Obwohl es sich hier um eine ganz andere Art von "sich Gedanken machen" handelt.
Obwohl es sich hier um eine ganz andere Art von "sich Gedanken machen" handelt.
Und es lohnt sich nicht mal wirklich, diesem Hüpfer so auf den Grund zu gehen.
Denn viele die hier schreien und beschreiben, Nicht-Hüpfer zu sein, sind, wenn man dann mal einen Video Film im Training sich ansieht, dann auch Hüpfer.
Also, mein Gott, warum sich Gedanken machen?
Somit hat der Themenstarter eine Antwort zum Hüpfer und seiner Ursache bekommen. Und er hat eine Vielzahl von Meinungen bekommen.
Nun muss er selbst sehen: Kommt er damit klar?
Oder soll er sich nun den Hüpfer antrainieren? Oder soll er darauf achten, nicht mehr zu hüpfen?
Letztere beide Punkte, da bekomme ich jetzt schon das Grinsen, wenn man es versucht, den dann geht es wieder los, mit dem zuviel Gedanken machen.
Warum könnt Ihr Dinge nicht ab und an einfach einmal hinnehmen?
Man kann es aufdröseln, wie ich es gemacht habe, man kann dann meiner Meinung sein, oder auch nicht und eine eigene Meinung dazu haben. Viele die eine eigene Meinung haben, dröseln aber diese nicht auf, erklären also nicht wie es dazu kommt, sondern stellen weiterhin einfach eine grundlose Behauptung in den Raum.
Egal, ist gestattet.
Doch dann weiter zu bohren, verleiht einer Behauptung auch nicht mehr Gewicht, denn man sollte schon etwas erklären können, denn es gibt einen Sinn hinter Dingen.
Und oft ist es einfach besser, daß gar nicht verstehen zu wollen, es einfach gut sein zu lassen und keine Gedanken daran zu verschwenden.
somit weder im Spiel noch in der Freizeit.. es sind oft Gedanken, die in der sauren Gurkenzeit jetzt an die reißerischen Themen der Sportpresse erinnern, die bereits jetzt Stimmung aufrecht erhalten wollen, anstelle auch hier mal Ruhe und Gelassenheit am Ende der Saison einzubringen.
Daher: Dieser unsägliche Hüpfer - Ihr macht Euch echt zuviel Gedanken darum. Viel zuviele.
Meinungen sind gesagt, was soll noch kommen?
Es erneut aufdröseln? Kaltes wieder aufwärmen?
Es bringt doch nicht viel Neues ans Tageslicht.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Man muss dieses Thema mal hochkramen, weil ich erinnert worden bin, daß wir bei Hans Leitert darüber gesprochen haben und dann auch wieder beim Torwarttrainer Tag von Torwart.de beim VfB Stuttgurt.
Ebbo Trautner hat sichtlich interessiert mitgemacht, auch wenn die Gedanken eher von seinem Kollegen aus Hoffenheim kamen.
Fakt ist, und da ändert sich nichts:
Man schreitet als Trainer so lange nicht ein, wie der Hüpfer nicht nachteilig ist.
Viele Torleute machen und brauchen eine Auftaktbewegung, und sei es nur für den Dehnungsverkürzungszyklus, den sie allerdings völlig unbewußt einsetzen.
Eine so starke Bewegung wie z.B. bei Fromlowitz oder Enke ist dafür sicherlich nicht notwendig, auch die weite Ausholbewegung wie einst Timo Hildebrand es gemacht hat... Dinge, die Leitert als negativ ablehnt und auch die Kollegen von Hoffenheim und Stuttgart als nicht unbedingt sinnvoll ansehen.
Hingegen ein kurzer Hopser, eher unbewußt gemacht, ist tolerierbar, trainiert wird es aber weder in Stuttgart noch in Hoffenheim.
Die Diskussion war eher: Bis wohin kann man es tolerieren und wie stellt man es ab, bzw. zu was ändert man es am Besten?
