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Thema: Winkelverkürzen

  1. #1
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    Standard Winkelverkürzen


  2. #2
    Welttorhüter
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    Avatar von Luke
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    Die letzte Aktion, da hat er mich sauber umgenietet

  3. #3
    torwart.de-Team
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    Und das völlig zurecht!

    Haha, geniale Aktion!
    Farblegende: Moderator | Privatperson

  4. #4
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Okay, mal Scherz beiseite...
    Warum?
    Er geht mit den Füssen voraus zum Ball, anstelle seitlich ist sein Schwerpunkt hinten und damit hat er keine Chance, aktiv zum Ball zu gehen und diesen auch zu bekommen.
    Schaut man sich die letzte Szene an:
    Ein versierter Stürmer täuscht hier an und unterbricht so den Ballangriff des Torwarts. Was würde unser Torwart hier machen?
    Richtig: Fallen und das rückwärts... Damit habe ich als Stürmer das ganze Tor offen und brauche nur noch locker einschieben.

    Jungs, achtet auf euer Gleichgewicht! Man geht voraus zum Ball.


    In der Bewegung sieht es noch gut aus, da stimmt noch alles, doch im Moment wo es zählt, da ist sein Gewicht schlagartig rückwärts. Anstelle also mit den Händen zum Ball, bewegen sich die Hände vom Ball weg und damit der Fall rückwärts, was Ihm die Chance nimmt, wirklich aktiv einzugreifen...
    Geändert von Steffen (10.07.2009 um 06:20 Uhr)
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #5
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Bei 1.07 sieht man auch gut, dass die Gewichtsverlagerung nach hinten geht, er somit keinen Druck mehr auf die Pfoten bekommt und der Ball reingeht.

    Bei der letzten Szene rutsch er mit den Füßen voran in den Mann.
    Bringt nix meiner Meinung nach. Hier hätte er volles Programm mit dem Körper kommen müssen. Schnelles Tauchen und in V-Form vor den Ball, dann wäre der Drops gelutscht gewesen.
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
    Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
    Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !

  6. #6
    Welttorhüter
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    Avatar von Luke
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    Ich denke, das wunderbare Tor mit der letzten Aktion meinerseits war auch nur möglich, dadurch das der Keeper seinen Köeperschwerpunkt zu weit hinten hatte und mit den Beinen zum Ball, bzw. auf mich ging

  7. #7
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    Mal eine Frage, hoff auch das Steffen da einen Tipp parat hat, was macht man eigendlich um sein körperliche Schwerpunkt zu bestimmen und zu kontrollieren? Also ich bin ein athletischer Torwart, gut trainiert, beweglich, blos ich habe ein richtiges Problem mit meinem Schwerpunkt und somit auch mit dem Gleichgewicht. Und das ist natürlich bei 1 gegen 1 Situationen tödlich. Kann man das irgendwie trainieren.....

  8. #8
    Welttorhüter
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    Avatar von Believer
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    Zitat Zitat von Paulianer Beitrag anzeigen
    Und das völlig zurecht!

    Haha, geniale Aktion!
    Richtig, Pauli

    Aber Luke, Hauptsache du siehst in der Situation immer noch gut aus, dann ist doch alles andere egal *grins*

    @ Partykater:

    Theoretisch könntest du deinen Körperschwerpunkt gar nicht falsch setzen, wenn du darauf achtest in allen Situationen, die eine Ballabwehr erfordern, auf den vorderen Fußballen zu stehen. Dabei kannst du dann gar nicht mehr nach hinten fallen, weil so dein Körperschwerpunkt automatisch vorne ist. Ich denke, dass bewusste Selbstkontrolle da schon helfen kann.
    "Bangerang"

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  9. #9
    Blickfeld
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Okay, mal Scherz beiseite...


    Jungs, achtet auf euer Gleichgewicht! Man geht voraus zum Ball.

    Mal eine Frage dazu.

    Wenn ich vorraus springe, sprich mit den Händen zum Ball, dann hat der Stürmer doch in so einer Situation viel mehr Zeit den Ball an mir dort vorbei zu schiesse, wo ich gerade runter "falle", weil da doch dieser Platz ist wo dann mein Körper liegen soll, oder nicht?
    Nur LOSER bleiben liegen.


  10. #10
    Freizeitkeeper Avatar von Tin
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    Zitat Zitat von konsti Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage dazu.

    Wenn ich vorraus springe, sprich mit den Händen zum Ball, dann hat der Stürmer doch in so einer Situation viel mehr Zeit den Ball an mir dort vorbei zu schiesse, wo ich gerade runter "falle", weil da doch dieser Platz ist wo dann mein Körper liegen soll, oder nicht?
    eigentlich stimmt das nicht ganz was du sagst.es kommt dort wieder auf schnelligkeit an, dass schnelle abtauchen ist da gefordert un wenn dass klappt hast du in den meisten fällen auch den ball.
    Deutscher Meister 2011 nur der BVB =)
    Abi 2011 endlich meins
    NBA Champion endlich Dallas

    Wer kämpft kann verlieren wer aufgibt hat schon verloren!

  11. #11
    Welttorhüter
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    Zitat Zitat von konsti Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage dazu.

