boden abzustoßen. Übergreifen? Ja klar, kann er machen. Der Ball ist dafür hoch genug, und ich denke da hätte er die notwendigen Zentimeter rausholen können. Es tut mir aber eher als Torwart in der Seele weh, wenn ich sehe wie jemand solch eine enorme Athletik durch derartig bescheuerte Bewegungen kaputt macht.

    Zitat Zitat von JSG Titan Beitrag anzeigen
    Also wenn ich mir die Situation so vorstelle, ich könnte glaub ich gar nicht die ganze Zeit nur Bodenkontakt haben, sondern müsste die Spannung durchs Hüpfen auch irgendwie rausbringen.
    Ich kann dich absolut verstehen, nur dann wirst du genauso wie Tim Wiese haltbare Gegentreffer nach Kopfbällen am Fließband kassieren. Es ist sowas von schwer einzuschätzen am welchem Punkt der Ball tatsächlich geköpft wird, oft sogar unmöglich. Der Hüpfer ist gerade aus solchen Entfernungen Schwachsinn hoch Drei. Nur der ständige Bodenkontakt bringt einen zum erwünschten Erfolg. Natürlich kann ich verstehen, dass manche automatisch ihre Spannung im Hüpfer entladen. Man steht in solchen Situationen unter Strom als Torwart. Nur soll man da einfach die Ruhe bewahren, warten, gucken und dann reagieren, und nicht solch eine hektische und kontraproduktive Bewegungen auf der Linie machen. Das ist eine Sache die man dringend wegtraineren muss. Der Schaden ist wirklich größer als man sich vorstellen kann. Manchmal sieht man zwei völlig "gleichwertige" Keeper, und der "bessere" ist dem anderen um Lichtjahre voraus, weil er eben nicht so zappelig auf der Linie ist, halt einfach konzentriert und ruhiger.

  2. #2
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    Hey Mörv
    ich dachte, dass hier alle über "den Hüpfer" vor dem Schuss reden und den hatte ich jetzt anders ausgelegt als mein Beispiel, was ja eigentlich eher die Vorbereitung in Form von mehreren kleinen Hüpfern darstellt und ich mir dabei auch eigentlich gedacht hatte, dass es zur Flexibilität oder Reaktionsschnelligkeit beiträgt. "Den Hüpfer" über den hier alle reden hatte ich eher als einzigen kurzen Absprung vor dem Schuss verstanden was dem Muster in dem Video widersprechen würde

  3. #3
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    Ja, aber auch diese Technik des "in die Grundstellung-Manövrierens" wurde hier schon beschrieben.

    Enke führt diese Technik sehr häufig aus, wenn der Ball in unmittelbarer Nähe ist und nicht eindeutig klar ist, wann wer schießt.

    Der Vorteil ist natürlich, dass man sich sehr schnell neu positioniert und die Bewegung schnell und dynamisch erfolgen kann.
    ...



  4. #4
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    Achso... ich hätte nämlich das "in die Grundstellung maövrieren" auch nicht mit diesem Hüpfen in Verbindung gebracht, aber danke Jetzt weiß ich, dass ichs so weiter machen kann xD

  5. #5
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    *grinsen*
    Ich muss immer noch grinsen.. Was fehlt youtube? Klar.. eine Zeitlupe... und was fehlt noch? Klar, ein wenig Beobachtung und Spürsinn....

    Daher: Viele sollten vorsichtig sein, daß man diese nicht beim "Hüpfen" ertappt... und das geht schneller als viele Denken.

    @Schnapper: Das machen wir zusammen auf dem Camp einmal.... wirst sehen, ist nicht einfach, kannst schon anfangen zu üben
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  6. #6
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    *grinsen*
    Ich muss immer noch grinsen.. Was fehlt youtube? Klar.. eine Zeitlupe... und was fehlt noch? Klar, ein wenig Beobachtung und Spürsinn....
    Nur guckt sich nicht jeder die Sachen nur bei youtube an. Ich nehme ziemlich viele Spiele auf dem DVD-Recorder auf, weil ich ja oft selbst während der Spiele trainieren muss. Dann kann man das Ganze vernünftig bewerten.

  7. #7
    Internationale Klasse Avatar von JSG Titan
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    also ich überlege nochmal ganz banal, der Sinn des Hüpfers, oder Einspringen: Man kommt nach dem Einspringen wieder in Kontakt mit dem Boden und kann sich dann aus der Bewegung in den Sprung "katapultieren" Wenn das Timing stimmt, müsste man doch höher springen können, als aus dem Stand oder nicht? Ich kann das nicht begründen, vermute dies jedoch, da die ganze Beinarbeit schon in einem flüssigen bewegungsablauf ist. Seit dieser Diskussion betrachte ich jedes Gegentor in den Ligen genauer, aber bei solchen Gegentoren wie Wiese es von Trochowksi bekommen hat zu sagen, ohne Hüpfer äre die Wahrscheinlichkeit höher gewesen, dass er ihn gehalten hätte, finde ich zu stark. Es gibt auch genügend Paraden, in denen nach dem Einspringen ein fas sicheres Tor verhindert wurde. Ich finde die gesamte Diskussion sehr schwierig, da wir keine schlagkräftigen Argumente finden und alles sehr schwammig ist. Vllt könnte unser Internetportal demnächst ein paar Fragen in einem Interview einem Keeper oder TW Trainer stellen... Ich mein, ist uns nur in ganz Deutschland diese Sache in die Augen gefallen?


    Zitat Zitat von Spideratze Beitrag anzeigen
    Wer sich da zu weit von seinem Kasten entfernt, darf sich nicht wundern, wenn er dann mal ganz alt aussieht.

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