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Thema: Motorik bei C-Jugend-Torhütern

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Amateurtorwart Avatar von T93
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    Hallo La Chat
    wie du oben geschrieben hast, scheint euer Torhüter anscheinend manchmal gewisse Kleinigkeiten vergessen, wie zB die arme hoch...
    also ich würde versuchen erst einmal die Konzentration im Training hoch zu halten, und Übungen machen, bei denen er an mehrere Dinge gleichzeitig denken muss. Ich kann mir vorstellen, das dies nicht gleich zu beginn zu 100% funktioniert, also würde ich die Übungen so lange machen, bis er sich wirklich alles behalten kann und auch umsetzt.
    Wie Steffan bereits beschrieben hat, solltest du Übungen für die Koordination und Geschmeidigkeit machen sprich mit kleinen engen Hütchen, etc.
    Auch Sinnvoll fände ich persönlich, wenn du ihm einmal anstelle von Training einfach ein Video zeigst, auf dem man sieht, wie sich ein Torhüter verhällt, du solltest ihm alles genaust erklären, zB wie er z8um Ball gehen muss, fallen muss etc, wenn ihm das durch Bilder klar gemacht wird, wird ihm die Umsetzung auf dem Platz sicherlich einfacher fallen.

  2. #2
    Blickfeld Avatar von Nachwuchskeeper1993
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    Zitat Zitat von T93 Beitrag anzeigen
    Hallo La Chat
    wie du oben geschrieben hast, scheint euer Torhüter anscheinend manchmal gewisse Kleinigkeiten vergessen, wie zB die arme hoch...
    also ich würde versuchen erst einmal die Konzentration im Training hoch zu halten, und Übungen machen, bei denen er an mehrere Dinge gleichzeitig denken muss. Ich kann mir vorstellen, das dies nicht gleich zu beginn zu 100% funktioniert, also würde ich die Übungen so lange machen, bis er sich wirklich alles behalten kann und auch umsetzt.
    Wie Steffan bereits beschrieben hat, solltest du Übungen für die Koordination und Geschmeidigkeit machen sprich mit kleinen engen Hütchen, etc.
    Auch Sinnvoll fände ich persönlich, wenn du ihm einmal anstelle von Training einfach ein Video zeigst, auf dem man sieht, wie sich ein Torhüter verhällt, du solltest ihm alles genaust erklären, zB wie er z8um Ball gehen muss, fallen muss etc, wenn ihm das durch Bilder klar gemacht wird, wird ihm die Umsetzung auf dem Platz sicherlich einfacher fallen.
    Kann ich mir nur anschließen!
    Dein einziger wahrer und ehrlicher Freund sind deine Eier!

  3. #3
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Die Frage ist, bringt das was?

    Ich mein, wenn jemand Fahrrad fahren kann, ist das schön und gut.
    Hier in dem Beispiel jedoch, kann die Person theoretisch Fahrradfahren, aber kann nicht kurve fahren ohne Umfallen und ist noch sehr waggelisch unterwegs.

    Es stellt sich nun die Frage, ob es damit besser wird, wenn ich nun darauf trainiere, daß die Person beim Fahrrad fahren nun versuchen muss, mit einer Hand zu winken, dabei mit der anderen Hand zu lenken und gleichzeitig zu klingeln, und dabei den Kopf von einer Seite auf die andere Seite dauern zu drehen...

    Wo bitte ist da Zeit für die Person, daß sich ein Bewegungsmuster, was an sich komplex genug ist, einschleifen kann?

    Also, anstelle nun mehr zu verlangen, würde ich die Bremse treten und weniger machen. Denn man muss dabei eher unten anfangen, als jemand ins Wasser zu werfen und zu hoffen, daß er schwimmen lernt, wenn er fast ertrinkt.
    Denn was so bisher geschrieben steht, würde heißen, den armen Kerl einfach weiterhin zu überfordern.

    Hier denke ich aber, muss man an die Grundlagen herangehen, also sich das Bewegungsmuster ansehen und dieses von Grund auf überarbeiten. Also Technikfehler abstellen und die vorhandene Technik so ausbilden, daß es am Ende passt.
    Denn das hätte man in der D-Jugend machen müssen, ist scheinbar aber unterblieben.
    Also muss man es jetzt tun, und wenn das Bewegungsmuster sitzt und abgerufen wird, ohne nachdenken, wenn also der Geist wieder Luft hat, dann kann ich auch mehr fordern und mehr verlangen. Denn dann ist Volumen frei und ich kann was drauf packen.

    Aber in so einem Fall ist mehr nicht immer gut.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  4. #4
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    Avatar von Mörv1992
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    Ihm ein Video zu zeigen, ist wohl der falsche Weg.
    Viel mehr würde ich mit ihm den Bewegungsablauf parallel oben.
    Ihr stell ich gegenüber und rollt euch flach den Ball zu.
    Der Kleine sieht wie LaChat es macht und versucht es nachzuahmen.
    LaChat korrigiert...