    Wenn ich vorraus springe, sprich mit den Händen zum Ball, dann hat der Stürmer doch in so einer Situation viel mehr Zeit den Ball an mir dort vorbei zu schiesse, wo ich gerade runter "falle", weil da doch dieser Platz ist wo dann mein Körper liegen soll, oder nicht?
    Du sollst doch gar nicht springen...
    Wenn der Strümer sich den Ball weit vorlegt, tauchst du schnell zum Ball, schau doch mal in den Thread mit den 1vs1 Videos!

  12. #12
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von konsti Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage dazu.

    Wenn ich vorraus springe, sprich mit den Händen zum Ball, dann hat der Stürmer doch in so einer Situation viel mehr Zeit den Ball an mir dort vorbei zu schiesse, wo ich gerade runter "falle", weil da doch dieser Platz ist wo dann mein Körper liegen soll, oder nicht?
    Und mit den Füssen provozierst Du ein flaches Profil, der Ball kann über dich springen und dann hinter Dir ins Tor kullern, weil Du gandenlos unfähig bist, nach oben sauber zu agieren.
    Also geht man mit den Händen zum Ball, ist schnell genug, damit der Ball nicht unter Dir durch geht, und deckst so das Tor nahezu vollständig ab....
    Zudem geht man erst vorwärts zum Ball, wenn der Stürmer die kritische Distanz von ca. 2 Meter unterschreitet.... dann ist der Druck auf den Stürmer groß genug, so daß er kaum vorbei kommt, und dann geht man drauf.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  13. #13
    Blickfeld
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    Okay vielen Dank, jetzt habe ich verstanden wie du es meinst =) *THUMPS UP*
    Nur LOSER bleiben liegen.


  14. #14
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    Avatar von Mörv1992
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    Zitat Zitat von Believer Beitrag anzeigen

    @ Partykater:

    Theoretisch könntest du deinen Körperschwerpunkt gar nicht falsch setzen, wenn du darauf achtest in allen Situationen, die eine Ballabwehr erfordern, auf den vorderen Fußballen zu stehen. Dabei kannst du dann gar nicht mehr nach hinten fallen, weil so dein Körperschwerpunkt automatisch vorne ist. Ich denke, dass bewusste Selbstkontrolle da schon helfen kann.
    Würde zwar eine logische Erklärung sein, stimmt aber leider nicht ganz.
    Ich habe es schon bei vielen Keepern beobachtet:
    Sie stehen auf den Fußballen, machen erst alles richtig, fallen letztendlich aber doch nach hinten.
    Auf den Fußballen zu stehen ist also kein Privileg für den richtigen Körperschwerpunkt.
    Ich stehe auf den Fußballen in der Hocke, sodass Schultern und die Knie (ca.) eine "Linie" bilden.
    Jeder muss aber für sich die optimale Stellung herausfinden.

    LG
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  15. #15
    Welttorhüter
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    Ich dachte, dass ihm diese Verlagerung des Körperschwerpunktes nach vorne - am Beispiel der Fußballen - schon weiterhilft. Denn dann ist das nach vorne fallen auf jeden Fall leichter. Eine Garantie ist es natürlich nicht, aber wenn du auf den Fußballen stehst, verlagerst du deinen Körper automatisch Richtung Gegner, wenn du deiner natürlichen Körperbewegung dabei folgst. Das ist dann schon ein Punkt, an dem man ansetzten kann.
    "Bangerang"

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  16. #16
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    Ich streite ja auch eine gewisse Wahrheit in deinem Beitrag nicht ab, sondern ergänze im Prinzip nur.
    Auch schreibe ich, dass es so klappen kann, aber nicht muss.
    Probier es mal selbst aus:
    Du gehst in die Hocke, auf die Fußballen und nun verlagerst du deinen Körperschwerpunkt nach hinten.
    Du wirst total instabil, das ganze Körpergewicht blockiert nun die Beine, sodass nichtmal eine gelungene Fußabwehr in Frage kommt.

    LG
    ...



  17. #17
    Welttorhüter
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    Das sollte auch keine direkte Kritik an dich sein, Mörv

    Genau das war es, was ich als "natürliche Körperbewegung" bezeichnet habe. Wenn du auf den Fußballen stehst, dann geht deine natürliche Bewegung eigentlich nach vorne. Wenn du sie jetzt selbst nach hinten verlagerst, dann widersprichst du eigentlich damit dem normalen Bewegungsmuster. Somit würdest du (laut meiner Theorie), wenn du die Bewegung nicht selbst beeinflusst, eigentlich nach vorne fallen, wenn du dich auf die Fußballen stellst.

