Das ist ja auch der Idealfall, Schnapper. Jeder Spieler weiß genau wo seine Anforderungen sind und macht sich deshalb einen eigenen Plan, den er einhalten und so seine Physis nach eigenen Ansprüchen verbessern kann. So viel zur Theorie. Nur ich erfahre das öfter in meiner Mannschaft (und habe es in meinem alten Team so erfahren), dass sich die Spielerinnen nicht an eine gute Vorbereitung während der Fußballpause halten, weil sie keinen Plan vor Augen haben. Meist ist nicht einmal mehr der Wille da überhaupt etwas zu machen. Die Wenigen, die sich das vorgenommen haben, scheitern dann meist an mangelnder Planungslust oder dem eigenen Schweinehund, haben also nicht die Disziplin etwas für sich selbst durch zu ziehen. Da halte ich es (ich kann ja nur von meinen Erfahrungen sprechen) für durchaus sinnvoll einen allgemeinen Trainingsplan auszugeben mit dem Hinweis, dass eine Durchführung dieser Maßnahmen das Breakdown-Risiko um ein erhebliches senken kann. Mein alter Trainer wollte es in der Vorbereitung so halten, dass er jedem Spieler einen speziellen Trainingsplan anfertigt, was natürlich noch besser wäre, aber das lässt sich erst bei Trainern realisieren, die länger mit dem Team zusammenarbeiten und auch den Blick für den Einzelnen haben (was eigentlich Grundvoraussetzung ist, aber ein Trainer auch oft vermissen lässt). Es spricht ja nichts dagegen diesen allgemeinen Trainingsplan nach eigenen Ansprüchen zu verändern, wie es Stetti getan hat. Das halte ich für die beste Alternative zum selbstständigen Sportler.





Zitieren
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