    Wenn der Keeper Probleme beim Abspringen hat, würde ich einfach mal mit ihm zur Sandgrube gehen.
    Du lässt ihn Weitspringen einige durchgänge und sagst dann sowas wie:
    "Und das ganze versuchen wir mal seitlich".
    Dann macht ihr 3-4 Seitsteps und springt stemmschrittähnlich in die Sandgrube.


    LG
    ...



  5. #5
    Blickfeld Avatar von La_Chat
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    Vom Video halte ich auch nichts. Ich habe mich am Mo schon neben ihm gestellt und den Bewegungsablauf beim hochspringen in Zeitlupe parallel zu ihm gemacht. Hat er auch nicht wirklich gebacken bekommen. Aber ich hab ja Geduld und noch bis August Zeit...
    Ich bin ja im allgemeinen kein Freund der Sandgruben. Die sind eigentlich nur praktisch um die Landung zu federn. Fällt bei uns aber sowieso weg, da unser Platz keine Sandgrube hat. Ich bin ja froh wenn ich 'n Tor und min. einen vernünftigen Ball habe... Hab gestern erst mal 'ne Koordinationsleiter angeschafft und werde jetzt mit einfachen Koordinationsübungen anfangen. Laufen, Hüpfen, etc. Da hat er schon Probleme genug. Dann auf das bischen Rasen hinter'm Platz gehen und das Fallen üben. TW-Wippe und so. Da tut's nicht so weh. Hab für die Psyche auch ne Gymnastikmatte angeschafft, da kann er sich erst mal drauffallen lassen. Vielleicht hilft ihm das ein wenig. Der Kopf spielt ja schließlich immer mit...
    Werde heute Nachmittag mal einiges ausprobieren und dann berichten wie es gelaufen ist.
    Also bei Schlumpf hab ich's ja aufgegeben das 'se mal hechtet, aber ich glaub bei meinem Keeper sehe ich noch kleine Chancen.
    Früher war er der Panther im Verein, neulich meinte jemand: "Guck mal! Ein fliegendes Schwein!"

  6. #6
    Amateurtorwart Avatar von T93
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    Zitat Zitat von Mörv1992 Beitrag anzeigen
    Ihm ein Video zu zeigen, ist wohl der falsche Weg.
    Viel mehr würde ich mit ihm den Bewegungsablauf parallel oben.
    Ihr stell ich gegenüber und rollt euch flach den Ball zu.
    Der Kleine sieht wie LaChat es macht und versucht es nachzuahmen.
    LaChat korrigiert...

    Wenn der Keeper Probleme beim Abspringen hat, würde ich einfach mal mit ihm zur Sandgrube gehen.
    Du lässt ihn Weitspringen einige durchgänge und sagst dann sowas wie:
    "Und das ganze versuchen wir mal seitlich".
    Dann macht ihr 3-4 Seitsteps und springt stemmschrittähnlich in die Sandgrube.


    LG
    Das mit dem Video kann man ja sehen wie man möchte. Es ist nicht zu 100% gesagt , dass es funktioniert, aber wiso sollte man es denn nicht ausprobieren, wenn der Torhüter die Möglichkeit hat etwas zu lernen?

    Der oben beschriebene Torhüter hat sicherlich auch schwächen im Sprungkraftbereich, allerdings sollte man in diem Altersbereich den Schwerpunkt nicht auf die Kraft setzen, sondern ihm eher eine gute Technik aneignen, daher halte ich es für nicht zwingend Notwendig in der Sandgrube zu trainiere, wer das unbedingt machen möchte kann es zwar tun, aber Notwendig ist es meine Ansicht nach nicht. Der Schwerpunkt sollte dabei liegen, dass der Torwarttrainer alle wichtigen Dinge über Fangen, springen etc. erklärt und viel Theorie macht und dem Torhüter anschließend die Möglichkeit gibt die Theorie in die Praxis umzusetzen.

    LG T93H

  7. #7
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    T93,
    ich weiß nicht, warum Sandgrube von Dir mit Sprungkrafttraining gleich gesetzt wird....

    Also, meine Torleute mögen zwar Sand nicht, aber Sprungkaft habe ich im Sand noch nie gemacht.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  8. #8
    Amateurtorwart Avatar von DerKuckuck
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    Zitat Zitat von T93 Beitrag anzeigen
    Das mit dem Video kann man ja sehen wie man möchte. Es ist nicht zu 100% gesagt , dass es funktioniert, aber wiso sollte man es denn nicht ausprobieren, wenn der Torhüter die Möglichkeit hat etwas zu lernen?