    Aber letztendlich war es nur ein Vorschlag, wo man ansetzen könnte
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  18. #18
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    Believer, du hast auch Recht, ich helfe mir, indem ich mich auf die Fußballen stelle, denn das ist so ein Klickpunkt bei mir, dann verlagere ich mein gesamtes Gewicht weiter nach vorne, also ist das so ein Hinweis.
    Natürlich hat auch Mörv Recht, indem er sagt, dass das nicht alleine hilft, aber es ist für viele der Hinweis: "Nach vorne!", denn viele Leute machen das einfach noch falsch, auch viele Profis! Deswegen ist das absolut richtig, auf die Fußballen stellen, denn dann sollte es "klick" machen und das Gewicht wird nach vorne verlagert, bzw. der Körperschwerpunkt, aber dass Mörv da mit seinem Einwand kommt, dass die Fußballen nicht alleine helfen, war einfach nur für die Vollständigkeit. Oft wird müßig über das Material diskutiert, doch wenn die größte Pflaume im Tor steht, hilft auch kein Material der Welt

  19. #19
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    Natürlich kann man da ansetzen.
    Es ist halt nur so, dass es dann trotzdem immer noch viele falsch machen.
    Und so abwegig ist diese Bewegung garnicht.
    Kannste ja auch mal ausprobieren:
    Du bewegst dich in der 1gg1- Hockposition in Richtung eines gedachten Angreifers.
    Nun versuchst du abzustoppen.
    Dabei immer auf den Fußballen bleiben!
    Du wirst sehen wie schnell man doch den Körperschwerpunkt "hinten" hat.


    LG
    ...



  20. #20
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    Da stimme ich dir voll zu!
    Dennoch, für mich und für viele andere ist dieser Gedanke "FUSSBALLEN" ein Signal, den Körperschwerpunkt vorne zu halten.
    Dass ich dennoch nach hinten kippen kann ist klar und so sehe ich das Ganze nur etwas positiver, als du

  21. #21
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    Klar, Mörv, beim nach hinten Kippen wird das ganze Gebilde instabil. Nur geht es beim 1 gg 1 oft um Zehntel-Sekunden oder Sekunden und ich behaupte jetzt einfach mal, dass da niemand die Zeit hat auf denn Fußballen zu stehen und dann nach hinten zu kippen. Normalerweise ist man doch so auf den Angreifer fixiert bzw. auf den Ball und so konzentriert, dass man automatisch vorne bleibt. Aber das ist nur meine Erfahrung. Natürlich passiert es auch häufiger, dass man dann trotzdem eher nach hinten als nach vorne agiert, aber gut, das ist alles Trainingssache dann.
    "Bangerang"

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  22. #22
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    Nicht?!
    Und was macht dann der Keeper in dem Video oben?
    Er rennt auf den Fußballen Richtung Angreifer.
    Just in dem Moment, wo er anhält beginnt er das Gewicht nach hinten zu verlagern und das obwohl er auf den Fußballen steht.
    Durch die Bremsung und die Instabilität rutscht er dann mit den Füßen vorraus und/oder fällt nach hinten.

    (Ich habe das auch nciht als Kritik aufgefasst, die Videos werden doch hier reingestellt um sich darüber auszutauschen und die verschiedenen Standpunkte/Sichtweisen/Fehler zu beleuchten.)


    LG
    Geändert von Mörv1992 (12.07.2009 um 15:02 Uhr) Grund: Klammer vergessen. Danke für den Hinweis Luke123
    ...



  23. #23
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    Okay, das stimmt schon, aber im Video kommt er auch nicht richtig zum Stehen, sondern nimmt den Schwung fast direkt mit und geht mit den Beinen voraus in den Gegner.
    "Bangerang"

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  24. #24
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    Zitat Zitat von Believer Beitrag anzeigen
    Okay, das stimmt schon, aber im Video kommt er auch nicht richtig zum Stehen, sondern nimmt den Schwung fast direkt mit und geht mit den Beinen voraus in den Gegner.
    Weil man den Schwung aber braucht um schnell genug zum Ball zu kommen, wirft man sich in dieser Situation einfach dem Gegner vor die Füße und zwar mit den Händen vorraus.

    LG
    ...



  25. #25
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    Zitat Zitat von Mörv1992 Beitrag anzeigen
    Weil man den Schwung aber braucht um schnell genug zum Ball zu kommen, wirft man sich in dieser Situation einfach dem Gegner vor die Füße und zwar mit den Händen vorraus.
    Nun ja, das wäre in dieser Situation schon einmal besser gewesen. Trotzdem kam der Torwart hier nicht rechtzeitig zum Stehen. Aber wir dürfen ja nie den Faktor Zeit außer Acht lassen. Somit hätte er entweder früher zum Stehen kommen müssen und wäre dabei dann aber nicht so nah am Gegner dran, oder er wäre volles Risiko gegangen und hätte sich,wie du beschreibst, voll mit den Händen vor den Gegner geworfen. Dann wäre aber, glaube ich, das gleiche passiert wie bei der Variante, wo er mit den Füßen voraus geht. Natürlich gibt es Situationen, wo nur das Werfen mit den Händen voraus noch hilft.
    Geändert von Believer (12.07.2009 um 18:16 Uhr)
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  26. #26
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    Und der Spieler sieht das und spielt den Ball intelligent und genial ins Netz

