Ich habe eben erst gesehen, dass Steffen seinen Bericht mittlerweile online gestellt hat. Morgen werde ich den mir mal zu Gemüte führen![]()
Ich habe eben erst gesehen, dass Steffen seinen Bericht mittlerweile online gestellt hat. Morgen werde ich den mir mal zu Gemüte führen![]()
Farblegende: Moderator | Privatperson
Klasse Bericht Steffen !
KielerKeeper
Verkäufer: +++++
Käufer: ++
Ein wirklich beeindruckender Bericht. Wenn man diese Zeilen liest, möchte man glauben Steffen sei dem Torwart-Buddha begegnet. Das Buch werde ich mir wohl auch zu Gemüte führen
Allerdings (mal kurz abseits vom Thema) liest man mit deinem Text, Steffen, auch über deine Liebe zum Torwartspiel & Trainer-Dasein (auch wenn es gerade etwas, nun ja, "kitschig" ausgedrückt war - ich finde diese Begeisterung toll & finde mich darin wieder, was das Torwart-Dasein betrifft)
Believer,
nein ein Torwart-Buddha oder Torwart-Guru nicht, denn sicherlich: Was Hans Leitert erzählt und erklärt hat, dürfte eigentlich allen Profis bekannt und nicht Neu sein.
Es war nur eben das wie und auch die Verkettung, ja oft auch die Einfachheit der Mittel.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Eine derartige Trainingseinheit hätte ich selbst gerne gesehen. Und was das Buch angeht, mag es sicherlich für einige etwas teuer erscheinen. Das Geld ist es trotzdem wert. Aus meiner Sicht ist es genau die richtige Ergänzung zur anderen, zum Teil ziemlich "dröge" geschriebenen, Literatur. Leitert erklärt hier die grundlegende Sachen im Torwartspiel, zwar auf seine Art und Weise, und trotzdem für jeden verständlich. Ich kann daher Steffen´s Begeisterung absolut nachvollziehen, und das Buch "7 Prinzipien der Meister" weiter empfehlen. Man soll dabei aber kein typisches Trainingsbuch erwartet. Da geht es auch nicht darum möglichst viele Übungen zu erklären, sondern um was ganz Anderes. Der Blickwinkel ist da ein ganz anderer, und nennt es von mir aus sogar Torwartbibel.
Ich habe mich in das Buch von Hans Leitert einmal hinein gelesen und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Beschämt muss ich zugeben, dass gerade diese Unterteilung der Abwehraktion mir (noch vor dem Camp, wo ich den ersten Kontakt mit diesen Thesen hatte) noch unbekannt war.
Steffen und Übergreifer, ihr habt vollkommen Recht. Es ist die Art der Vermittlung, die dieses Buch zu etwas besonderem macht, denn bereits die Einleitung hat mich mit einem guten Gefühl in dieses Buch hineinlesen lassen. Man hatte von Anfang den Eindruck, dass diese Zeilen von jemandem verfasst wurden, der sich viele Gedanken um seine Torhüter macht, der sich einfach damit beschäftigt - he cares. Das mag nun nichts ungewöhnliches und eine Grundvoraussetzung eines Torwarttrainers sein und doch hat mich diese Einleitung eben wegen jenen Gründen angesprochen.
Außerdem sind die Erklärungen sehr gut und anschaulich geschrieben. Es ist nichts im Vergleich zur 0-08-15 Torwart-Literatur, die bisher durch meine Finger gewandert ist. Ein tolles Buch!
Als mein Trainer mich am Seitenrand fragte, was dies denn für ein Buch sei, antwortete ich ihm (um nicht deine Worte zu verwenden, Übergreifer): "Es ist das Torwartbuch schlechthin." Ist es auch.![]()
So, Zeit.... mal diesen Beitrag neu zu füllen.
Zeit, die Videos in MP4 zu wandeln, ein paar Dinge rasch zusammen zu stellen und dan bei YouTube einzustellen.
Das Prinzip "Richtig Beginnen"...
Man kann toll erkennen, wie es sich auswirkt, wenn man eben nicht mit dem richtigen Bein beginnt, wenn man nicht den richtigen Fuss, der in Richtung Ball zeigt und geht, bewegt.
Es ist ein Gefühl völlig ausgeliefert zu sein, ein Fehler, der sich über Jahre eingeschliffen hat und den man in Sekunden am eigenen Leib spürt, aber nicht sofort ändern kann, selbst wenn man es noch so will.
Ich habe diese Übung auch gemacht, und völlig versagt. Es war mir unmöglich, selbst einfache Bälle zu halten, so stark war meine Seitenlastigkeit. Von Richtig beginnen konnte nicht mal ansatzweise die Rede sein.
Es war daher gut zu sehen, daß man damit nicht unbedingt alleine war
Aber auch toll zu sehen, wenn man es perfekt richtig macht..
Hans Leitert zum aktiven Torwartspiel:
Das brannte damals bei mir sehr. Hatte ich einen jungen Torwart, der von mir beständig ermutigt wurde, nicht im Tor zu stehen, sondern mit der Mannschaft mitzuschwimmen, mit der Mannschaft mit zu spielen und so gut es geht den Stürmer auch unter Druck und Zugzwang zu setzen. Er lernte so instinktiv die Methode der Torverkleinerung, ja bis alles brüllte er solle im Tor bleiben.
Da zuvor eine Übung gemacht wurde, die zum Prinzip "Rechtzeitig fertig" gehörte, war diese Frage hier einfach unheimlich wichtig.
Ich habe dies dann auch im entsprechenden Thema aufgearbeitet.
Ja, und da ein Torwart Ganzkörpertraining braucht, machte Hans Leitert auch Übungen zur Beweglichkeit, zur Koordination, Balance und natürlich auch zur Körperspannung und Körperkraft.
Folterkammer pur, und man darf dem Torwarttrainer der Stuttgarter Kickers hier ein gutes Zeugniss ausstellen, den der Torwart hier hält hervorragend mit und durch, viele Torleute im Amateurbereich sind nach 40 Sekunden nicht mehr in der Lage, sich zu halten.
Dies kann man auch mal mit einem Freund ausprobieren, der die Kommandos gibt, und verstehen, was ich mit Folterkammer meine...
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
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