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Thema: Problem

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Torwarttalent
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    Nur der Hinweis auf die Technik „Tauchen“ wird hier wohl nicht helfen (soll keine Kritik sein).

    Ein Stürmer, der ca. auf Höhe der Außenlinie in den 16er eindringt, hat m.E. zwei Möglichkeiten.
    1.) Er schließt mit einem Torschuss ab
    2.) Er passt in die Mitte bzw. den Rückraum

    Der Torwart sollte hier versuchen, sein Tor erst einmal nicht „großartig“ zu verlassen und am kurzen Pfosten stehen zu bleiben, damit das Tor nicht völlig offen ist. Damit dürfte die Gefahr des Torschusses gebannt sein.
    Für den Fall, dass der Stürmer in die Mitte bzw. Rückraum passt, gilt es wieder zu unterscheiden, wo genau der Ball hinkommt. Das wäre aber jetzt ein bisschen zu umfangreich, um dass alles hier niederzuschreiben.

  2. #2
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    Ich meinte das "Tauchen" für den Fall des Schusses auf die lange Ecke, wie der Threadstarter es oben erwähnt hat. Wenn man den Winkel gut verkürzt kriegt man den Ball so ohne Probleme. Sein Problem ist ja, dass er mit dem Fuß zum Ball geht.
    Farblegende: Moderator | Privatperson

  3. #3
    Torwarttalent
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    @Paulianer: Alles klar

    Aber bitte beachten, dass der Stürmer auch die Option des Passes hat. Daher sollte das Tor nicht "großartig" verlassen werden. Wobei ich ehrlich gesagt geringfügige Vorstellungsprobleme habe, wie der Stürmer den Ball in die lange Ecke schießen will, wenn er an der Außenlinie in den 16er eindringt. Aber egal...

  4. #4
    Welttorhüter
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    Avatar von Believer
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    Zitat Zitat von Tkrauti Beitrag anzeigen
    Der Torwart sollte hier versuchen, sein Tor erst einmal nicht „großartig“ zu verlassen und am kurzen Pfosten stehen zu bleiben, damit das Tor nicht völlig offen ist.
    Gut, das hat wahrscheinlich jeder anders gelernt, ich zu mindest habe es so gezeigt bekommen, dass, wenn der Stürmer wirklich so weit also fast von der Außenlinie aus den 16er betritt, du immer noch im Tor in der mitte des Tores mit einer offen Position stehst (d.h. ein Fuß zeigt zum Stürmer der andere zum 11 Meter Punkt so dass du dich schnell in beide Richtungen bewegen kannst). Hier gilt für meinen Trainer immer der Spruch: Vorne bist du schneller als nach hinten. Wenn der Stürmer natürlich noch weiter aufs Tor zieht, mach ich die 2 Schritte ins Kurze, ganz klar, nur wenn ich die zu früh mache, habe ich vielleicht keine Chance mehr eine Flanke zu verhindern.
    "Bangerang"

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  5. #5
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    Believer,
    darüber wird noch heftig, auch unter Tw Trainern, diskutiert.
    Denn kein Torwart läuft rückwärts....
    Denn am kurzen Pfosten stehen kommt es immer wieder vor, daß nun eine Flanke auf die lange Position gespielt wird und es liegt nun am Torwart, hier rasch zu reagieren und sich in die Umgekehrte Richtung auf zu machen.
    Rückwärts, richtig, keine Chance.
    Also läuft der Torhüter eher seitlich - vorwärts in die lange Ecke, die Augen zum Spiel zum Ball gerichtet....

    Daher sind bei solchen Bällen Schüsse / Kopfbälle auf die eben verlassene kurze Ecke schwerer zu halten, als in die lange Ecke, in die sich der Torwart hin bewegt.... Denn in die kurze, da muss er das Bewegungsmoment stoppen und Kraftmoment gegen seine Bewegungsrichtung aufbauen, was wertvolle Zeit kostet und daher oft zu einem Treffer führt.
    In die lange, da hat der Torwart alle Bewegungsenergie im Rücken und kann so viele Bälle noch abwehren.
    Sicherlich ist es nicht "falsch" etwas mehr mittig zu stehen... doch dann sollte man auch etwas vor dem Tor stehen, damit man kurz und lang gleichermäßen "offen" bzw. "gedeckt" hat. Steht man in der Mitte sehr nahe der Torlinie, ist die "Kurze" leider sträflich offen, eine Einladung für einen guten offensiven Spieler, hier das Ding unhaltbar einzuschweißen.

    Das richtige Stellungsspiel lernt man nur, wenn man es immer und immer wieder macht.
    Auch wo man sich wie zu positionieren hat, ist oft eine sehr individuelle Sache... das muss und wird ein TwT auch dann bei solchen Aktionen berücksichtigen.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  6. #6
    Welttorhüter
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    Das heißt also nach deiner Meinung wäre es besser, wenn der Gegenspieler außen am 16er ist, die kurze Ecke zu zu machen?
    Nur ob ich das jetzt richtig verstanden habe
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
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  7. #7
    Torwarttalent
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    Ich denke, dass es langsam schwierig wird, dir etwas genaueres zu sagen, weil man diese Situation - ohne genaue Positionsvorgaben - nicht mehr so einfach erklären kann. Normalerweise erklärt man solche Spielsituationen am Tatikboard oder direkt auf dem Platz.

    Denn wenn der Stürmer seine Position verändert, passt der Torwart seine Position entsprechend an. Fakt ist, wenn der Stürmer dem Tor immer näher kommt, musst du zwangsläufig irgendwann die kurze Ecke zu machen (und nur das meinte ich).

    Daher reden hier einige Leute (einschließlich meiner Person) von unterschiedlichen Screenshots einer Spielsituation. Und das sollte dir bewusst sein.

  8. #8
    Welttorhüter
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    Okay dann machen wir es so. Die Situation die ich meine sieht so aus:




    Die Spielfeldumrandungen sind schwarz, der 16er grün mit 11-Meter-Punkt

    Blauer Punkt = Stürmer

    Oranger Punkt = TW

    Das heißt, wenn der Stürmer sich so positioniert, dann habe ich es so gelernt, dass ich in der Mitte des Tores stehe, die Fußposition offen, wie vorher beschrieben. Je weiter der Stürmer dann in den 16er zieht, desto weiter mache ich natürlich dann die Kurze zu.
    Geht die Einschätzung jetzt besser?
    Geändert von Believer (10.05.2009 um 00:22 Uhr)
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
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  9. #9
    Torwarttalent
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    Also die von dir skizzierte Spielsituation stellt doch lediglich eine ganz normale Flankensituation dar und da ist es doch völlig normal, dass der Keeper in der Tormitte steht.
    Bisher wurde jedoch immer vom Eindringen in den 16er auf Höhe der Außenlinie gesprochen oder?

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