  27. #27
    Welttorhüter
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    Zitat Zitat von Luke123 Beitrag anzeigen
    Und der Spieler sieht das und spielt den Ball intelligent und genial ins Netz
    *hust* Sorry... Frosch im Hals...
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  28. #28
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    Für mich gibt es im 1gg1 nur zwei Möglichkeiten.
    Entweder ich verkürze den Winkel und bleibe so lange wie möglich stehen oder ich renne raus und ziehe durch.
    Der Keeper im Video mixt beides recht unglücklich.
    Und ich glaube selbst wenn er rechtzeitig zum Stehen gekommen wäre, hätte er immer noch den Körperschwerpunkt zu weit hinten.
    Er hat das einfach in seinem Bewegungsmuster gespeichert.
    Selbst wenn man ihm zeigen würde, wie mans richtig macht, würde er es 3 Situationen später wieder falsch ausführen.
    Das 1gg1 ist einfach eine extrem schnelle Angelegenheit, in der es nur sehr schwer ist einmal gelernte Bewegungen wieder zu unterbinden...einfach weil die Zeit zum Nachdenken fehlt.
    Es gibt aber einige Übungsformen, die diesem Problem entgegenwirken, aber das ist hier erstmal unwichtig, weil es um die bloße Analyse geht.

    LG
    ...



  29. #29
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    Mörv, nachdenken hat hier gar nichts verloren.
    So etwas wie 1 gg 1 Situationen muss man immer und immer wieder trainieren.
    Zu ersteinmal muss die Technik sitzen, dann sollte man wissen, wann man welche Technik benutzen muss und dann gehts daran das ganze in Spielnahen Situationen zu trainieren. Das dauert Monate, wenn nicht sogar Jahre. Die Bewegungen müssen einfach passieren. Wer denkt, zweifelt oder sonst was, der verliert. Je höher man kommt, desto schwerer wird es. In den unteren Klassen sind die Stürmer noch etwas hektisch und technisch nicht so stark. Kommst du höher, dann muss es alles passen und du benötigst auch noch das nötige Quäntchen Glück.

    Jede Situation ist anders. Da gibt es nun mal kein Patentrezept.
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  30. #30
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    Etwas falsch ausgedrückt, sorry.
    Ich meine, dass Bewegungsmuster rauszubekommen ist schwer, weil man sich eben nur schwer darauf konzentrieren kann...man muss ja den Ball halten und nicht auf die Bewegung als solche achten.
    Im Training kann man zum Beispiel stundenlang das Verhalten beim Hechten üben, beim 1gg1 den Körperschwerpunkt richtig zu verlagern ist aber viel schwieriger zu üben, eben weil alles so schnell geht.
    Ich kann leider nicht genau ausdrücken was ich meine.
    Oft ist es nunmal so (zumindest war es früher bei mir so):

    Ich nehme mir beim 1gg1 vor lange stehen zu bleiben, er kommt auf mich zu, ich nehms mir ein letztes mal vor, dann schaltet mein Kopf aus, der Stürmer macht eine Täuschung und schon wieder liege ich auf dem Hinterteil.

    Ich hoffe es ist etwas deutlicher geworden...


    LG
    ...



  31. #31
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    Also den Körperschwerpunkt kannst du nicht gewollt bestimmen, sondern der ist abhängig von Körpermasse und Veranlagung. Letztendlich ist das beste Beispiel der homogene Stab. Ein homogener Stab hat seinen Schwerpunkt genau in der Mitte. Jetzt liegt bei mir nun das Problem das mein Körperschwerpunkt wohl nicht genau in der Waage oder in der symetrischen Mitte liegt, insofern wirkt die Schwerkraft so auf meinem Körper das sie mich eher nach hinten zieht als mich aufrecht stehen lässt. Es gibt auch Leute bei denen ist der Schwerpunkt eher im vorderen Bereich insofern fallen diese Leute dann nach vorne - was beim 1 gegen 1 nicht mal von Nachteil sein dürfte. Jetzt die Frage wie kann ich diesen Schwerpunkt "verschieben" Letztendlich kontrollieren kann ich ihn meines Wissens nicht - jedoch kenn ich mich in Sachen Körperbeherschung nicht so tiefgehend aus. Da ja Steffen meines Wissens auch sehr fundiertes Hintergrundwissen zu Kampfsportarten hat in denen ja Körperbeherschung ein zentraler Punkt ist dacht ich das er vielleicht zu dem Thema Hintergrundinformationen und ggf. Tipps geben kann.

    Die einzige Idee die ich jetzt noch hatte war das ich meine Körpermasse so definieren könnte das ich eventuelle Disbalancen ausgleiche bzw. so setze das mein Körperschwerpunkt eher nach Vorne wandert. Blos wer sich mit Muskelaufbau, bzw. Abbau und Definition auskennt sollte wissen das dies wohl kaum so exakt zu trainieren ist und vorallem würde sich das in einem Rahmen von Monaten bzw. Jahren bewegen bis man wirklich ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen würde.

