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Thema: Liebes Tagebuch bzw. Erlebnisse, die ihr unbedingt loswerden müsst...

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  1. #1
    Welttorhüter
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    Avatar von Believer
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    Die Fotos von den Tagen werde ich jetzt in einen extra Beitrag packen. Der andere war schon lang genug.


    Day 4




    Meine Schwester am Anfang des Seelenwegs auf den Steinen sitzend.



    Die erste steinerne Menschen-Statue.



    Meine Schwester und ein Gelehrter.



    Dieser General guckt schon etwas böser...



    Das erste steinerne Tier. Wir sind alle drei im Jahre des Pferdes geboren - das passt ja.



    Sofort musste es die Turnübungen meiner Schwester aushalten.



    Also Meise besitzt ein Pferd. Man könnte meinen, Sie weiß, wie man auf einem solchen sitzt.



    Wir und der kniende Elefant.



    Ein Fabelwesen, drachenähnlich & mit Schuppen.



    Ein Kamel haben wir auch gefunden.



    Mein kleiner Lieblingsdrache mit dem lustigen Gesichtsausdruck. Er sieht doch aus, als hätte er Zahnschmerzen, oder?



    Okay, ich musste das unbedingt machen, denn ich habe ihn lieben gelernt. Aber der Drache sieht doch aus, als würde er mich anhauchen, oder?



    Sein Partner dagegen war schon etwas ehrwürdiger.



    Das Ende des Seelenwegs - ein Blick zurück.



    Dann auf zum Sommerpalast. Das ist die Shouzou-Straße, wo ein kleiner Laden den nächsten ablöst.



    Den Rest der Straße konnte man nach einer Biegung nur noch per Boot befahren.



    Die Chinesen haben im Sommer immer ihre Regenschirme dabei. Hier werden sie aber als Sonnenschirme gebraucht, denn in Beijing gilt das Braun sein als verpönt. Allgemein ist man hier noch den alten Traditionen verfallen. Braun gilt wie damals als niederrangig, da die Feldarbeiter und Bauarbeiter ja braun sind und man seinen "höheren Status" ja zeigen will. Genauso ist das auch mit dem kleinen Fingernagel, den sich viele Pekinger langwachsen lassen, um wie damals zu zeigen: Ich bin etwas besseres. Ich finde es total albern, zu mal selbst Taxifahrer das machen und die sind in Beijing wirklich nicht die Crème de la Crème oder die Helden des Spielplatzes.



    Ein traditionell chinesisches Gebäude mit einem Bett aus... (na?) vor sich.



    Was ist denn das nun wieder? Manuel?



    Ein verdeckter Blick auf die Brücke, die zum Palast führt.



    Die Gehwege waren wirklich schmal. Gerade beim Photographieren im knien hatte man große Angst in diesen großen Tümpel geworfen zu werden. Dazu hätte ich gerne eine Statistik gesehen.



    Solche Natur sieht man in Beijing nicht oft. Da muss man schon den Kaiser besuchen...



    Mittagsschlaf gefällig? Das muss man den Pekinger ja lassen: Sie können immer und überall pennen.



    Ein Blick von unten auf die Palastgebäude.



    Frontalblick auf den Palast. Das rote Trapez vorne sind Treppen links und rechts, die zum Palast hochführen.



    Und wenn ihr mir nicht glaubt, hier ist der Beweis: Wir sind geklettert.



    Mit dieser Fähre sind wir dann zur Südinsel übergesetzt.



    Die Brücke zum Southern Gate. Auch auf dem See vom Sommerpalast schipperten wie im Behai-Park diese Tret- & Elektroboote herum.



    Day 5



    Das ist Beijing. Vorne die halbabgerissenen Houtongs, dahinter Skyscraper. Beijing ist für mich ein einziger Kontrast, ein einziges Gegenteil.



    Gerade vor der Olympiade 2008 sind etliche Gruppen von Skyscrapern, Compounds genannt, aus dem Boden gesprossen. Das setzen sie jetzt fort. Man kann zur Zeit durch Beijing fahren und sieht ab und zu richtige Geisterviertel bei Dunkelheit, wo nur verlassene, halbfertige Rohbauten von Hochhäusern stehen - so weit das Auge reicht.



