Hmm, also können wir langsam wieder auf den Bogenflug zurückkommen?
Loben könnt ihr ihn doch auch per Bewertungssystem, oder?
Hmm, also können wir langsam wieder auf den Bogenflug zurückkommen?
Loben könnt ihr ihn doch auch per Bewertungssystem, oder?
Neidisch, Luke?
Natürlich, können wir. Ich muss jetzt wieder mit den Übungen zum Bogenflug anfangen, denn ich merke, dass ich im normalen Training nur beim Übergreifen den Bogenflug anwende. Es ist also noch kein Automatismus - so wie es gern hätte.![]()
Ich finde es auch nicht tragisch. Ich wende den Bogenflug auch nur bei hohen Bällen an, und diesen auch nicht zu extrem, und fast nur beim Fangen. Die halbhohen werden anders gesichert. Hauptsachen man fängt sie. Ich bin generell kein großer Freund des Bogenflugs, aber jeder wie er mag.
Da hast du natürlich Recht, übergreifer. Bei mir kommen noch andere Motive dazu, wegen denen das Abrollen beim Bogenflug und damit eben diese Technik für mich wichtig ist.
Man sollte es nicht überbewerten, Believer.
Ich war Freitag mal wieder bei Hr. Bolz im Training, und da sieht man den Bogenflug eher selten, ja eigentlich gar nicht.
Die beiden Mädels haben das Training über nahezu komplett mit hohen Bällen zu tun gehabt, also Übergreifen und Hechten, jedoch den Bogenflug, den sieht man da nicht.
Trotzdem erreichen diese den Ball. Das mag nun oft ein wenig, naja, statisch aussehen, doch was zählt ist, daß die Mädels den Ball erreichen und das mit der richten Art und Weise.
Wenn diese dann mit der Landung zurecht kommen, also sich dabei nicht weh tun, dann ist alles in Ordnung.
Sicherlich muss ich sagen, daß bei einigen Aktionen der Bogenflug den Mädels von der Fallschule her vielleicht einen Tick besser zugestanden hätte, und vielleicht die ein oder andere Übung dynamischer gewesen wäre, doch auch ohne Bogenflug war das größtenteils erste Sahne.
Denn es gibt immer Kontra-Bewegungen zu eigentlichen optimalen "Flughaltung" und diese sind bei der "Landung ohne Abrollen" häufiger zu finden, als beim Bogenflug, und wenn dann eines der Mädels, weil diese im Kopf noch nicht ganz mit der Übung klar ist, noch anders springt, dann wird das mit Reichweite und Landung mal gar nichts....
Wir haben bestimmte Blockaden im Kopf und es dauert lange, diese abzubauen....
Bei Blau-Gelb in Frankfurt war am Samstag dann auch Torwarttraining bei einem E-Jugendlichen. Das der gute Torwarttrainer seinen Schützling mit gefühlt 20 Bällen links und 20 Bällen rechts völlig überfordert und damit nicht nach der aktuellen Trainingslehre ist, *seufz* ist eine Sache.
Das er aber seinen Schützling, wenn dieser schon Hechten soll und muss, dann auch noch auf die Knie fallen läßt und eben keine Rücksicht auf die Fallschule nimmt, das ist ein schweres Vergehen, was sich später, weil es dort gelernt werden muss bis in die hohe Spiel- und Altersklasse hinziehen wird, weil es jetzt falsch eingedrillt wurde, daß ist den meisten Torleuten doch gar nicht bewußt, und vielen Torwarttrainern offensichtlich völlig egal.
Für mich ist wichtig, daß ein Torwart eine Grundschultechnik verletzungsfrei ausführen kann, und dazu gehört, daß er eine saubere Falltechnik hat. Und Falltechnik heißt für mich, daß er nicht nur eine "drauf" hat, sondern ein ganzes Repertoire an Techniken, die er intuitiv anwenden kann.
Daher lege ich großen Wert darauf, daß die F- und E-Jugendlichen genau das lernen und wenn man dann in die D-Jugend kommt, lernt man auch komplexere Falltechniken, wie den Bogenflug.
Man beginnt also mit Fallen seitlich und vorwärts und geht dann zu den komplexeren Techniken über.... und weil ich einen kleinen Torhüter habe, der für sein Leben auch schon gern mal hechtet, war ich Freitag in der Sandgrube, und spätestens dort sehe ich, wo und wie er fällt.... ich sehe aber auch, daß es zu früh noch ist, Ihm Hechten zu lernen. Also hake ich es als Spaßeinheit ab, denn das er es im Spiel tut, weiß ich, daß es nicht häufig vorkommt, weiß ich auch, aber ich weiß auch, daß er es nicht schaffen wird, den komplexen Bewegungsablauf zu verstehen und auszuführen...
Also hechtet er in den Sand, hat Spaß und sieht aus wie Schnitzel, aber wir haben "Hechten trainiert", für sein Gefühl und ich, ich habe beobachtet, gesehen und auch wieder Bestätigung gefunden.
Doch denke ich, das man bei vielen den Bogenflug ruhig als Erweiterung der Fallschule beibringen sollte und könnte, einfach um die Bewegungsenergie in der Hechtphase zu optimieren, Kontra-Bewegungen zu vermieden und vor allem eine andere Falschule angedeihen zu lassen.
Was dann letztendlich angewandt wird, ist dem Torwart selbst überlassen...
Geändert von Steffen (07.09.2009 um 05:48 Uhr) Grund: Ergänzungen
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Das ist für mich der entscheidende Faktor bei jeder Technik: Die intuitive Anwendung der jeweiligen Technik....und je mehr Techniken ein Torhüter automatisiert hat, umso grösser sind seine Möglichkeiten. Man sollte dabei nie vergessen, dass Techniken zwei Ziele verfolgen, nämlich nicht nur das Abwehren des Balles, sondern auch den Verletzungsschutz des Torhüters.
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
Ich switche meist vom Gefühl her einfach in den Techniken hin und her. Manchmal rolle ich ab, manchmal nicht. Es liegt aber auch daran, dass mein neuer Torwarttrainer eigentlich kein Freund des Abrollens ist. So generell kann man es nicht sagen, denn er toleriert den Bewegungsablauf, wenn dabei der Ball gesichert ist und sich am Ende immer noch in den Händen des Torwarts befindet. Jedoch ist andernfalls der fehlende Überblick über das Spielfeld ein entscheidender Faktor das Abrollen in bestimmten Situationen abzulehnen. Zufälligerweise hatte ich vor einer Woche eine Trainingseinheit, bei der ich sage und schreibe 3 Bälle an den Innenpfosten bekommen habe, die danach auch noch zentral ins Feld zurück gesprungen sind. Zwei konnte ich sichern, beim dritten habe ich deutlich gemerkt, dass mich das Abrollen und neu orientieren zu viel Zeit gekostet hat. Vielleicht hätte ich den Ball sowieso nicht erreicht, aber das Gefühl blieb eben.
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