    Wieso eine evtl. Disbalance in meinem Körper herscht kann ich auch recht einfach erklären - ich habe in den letzten Monaten sehr sehr sehr viel abgenommen - was fast nur Vorteile hat im Sport hat natürlich auch den Nachteil das du dich auf einmal auf ein ganz anderes Körpergefühl enstellen musst *g*

  32. #32
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Partykater...
    Was ist den das für ein Halbphysikales Gesabbel?
    Sorry, um was Ihr euch alle einen Kopf macht, daß halt ich ja im Kopf nicht aus.
    Der Mensch kann seinen Körperschwerpunkt bewußt und völlig kontrolliert nach vorn oder hinten verlagern, daß ist keinesfalls Genetisch bedingt oder angeboren.
    Wir haben wie alle Lebewesen einen hochempfindlichen Sinn dafür und sogar eine sehr komplexe, hochsensible Regelanlage in der Muskulatur dafür.
    Laufen bedingt z.B. das mein Körperschwerpunkt vor den Füssen ist, und schau Dir Spurter an, da ist der Körperschwerpunkt zum Teil eine Schrittlänge vor den Füssen und die Fallen nicht um... Hier wird völlig bewußt und kontrolliert der Körperschwerpunkt verlagert, ja es wird dort sogar trainiert....
    Fällt der Torwart im 1 gg 1 also Rückwärts, ist diese Schwerpunktverlagerung im wahrsten Sinne "nach hinten losgegangen" und der Torwart fällt rückwärts um.
    Man muss also den Körperschwerpunkt vorn belassen um überhaupt nach vorn zu fallen.
    Homogener Stab hin oder her, daß ist wirklich eine Sache, die Du Dir sparen kannst und keine Sekunde darüber nachdenken muss.
    Und wenn Du denkst, daß dein Körperschwerpunkt da sich anders verhält, dann zieht diese Ausrede weder bei mir noch bei anderen TwT, denn was Du da eben erklärt und erzählt hast, läßt mich nur den Kopf schüttel und geht als eine der blumenreichsten
    Ausreden, warum man nicht nach vorn fallen kann in die Geschichte ein.
    Das kannste einem Mitspieler so erzählen, einem ahnungslosen Trainer, aber keinem Torwarttrainer, der nur den Hauch Technikverständnis hat.

    Glaub mir also: Was Dir fehlt, ist Training und Entschlossenheit... keiner von uns fällt, weil sein Schwerpunkt falsch gelagert ist, denn der Schwerpunkt des Menschen ist, ob Dick oder Dünn, lang oder Kurz auf den Körper betrachtet nur um 1-2 cm unterschiedlich. Das er aufgrund der Beinlänge beim einen in 80 cm Höhe liegt, beim anderen auf 1,2 Meter, ist eine andere Diskussion, aber rechnerisch liegt er ungefähr gleich, in der horizontalen ist er sogar nur um Milimeter verschieden.

    Somit braucht man keine Übungen, um seinen Schwerpunkt zu "verlagern", der hat sich nicht im Körper verändert, ob abgenommen oder zugenommen.
    Das ist absolutes Bullsh.it und völliges Banane-Gesabbel.

    Hier fehlt nur eine Sache: Der Wille nach vorn zu gehen.... und vielleicht auch regelmäßiges Trainer der Stütz und Haltemuskulatur...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  33. #33
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    Da lässt sich kaum was hinzufügen.
    Aus deinem Beitrag würde sich eine Frage ergeben: Wenn der Körperschwerpunkt festgelegt wäre (nach hinten z.B.), dann könntest du, wenn du gerade stehst, dich nicht so halten und würdest umfallen. Also könntest du nicht gerade stehen. Das ist dir im Praxistest doch bestimmt noch nicht passiert, oder?
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  34. #34
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    Steffen tut mir leid wenn ich dir wiedersprechen muss aber das sind sportwissenschaftliche Erkenntnisse und hat nichts mit Ausreden zu tun.... Ist vorallem bei Hochspringern eine Thematik, jeder Hochspringer muss mehr oder weniger seine Haltung an seinen ihm eigenen Körperschwerpunkt anpassen, das hat dann nichts mit Blumigen gerede zu tun sondern sind fakten.... In dem Bereich kenn ich mich an sich sehr gut aus - also dann sag doch einfach du weißt zu dem Thema nichts um mir zu helfen anstatt so einen Stapel von Hohn und Spott abzulassen - das ist einfach eine Unverschämtheit....
    Geändert von Partykater (14.07.2009 um 09:25 Uhr)

  35. #35
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    Partykater,
    wenn du darüber genau Bescheid weißt, was fragst Du dann?
    Wenn du mir nicht glaubst, dann fasel nicht so einen Müll von Sportwissenschaft und deiner Kenntnis.
    Mir ist die Thematik der Hochspringer sehr gut bekannt und ich weiß auch warum man einen Fosbury Flop macht und z.B. keine Hechtrolle: Erlaubt wäre beides.
    Doch mit einer Hechtrolle kann ich z.B. meinen Körperschwerpunkt nicht vernünftig auf 2,4 Meter erheben und scheitere, beim Fosbury Flop schon.

    Aber was Du da erzählst mit homogenem Stab und so etwas... Sorry: Das ist bare Physik und hat erst einmal nichts mit deinem Schwerpunkt zu tun.

    Erst einmal solltest Du mir mal erklären, wo dein Schwerpunkt ist, und dann schauen wir mal, ob mein Schwerpunkt so von deinem Schwerpunkt unterschiedlich ist, bevor Du Dich hier aus dem Fenster lehnst.
    Es gibt nicht keinen Menschen, der den Schwerpunkt oberhalb des Bauchnabels hat und andere den Schwerpunkt auf der Mitte des Oberschenkels.
    auch in der Transversalebene ist der Schwerpunkt nahezu bei allen Menschen gleich, egal ob Schuhgröße 45 oder Schuhgröße 36....