    Der oben beschriebene Torhüter hat sicherlich auch schwächen im Sprungkraftbereich, allerdings sollte man in diem Altersbereich den Schwerpunkt nicht auf die Kraft setzen, sondern ihm eher eine gute Technik aneignen, daher halte ich es für nicht zwingend Notwendig in der Sandgrube zu trainiere, wer das unbedingt machen möchte kann es zwar tun, aber Notwendig ist es meine Ansicht nach nicht. Der Schwerpunkt sollte dabei liegen, dass der Torwarttrainer alle wichtigen Dinge über Fangen, springen etc. erklärt und viel Theorie macht und dem Torhüter anschließend die Möglichkeit gibt die Theorie in die Praxis umzusetzen.

    LG T93H

    Die Sandgrube ist, so wie ich das verstanden habe dazu da, die Landung abzufedern. Das hat mit Sprungkraft nichts zu tun.

    Kraftübungen im Sand sind, da gebe ich dir Recht, der größte Schmu. Das hat nämlich keine "Realitsnähe" zum Fußballplatz.

    Aber nur um dem TW die "Angst" hart zu landen zu nehmen, bietet sich eine Sandgrube ungemein an.
    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." Henry Ford


    Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagen würde "wo kämen wir hin?"
    und niemand ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge?

    ...frei nach Jakobus 2:17 (14-26)

    http://www.youtube.com/watch?v=ZTjyRu88PRE

  9. #9
    Amateurtorwart Avatar von South-West Boy
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    Ich musste gestern mit erschrecken feststellen wie zwei C-Jugendtorhüter (96er-Jahrgang) ,die bei einem sehr ambitionierten Vereinen im Umkreis spielen, probleme mit der Motorik haben ich wollte fragen wie ihr die meinung findet wenn ich bei diesem Verein (mein allererster Verein) dass Torwarttraining übernehme, ich bin mir nicht sicher da ich nur zwei jahre älter bin und ob die Keeper mich so wie einen älteren "torwarttrainer" schätzen?
    Von der Zeiteinteilung wäre alles O.K. der Trainer würde sich über mich freuen, aber bin mir nicht sicher soll ich mir das zutrauen???

  10. #10
    Amateurtorwart Avatar von T93
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Die Frage ist, bringt das was?

    Ich mein, wenn jemand Fahrrad fahren kann, ist das schön und gut.
    Hier in dem Beispiel jedoch, kann die Person theoretisch Fahrradfahren, aber kann nicht kurve fahren ohne Umfallen und ist noch sehr waggelisch unterwegs.

    Es stellt sich nun die Frage, ob es damit besser wird, wenn ich nun darauf trainiere, daß die Person beim Fahrrad fahren nun versuchen muss, mit einer Hand zu winken, dabei mit der anderen Hand zu lenken und gleichzeitig zu klingeln, und dabei den Kopf von einer Seite auf die andere Seite dauern zu drehen...

    Wo bitte ist da Zeit für die Person, daß sich ein Bewegungsmuster, was an sich komplex genug ist, einschleifen kann?

    Also, anstelle nun mehr zu verlangen, würde ich die Bremse treten und weniger machen. Denn man muss dabei eher unten anfangen, als jemand ins Wasser zu werfen und zu hoffen, daß er schwimmen lernt, wenn er fast ertrinkt.
    Denn was so bisher geschrieben steht, würde heißen, den armen Kerl einfach weiterhin zu überfordern.

    Hier denke ich aber, muss man an die Grundlagen herangehen, also sich das Bewegungsmuster ansehen und dieses von Grund auf überarbeiten. Also Technikfehler abstellen und die vorhandene Technik so ausbilden, daß es am Ende passt.
    Denn das hätte man in der D-Jugend machen müssen, ist scheinbar aber unterblieben.
    Also muss man es jetzt tun, und wenn das Bewegungsmuster sitzt und abgerufen wird, ohne nachdenken, wenn also der Geist wieder Luft hat, dann kann ich auch mehr fordern und mehr verlangen. Denn dann ist Volumen frei und ich kann was drauf packen.

    Aber in so einem Fall ist mehr nicht immer gut.
    Das mit dem Fahradfahren ist jetzt nicht gerade ein passendes Beispiel. Wenn man beim Fahradfahren etwas falsch amcht und hinfällt, dann verletzt man sich und das wars fürs erste. Im Fußball hingegen kann man aus Fehlern sehr viel einfacher lernen, wenn der Spiler etwas falsch macht, dann kann man ihm sagen, was er falsch gemacht hat und wie er es verbessern soll. Wenn er es noch einmal falsch macht, dann erklärt man es nochmals und hofft, das es beim dritten mal funktioniert. Dieses Prozeder verläuft so lange bis der Keeper es richtig und sauber umsetzt und es so fest in seinem Kopf drin ist, sodass es automatisch in der nächsten Situation abläuft. Man sollte den Torhüter nicht überfordern, wie du bereits gesagt hast, das ist ganz klar, aber ich habe das Gefühl , dass der oben benannte Torhüter so große defizite hat, damit endlich etwas getan werden muss.

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