    Als wir vom Silk Market zurückkamen, regnete es in Strömen. Die Taxis waren alle besetzt, deswegen mussten wir in Top, kurzer Hose und Flip Flops die 25 Minuten durch die Pfützen waten. Ja, waten. So schlimm war es wirklich. Und das nur von 20 Minuten Frühlingsregen. Ich bin einmal mit meinem Flip Flop vom Boardstein abgerutscht und fast in eine Püftze gefallen. Stattdessen stand ich knöcheltief im Wasser. Das wurde mit "MAN SCH***!!" kommentiert. Zwei Chinesinnen, die an uns vorbeiliefen drehten sich aufgeregt um und die eine meinte vollkommen Akzent frei: "Aaah, Deutschland!" Dafür sind wir also bekannt, guys. Für das Fluchen.



    Das hier noch zum anarchistischen, egoistischen Beijinger Stadtverkehr...



    Und solch überfüllte Karosserien sind in Beijing auch nicht selten zu sehen. Das hier ist noch harmlos. Meist wird noch mehr in die Höhe gestapelt.



    Das war es dann für heute.
    Es sei denn ihr wünscht noch Fotos von meinen Erwerbungen, aber das halte ich für unwahrscheinlich. *grins*
    Geändert von Believer (22.07.2009 um 19:35 Uhr)
    "Bangerang"

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  2. #2
    Welttorhüter
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    *wünsch* Fotos von Adddidas Shirt please

  3. #3
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    Okay, ich hab mich verschrieben. Jetzt reitet nicht mehr so drauf rum. Ist im anderen Thread gepostet.
    "Bangerang"

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  4. #4
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    Super Bilder.
    Du solltest bei National Geographics oder so anfangen und Dokus drehen!
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
    Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
    Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !

  5. #5
    Welttorhüter
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    Nun, ich mache 2000 Bilder und dann suche ich die 20 raus, die was geworden sind.

    Mein Vater wird wohl unsere Mauertour in einer "Doku" verpacken. Wir haben schon einen AT: "Dead on the wall"
    Hoffen wir, dass sich das etwas kühlere Wetter hält, sonst sterbe ich morgen.
    "Bangerang"

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  6. #6
    Welttorhüter
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    23.07. - Day 6
    "Stürmische Ereignisse"


    Zum heutigen Tag lässt sich kaum etwas sagen, aldi weil außer der Ankunft meines Vaters in Beijing nichts passiert ist - zumindest nicht viel. Wir sind, diesmal ohne Bohrgeräusche, bis 12:30 Uhr im Bett geblieben. Danach war ersteinmal ein sehr ruhiges Frühstück angesagt. Dies fiel allerdings sehr karg aus, da wir uns schon 15:00 Uhr mit meinem Vater im ZDF Studio trafen. Nach einer kleinen Studio-Führung haben wir dann unser Bergfest gefeiert. Dazu haben wir ein koreanisches Restaurant besucht und uns papp satt gegessen. Danach sind mein Dad und meine Schwester mit dem kleinen Elektroroller zum Silk Market wegen dem Abiballkleid meiner Schwester gefahren. Während dessen schoben Meise und ich eine ruhige Kugel im Apartement.

    Die einzig interessanten Ereignisse des Tages waren wohl das Essen im koreanischen Restaurant und das Unwetter, das um 16:15 Uhr über Beijing hereinbrach.
    Die Karte im koreanischen Restaurant war wirklich... vielseitig. Von Ochsenschwanz, über Ochsenzunge bis zu Lotusblüten und Crysantemen-Salat konnte man alles bestellen. Wir haben uns dann doch außer den Lotusblüten und den Crysantemen eher traditionelle Gerichte gegönnt wie Schwein, Rind und Hühnchen. Alles wurde am Ende auf den Grill gepackt und ist dann, natürlich gut durch, in unseren Mündern gelandet. So papp satt war ich lange nicht mehr...

    Das Unwetter in Beijing hingegen war weniger lustig. Es roch zwar nach Regen (sofern man diesen in der Pekinger Luft noch riechen kann), als wir das Restaurant betraten, jedoch hatten wir nicht damit gerechnet, dass es solch fatale Folgen haben könnte. Bis 16:30 hatte sich der Himmel verdunkelt, dass man hätte meinen können der Tag sei auf einmal der Nacht gewichen. Es stürmte und regnete als gäbe es kein Morgen. Für alle Teilnehmer des torwart.de-Camps: Ungefähr wie unser Samstag in Stuttgart, nur müsst ihr euch noch einen Sturm dazu denken.
    Als wir nach dem Essen zum ZDF Studio zurückgingen, überraschte uns die Schwere des vergangenen Sturmes doch unsanft. Der Zaun, der eigentlich das Studio-Gelände umrandet hatte, lag umgekippt auf dem Bürgersteig mit den spitzen Stangen auf dem Stein. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn sich jemand zu diesem Zeitpunkt dort aufgehalten hätte.
    Auf dem Weg nach Hause haben wir desweiteren noch 2 entwurzelte Bäume gesehen, die von mindestens 10 Arbeitern pro Baum abgesägt wurden. Das ist Peking.