    Also, Butter bei die Fische: Wo liegt dein Körperschwerpunkt?

    Und als Letztes: Der Körperschwerpunkt ist ein Festpunkt unseres Körpers. Er ändert sich mit der Masse und der Haltung, aber meist nur um wenige Centimeter, wenn überhaupt. Auch das ist ein Orthopädischer Fakt und ist im Feldenkrais sehr wichtig.
    Wir sind durch Haltung und Bewegung in der Lage, diesen Punkt völlig bewußt kontrolliert in seiner Lage im 3 Dimensionalen Raum zu verlagern, mit entsprechenden Auswirkungen. Dieses Bewußtsein erwerben wir uns in den ersten 3 Jahren der Entwicklung und verfeinern es bis ca. der völligen Reife immer weiter. Selbst danach ist das Lernen dieser Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht ausgeschlossen, noch abgeschlossen.

    Also.. junger Mann, erst Butter bei die Fische. Du erzählst über etwas, wo ich mich sehr, sehr genau auskenne.
    Denn wenn es Fakten wären, daß z.B. Abnehmen den Körperschwerpunkt "hebt" wäre dies fatal, als auch Abnehmen den Körperschwerpunkt nicht wirklich verlagert, sondern in der Transversalebene eher die Haltung korrigiert wird... der Schwerpunkt bleibt...
    Unverschämtheit hin oder her.. ich persönlich finde es dreist, hier immer mit Sportwissenschaft zu tun, aber vielleicht erst einmal zu erklären was man meint und denkt, anstelle mit Fachbegriffen, wie dem Homogenen Stab zu kommen.
    Übrignes: Besuche das Deutsche Museum und erfahre mal etwas über den Homogenen Stab und lerne, warum der Mensch nie einer sein kann und wird!
    Daher ist allein die Anführung dieses Vergleichs schon an sich irgendwo lächerlich. Sorry, aber ich bin da Ehrlich und sehr direkt. Kann dir gefallen, muss es nicht, und eigentlich soll es auch gar nicht.
    Hier lesen Leute mit, die meinen, dein Beitrag klingt fachlich und da wäre vielleicht was dran, doch wir loten erst einmal aus was dran ist und da gehört ein sattes Kontra dazu.
    Damit musste nun klar kommen.

    Wir können aber Festhalten: Aufgrund der Skelettanatomie ist bei Frauen der Schwerpunkt leicht anders gelagert als bei Männern.

    Aber niemand von uns hat den Schwerpunkt so gelagert, daß er nach hinten umfällt.
    Das ist übrigens natürlich und die meisten Menschen fallen wenn, dann eher Rückwärts, weil das Balancedreieck in diesem Bereich am schnellsten gestört wird.
    Aber ist die Aufrechte Haltung in Ordnung, liegt die Stabilitätslinie in der Mitte des sogenannten Blanacedreicks... Eine Veränderung der Lotlinie führt nun zu:
    1. Sturz
    2. Bewegung
    3. Haltungsveränderungen

    Im Falle 1 wurde keine Bewegung eingeleitet, das Balancedreieck neu zu definieren und so die Lotlinie wieder im stabilen Zentrum zu lagern
    Im Falle 2 führt der Körper eine Ausgleichsbewegung durch, indem er seine vollständige Lage im Raum verändert, z.B. einen Ausfallschritt macht.
    Dadurch wird das Balancedreieck neu definiert und die Lotlinie wieder ins Zentrum dieses Dreick verlagert und damit Fall 1 vermieden.
    Aktiv wird die Verlagerung des Schwerpunktes und damit der Lotlinie nach ausserhalb des Balancedreiecks bei raschen Bewegungen vom Körper selbst veranlasst, und wie schon gesagt, bei einem Sprinter befindet sich der Körperschwerpunkt oft eine ganze Schrittlänge vor dem Körper.
    Im Fall 3 kann eine leichte Verlagerung der Haltung die instabilität ausgelichen, das Lot schwingt zurück ins Blanacedreieck und mit weiterer Haltungsveränderung wird es innerhalb dessen zur Ruhe gebracht. Eich Boxer kann so Schläge auspendeln und rasche Bewegungen machen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren, auch wenn der Körperschwerpunkt kurzfristig in der Lotlinie ausserhalb des Balancedreiecks sich befindet...

    Wer also im Tor nach hinten fällt, tut dies eben nicht weil er einen anderen Körper oder einen anderen Körperbau hat... Er tut es, weil er seinen Schwerpunkt nicht aktiv verlagert hat und/oder auch ggf. seine Haltung nicht stimmt.
    Wer das nicht einsehen will, der ist hier leider falsch und der kann gern mit einem Hochspringer weiter diskutieren....

