So, habe die OP überstanden. Der Arzt meinte, er wäre mit dem Eingriff sehr zufrieden. Es wurde ein kleines, abgebrochenes Segment im rechten Talus (denke mal, das heißt Spruggelenk) mit zwei Pins, die sich selbst auflösen refixiert. Habe das ganze per Spinalanästhesie machen lassen, also Betäubung nahe dem Rückenmark, wodurch die gesamte untere Körperpartie, vom Bauchnabel an abwärts gelähmt ist. Man ist also für ein paar Stunden querschnittsgelähmt. Jedoch bin ich davon voll überzeugt, man spürt nichts und setzt sich nicht den Strapazen der Vollnarkose aus, kanns also nur jedem weiterempfehlen.
Jedenfalls bin ich heute aus dem Krankenhaus entlassen worden, die Tage nach der OP waren schon etwas belastend. Als die Wirkung der Betäubung nachließ setzten schon bald die Schmerzen ein. Bekam jede Menge Schmerzmittel und zusätzlich Tabletten zum Abschwellen des Fußes. Heute habe ich dann einen Klapp-Gips bekommen, der in zwei Teile gespalten ist und sich einfach durch Riemen wie bei einem Rucksack zusammenhalten lässt. Nun heißt es 6 Wochen Gips, kein Auftreten und das Bein hochhalten. Ist natürlich heftig, zumal man nach den 6 Wochen noch ca. eine Woche brauch, bis man wieder einigermaßen vernünftig laufen kann und zusätzlich zwei bis drei Wochen, bis die verlorene Muskelmasse in beiden Beinen wieder ansatzweise hergestellt ist. Und dann ist da noch die verpasste Vorbereitung.
Ich sehe also, dass es eine heftige Saison für mich wird.




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