Ich müsste eigentlich bei deinem Post und bei dem vorangegangenen von Believer alles in Fettschrift zitieren, denn ihr habt auch meine Gefühlslage optimal formuliert!
Ich spiele (mit Unterbrechungen) seit 15 Jahren Fußball und habe immer noch dieses Kribbeln vor´m Training und insbesondere vor einem Spiel, gebe im Training immer Gas und versuche mich ständig zu verbessern.
Und genau dieser Ehrgeiz ist Fluch und Segen zugleich für mich bzw. uns, denn eigentlich ist ja nichts schlechtes daran, es kommt halt nur darauf an, in welchem Maße dieser vorhanden ist und vor Allem wie man ihn sich zunutze macht. Und wenn man ständig mit sich selbst hadert, weil man zuviel von sich verlangt, wird man durch diesen Ehrgeiz eben zerfressen.
Deshalb muss ich euch Beiden uneingeschränkt zustimmen: natürlich sollte man sein "Hobby" nicht so verbissen sehen und vornehmlich Spaß daran haben, aber es macht halt auch nur Spaß wenn man überwiegend gute Leistungen bringt, einen sicheren Gesamteindruck als Keeper macht und seiner Mannschaft helfen kann (im Optimalfall natürlich das Ganze kombiniert mit sportlichem Erfolg).
Wenn man sich dann im Training genau dafür richtig reinhängt und es dann trotzdem immer mal wieder schwächere Phasen gibt, kann man als ehrgeiziger Sportler nunmal auch keinen "ungetrübten" Spaß daran finden.
Ich bin auch jemand, der bei sich selber zuerst immer nur das Schlechte sieht, hab mich in den letzten 2 Jahren laut meines Trainers und der Mannschaft massiv verbessert, aber sehe das selber gar nicht ein bzw. nehme es als selbstverständlich hin. Das was einen Torwartfehler vielleicht auch so schlimm für uns macht ist die Tatsache, dass man oft nicht die Gelegenheit bekommt, diesen wieder auszubügeln...je nachdem wie das Spiel läuft! Ein Feldspieler hat da ganz andere Möglichkeiten, um so etwas zu Kompensieren.
Trotzdem kann ich zumindest sagen, dass ich mich auch wiederum sehr gut daran "hochziehen" kann, wenn es gut bei mir läuft und die stärkeren Phasen überwiegen bisher auch immer in meinem Fußballerleben. Da denkt man in einer Schwächephase mal öfters dran wie es andersherum ist und dann geht es auch schnell wieder bergauf...aber es ist auf jeden Fall immer wieder auf´s Neue ein Kampf mit mir selbst.
Ich für meinen Teil muss jedenfalls mal einsehen, dass man als Torhüter nicht auf höchstem Niveau spielen und trainieren kann, wenn die entsprechenden (professionellen) Rahmenbedingungen nicht gegeben sind.





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. Da denkt man in einer Schwächephase mal öfters dran wie es andersherum ist und dann geht es auch schnell wieder bergauf...aber es ist auf jeden Fall immer wieder auf´s Neue ein Kampf mit mir selbst.
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