    Übrigens: Hochspringer verlagern den Schwerpunkt entgegen der Schwerkraft aufwärts, ein Torwart jedoch mit der Schwerkraft abwärts... und nun sag nur nicht, daß wäre unmöglich.... dann fangen sogar die Judokas an zu lachen, die den Körperschwerpunkt sehr bewußt und sehr aktiv verlagern können.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  36. #36
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Partykater,
    wenn du darüber genau Bescheid weißt, was fragst Du dann?
    Wenn du mir nicht glaubst, dann fasel nicht so einen Müll von Sportwissenschaft und deiner Kenntnis.
    Mir ist die Thematik der Hochspringer sehr gut bekannt und ich weiß auch warum man einen Fosbury Flop macht und z.B. keine Hechtrolle: Erlaubt wäre beides.
    Doch mit einer Hechtrolle kann ich z.B. meinen Körperschwerpunkt nicht vernünftig auf 2,4 Meter erheben und scheitere, beim Fosbury Flop schon.

    Aber was Du da erzählst mit homogenem Stab und so etwas... Sorry: Das ist bare Physik und hat erst einmal nichts mit deinem Schwerpunkt zu tun.

    Erst einmal solltest Du mir mal erklären, wo dein Schwerpunkt ist, und dann schauen wir mal, ob mein Schwerpunkt so von deinem Schwerpunkt unterschiedlich ist, bevor Du Dich hier aus dem Fenster lehnst.
    Es gibt nicht keinen Menschen, der den Schwerpunkt oberhalb des Bauchnabels hat und andere den Schwerpunkt auf der Mitte des Oberschenkels.
    auch in der Transversalebene ist der Schwerpunkt nahezu bei allen Menschen gleich, egal ob Schuhgröße 45 oder Schuhgröße 36....

    Also, Butter bei die Fische: Wo liegt dein Körperschwerpunkt?

    Und als Letztes: Der Körperschwerpunkt ist ein Festpunkt unseres Körpers. Er ändert sich mit der Masse und der Haltung, aber meist nur um wenige Centimeter, wenn überhaupt. Auch das ist ein Orthopädischer Fakt und ist im Feldenkrais sehr wichtig.
    Wir sind durch Haltung und Bewegung in der Lage, diesen Punkt völlig bewußt kontrolliert in seiner Lage im 3 Dimensionalen Raum zu verlagern, mit entsprechenden Auswirkungen. Dieses Bewußtsein erwerben wir uns in den ersten 3 Jahren der Entwicklung und verfeinern es bis ca. der völligen Reife immer weiter. Selbst danach ist das Lernen dieser Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht ausgeschlossen, noch abgeschlossen.

    Also.. junger Mann, erst Butter bei die Fische. Du erzählst über etwas, wo ich mich sehr, sehr genau auskenne.
    Denn wenn es Fakten wären, daß z.B. Abnehmen den Körperschwerpunkt "hebt" wäre dies fatal, als auch Abnehmen den Körperschwerpunkt nicht wirklich verlagert, sondern in der Transversalebene eher die Haltung korrigiert wird... der Schwerpunkt bleibt...
    Unverschämtheit hin oder her.. ich persönlich finde es dreist, hier immer mit Sportwissenschaft zu tun, aber vielleicht erst einmal zu erklären was man meint und denkt, anstelle mit Fachbegriffen, wie dem Homogenen Stab zu kommen.
    Übrignes: Besuche das Deutsche Museum und erfahre mal etwas über den Homogenen Stab und lerne, warum der Mensch nie einer sein kann und wird!
    Daher ist allein die Anführung dieses Vergleichs schon an sich irgendwo lächerlich. Sorry, aber ich bin da Ehrlich und sehr direkt. Kann dir gefallen, muss es nicht, und eigentlich soll es auch gar nicht.
    Hier lesen Leute mit, die meinen, dein Beitrag klingt fachlich und da wäre vielleicht was dran, doch wir loten erst einmal aus was dran ist und da gehört ein sattes Kontra dazu.
    Damit musste nun klar kommen.

    Wir können aber Festhalten: Aufgrund der Skelettanatomie ist bei Frauen der Schwerpunkt leicht anders gelagert als bei Männern.

    Aber niemand von uns hat den Schwerpunkt so gelagert, daß er nach hinten umfällt.
    Das ist übrigens natürlich und die meisten Menschen fallen wenn, dann eher Rückwärts, weil das Balancedreieck in diesem Bereich am schnellsten gestört wird.
    Aber ist die Aufrechte Haltung in Ordnung, liegt die Stabilitätslinie in der Mitte des sogenannten Blanacedreicks... Eine Veränderung der Lotlinie führt nun zu:
    1. Sturz
    2. Bewegung
    3. Haltungsveränderungen

    Im Falle 1 wurde keine Bewegung eingeleitet, das Balancedreieck neu zu definieren und so die Lotlinie wieder im stabilen Zentrum zu lagern
    Im Falle 2 führt der Körper eine Ausgleichsbewegung durch, indem er seine vollständige Lage im Raum verändert, z.B. einen Ausfallschritt macht.
    Dadurch wird das Balancedreieck neu definiert und die Lotlinie wieder ins Zentrum dieses Dreick verlagert und damit Fall 1 vermieden.
    Aktiv wird die Verlagerung des Schwerpunktes und damit der Lotlinie nach ausserhalb des Balancedreiecks bei raschen Bewegungen vom Körper selbst veranlasst, und wie schon gesagt, bei einem Sprinter befindet sich der Körperschwerpunkt oft eine ganze Schrittlänge vor dem Körper.
    Im Fall 3 kann eine leichte Verlagerung der Haltung die instabilität ausgelichen, das Lot schwingt zurück ins Blanacedreieck und mit weiterer Haltungsveränderung wird es innerhalb dessen zur Ruhe gebracht. Eich Boxer kann so Schläge auspendeln und rasche Bewegungen machen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren, auch wenn der Körperschwerpunkt kurzfristig in der Lotlinie ausserhalb des Balancedreiecks sich befindet...