Die Diskussion endete sichtlich ergebnislos, weil es zu individuell ist. Denn was man einem Torwart nicht beibringt, ist schwer dann ggf. auch in der Form zu ändern. Denn man greift hier ganz bewußt in ein eher untypisches, unbewußtes Bewegungsmuster ein, dessen Mechanismus und Auslöser gar nicht wirklich geklärt sind - und auch nicht müssen-
Ausser: Der Torwart hat daraus einen Nachteil
Dann hilft nur: Video Analyse, es dem Torwart zeigen und Stück für Stück mit Übungen zur Annäherung und Bereitschaft eben der Sache beikommen.
Das läßt sich im Grunde auch nur abstellen, wie das Trippeln oder Hopsen auf der Stelle, was sich ein Torwart in vielen Jahren mal angewöhnt hat... allerdings in vielen Fällen negativ ist und daher eher abgestellt wird.
Der Hopser hat sicherlich auch hier seine Ursache, verstärkt sicherlich auch durch eine Auftaktbewegung, wie das 'Einspringen in die Bereitsschaftsstellung' oder auch das bloße Ruckartige Absenken der Hüfte.
wie gesagt, ist es kein Nachteil für den Torhüter, so ist es zu tolerieren.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Finde ich schön Steffen, dass du da mit den "die Ahnung haben" drüber gesprochen hast. Ich persönlich merke den Nachteil des Hüpfers, wenn ich genau beim Schuss des Schützen erst abspringe. Denn dann kommt der Ball auf mein Tor und ich habe in diesem Moment wo ich reagieren kann, keinen Bodenkontakt. Wenn ich dann aufkomme, reicht die Zeit nicht mehr, um in Aktion zu kommen.
Ansonsten wende ich ihn auch an, allerdings nicht in ausgepräger Form und auch nich beständig. Wenn beim Torschusstraining meiner Jungs merke, dass viele Schüsse sitzen, versuche ich etwas zu ändern und wende dann z.B. den Hüpfer an - oder ab. Es ist relativ situationsabhängig.
Also bei mir ist das unbewusst. Der Hüpfer fällt mir auf, wenn ein Schuss mal daneben geht und ich folglich meine Aktion abbreche. Den Hüpfer habe ich aber zu diesem Zeitpunkt trotzdem schon ausgeführt.
Es ist mir - um ehrlich zu sein - noch nie passiert, dass ich nach einer verunglückten Abwehraktion mit dem Gedanken aufstand: Verdammt, das ist passiert, weil ich keinen Bodenkontakt hatte.
Es ist eher so eine Sache des Gefühls für das Timing. Hat das Timing gestimmt, dann merkt man das und wird mit einer guten Aktion belohnt. Wenn nicht, tja, dann hat man das auch oft im Gefühl.
Wenn ich andere Torhüter bei ihren Aktionen betrachte, sehe ich es allerdings. Das ist schon eine interessante Angelegenheit.![]()
Steffen hat es ja bereits gesagt: Es ist einfach zu individuell, als das man eine allgemeingültige Lösung finden könnte.
Jeder Keeper ist anders...sobald es aber nachweislich schadet, dass der Schnapper "hüpft" muss der TWT etwas dagegen tun...
Ein funktionierendes Bewegungsmuster umzustellen macht ja keinen Sinn.
Timing ist die halbe, oder sogar noch mehr, Miete...
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Interessant alle Male, zumal man daran merkt wie gut es ist einen Trainer zu habe, der Dinge sieht, die man selbst gar nicht in dem Maße realisiert. Und wenn sich so jemand dann auch noch Gedanken darüber macht was hinter dem Gesehenem steckt, noch besser!
Ich weiß auch nicht, ob ich hüpfe. Ich nehme nur das "Ergebnis" war.
Fliegen ist der Versuch, sich auf den Boden zu werfen und nicht zu treffen.
Ich mache diesen Hüpfer unbewusst. Habe damit zwar bisher noch keine Probleme gehabt, aber ist mir auch schon bei Profis aufgefallen, z.B. bei Neuer beim 2:0 gegen Italien macht er einen "Riesen-" Hüpfer.
Sowas ist dann eben extrem zeitraubend.
Geändert von laserbanana (09.08.2012 um 10:02 Uhr)
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