    Auf den überfluteten Straßen lohnte sich dann auch die halbe Stunde, die wir auf einen Taxi warten mussten. Wie mein Vater mir erklärte, werden die Pekinger im Regen plötzlich zu Lokalpatrioten und lassen nur noch Chinesen einsteigen. So winkten uns ca. 5 Taxifahrer ab und fuhren einfach vorbei, dabei noch freundlich lächeln - wir waren bedient.


    Hier kommen nun noch die wenigen Bilder:



    Das koreanische Restaurant. Für alle, die noch nie koreanisch essen waren: Die silberne Konstruktion über dem Tisch ist eine Abzugshaube, die sich direkt über dem Grill (versteckt unter dem silbernen Deckel) befindet. Man bestellt also wie beim chinesischen Essen für alle und dann wird von jedem Teller etwas genommen und auf den Grill gelegt. Der Grill wird dann von einer Kellnerin alle 5-10 Minuten gewechselt, da das Essen darauf natürlich diese schwarzen Brennspuren auf dem Grill hinterlässt, was in Korea als "nicht mehr hygenisch und genießbar" gilt.



    Unsere Bestellung. Wir hatten Mühe alles auf dem Tisch unter zu bringen.



    Meine Schwester mit einem Radieschen (zugeschnitten) im Haar.



    Der bestellte Obstteller. Ihr werdet euch jetzt bestimmt fragen, was die Cherry-Tomaten darauf verloren haben. In China gilt Tomate als Obst und nicht, wie bei uns, als Gemüse. Daher könnt ihr in Pecking Tomaten nur am Obststand kaufen. Andere Länder, andere Auffassungen.



    Den Teller zierte ein toller Schwan aus Äpfeln, dem sie sogar Augen & Mund gaben.



    Auch typisch chinesisch: So stellt sich der Schichtwechsel in den meisten Einrichtungen dar (auch beim Wachpersonal unseres Compounds). Dort wird, wie in der Schule, Anwesenheit mit Wortmeldung geführt und das in keinem dezenten Ton. Davor wird aufmaschiert in Reih und Glied und nach der Prozedur übergibt man die Schichten (auch symbolisch mit einer Schürze, glaube ich) und hat nach dem abmaschieren Feierabend. Kurios. Genauso verhält es sich mit dem Wachpersonal im Botschaftsviertel (wo die amerikanische, russische, deutsche und französische Botschaft sind). Die dortigen Chinesen stehen in traditioneller Uniform und steifer Haltung, wie man es vom Militär kennt, den ganzen Tag fast regungslos dort. Neulich haben wir Wachpersonal gesehen, dass im Gleichschritt in Marschhaltung zum nächsten Restaurant zwecks Mittagessen maschierte. Also mein Ding ist es nicht...



    Dieses Bild ist während des Unwetters aufgenommen worden.



    Beide Bilder wurden um 16:30 aufgenommen.



    Das ist der umgestürzte Zaun. Ihr seht ja die angespitzten Eisenstangen vorne. Das hätte ordentlich ins Auge gehen können, wenn sich jemand zum Zeitpunkt des Sturmes davor aufgehalten hätte.


    So, das war es dann für heute. Morgen geht es auf zur großen Mauer. Vier bis Fünf Stunden laufen und klettern stehen uns dann bevor. Die größte Hürde wird aber das Aufstehen um 06:00 Uhr werden.
    Drückt mir die Daumen, dass es morgen auch so schön kühl ist, wie heute nach dem großen Unwetter.
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
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  7. #7
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    Der heutige Bericht wird auf morgen (also eigentlich heute - 0:23 Uhr Ortszeit) verschoben.
    Vorneweg:
    Der Mauertrip war genial, aber sehr sehr anstrengend. Ich werfe dazu mal einen Satz in den Raum, von Haruki Murakami, einem japanischen Schriftsteller und leidenschaftlichem Marathonläufer:

    "Schmerzen sind unvermeidlich. Leiden ist eine Option."

    Ja, wenn man ein bisschen übertreibt, könnte das auf den Mauermarathon über 5 1/2 Stunden passen.
    Ich werde morgen ein wenig früher aufstehen und euch dann (diesmal in 2 Teilen - ihr werdet sehen, warum) den Bericht posten.

    Good Night, Guys.
    "Bangerang"

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