    Wer also im Tor nach hinten fällt, tut dies eben nicht weil er einen anderen Körper oder einen anderen Körperbau hat... Er tut es, weil er seinen Schwerpunkt nicht aktiv verlagert hat und/oder auch ggf. seine Haltung nicht stimmt.
    Wer das nicht einsehen will, der ist hier leider falsch und der kann gern mit einem Hochspringer weiter diskutieren....

    Übrigens: Hochspringer verlagern den Schwerpunkt entgegen der Schwerkraft aufwärts, ein Torwart jedoch mit der Schwerkraft abwärts... und nun sag nur nicht, daß wäre unmöglich.... dann fangen sogar die Judokas an zu lachen, die den Körperschwerpunkt sehr bewußt und sehr aktiv verlagern können.

    Wieso nicht gleich so?

    Damit beantwortest du doch meine eigendliche Frage. Letztendlich läuft es darauf hinaus, das ich mir eine Haltung angewöhnt hab mit der ich so zurecht kam als ich noch viele Kilos mehr hatte. Durch den Gewichtsverlust ist doch relativ klar das die Haltung mehr oder weniger angepasst werden muss. Insofern war doch meine Frage wie diese Haltung angepasst werden muss. Den es ist nicht damit verbunden das ich meine Fußstellung verändere - okay wäre eine Möglichkeit aber insofern beschränk ich mich dann evtl. in der seitlichen Bewegung indem ich einen Fuß leicht nach vorne oder nach hinten versetzt gegenüber den anderen stelle. Ich habe einen Prof. zu der Thematik befragt und dieser erklärte mir dies genauso mit dem Balancedreieck. Die Frage bleibt nun wie beeinflusse ich dieses Dreieck ohne mir die Möglichkeit der torwartspezifischen Bewegung zu nehmen. Eine relativ simple Möglichkeit - was mich ärgert das ich aufs einfachste eigendlich nicht selber gekommen bin - ist es den Schulter- bzw. Brustbereich weiter nach vorne zu lehnen.

    Im übrigen fänd ich es interessant wenn du mir einen kleinen Einblick darüber gibst wie die Judokas den Schwerpunkt verlagern und welche Effekte sie dazu erzielen.

  37. #37
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Sorry Partykater,
    aber ich bin nicht gewillt mit Dir diese Diskussion fortzuführen. Wer oben schreibt, daß er Bescheid weiß, der weiß auch wie ein Judo solche Effekte macht.
    Und wenn dein Prof. Dir das nicht erklären kann, sorry, möchte er seine Professur abgeben.
    Ich habe nicht studiert, muss mich von Dir hier anblasen lassen, nur weil Du etwas erzählst, was bar jeden Zusammenhangs ist und war und nun auch noch Nutzen aus meinem Wissen ziehen?

    sorry, geht gar nicht.

    Zitat Zitat von Partykater Beitrag anzeigen
    Also den Körperschwerpunkt kannst du nicht gewollt bestimmen, sondern der ist abhängig von Körpermasse und Veranlagung.
    Das steht immer noch im Raum und inzwischen erkennst du das Gegenteil an. Echt, geht gar nicht!
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  38. #38
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    Mein Torwarttrainer hat mir das auch schonmal mit diesem Balance-Dreieck erklärt.
    Aber mal ernsthaft, die wenigsten Torleute und Torwarttrainer sind auf diesem Gebiet so bewandelt, dass man einen Nutzen daraus ziehen kann.
    Die Theorie ist hier in diesem Fall sehr interessant, wie ich finde, aber in der Praxis für uns "Bauerntorhüter" unbrauchbar.
    Das soll dich nicht angreifen Steffen (ich bewundere dein Wissen und die Art wie du es vermittelst sehr).
    Partykater ich vermute mal, dass du durch simples Probieren, fern der Theorie, schnell zu einer Lösung gekommen wärst.
    Nicht falsch verstehen, ich möchte der Theorie als solcher nichts absprechen, nur manchmal sollte man halt entscheiden.
    Wie komme ich schneller und einleuchtender zu einer Lösung des Problems: Durch Theorie oder Praxis?
    Im Hochleistungssport kann man immer weiter in die Theorie gehen, kleinste Bewegungen mit allem drum und dran analysieren...für uns aber total unnötig.
    Das ist nur meine bescheidene Meinung dazu.


    Gruß

    Edit: Ich hätte hier jemandem gerne eine positive Bewertung zukommen lassen.
    Leider macht mir das Programm einen Strich durch die Rechnung.
    Geändert von Mörv1992 (14.07.2009 um 14:16 Uhr) Grund: siehe oben
    ...



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