Gute, dann lagern wir das jetzt auch mal hier ein:

Ich hatte einen Torwart, 1. Mannschaft. Der spielte nur mit reusch Orthotec. Beim Training ist dann ein Ball gekommen, kein schwerer Ball, sondern locker zum Aufnahmen. Der bückt sich, der Ball springt leicht und er greift nach, bleibt mit dem Finger an einem kleinen Ding im Rasen hängen.
Weil der Körper vorwärts in Bewegung war, wurde der Finger nach hinten überstreckt und überdehnt. Das Othotec fing das gut auf, doch irgendwann war bei rund 90 Kilo Körpermasse dann die Bruchlast erreicht, daß Orthotec Element im Finger ist schlagartig gebrochen. Damit trat nun am Finger nicht eine entsprechende Steige Krafteinwirkung auf, sondern die Bruchlast übertrug sich damit momentartig auf den Finger, der förmlich 'explodierte', weil einfach es da schnell ging... Es kam daher zu einer sogenannten Explosionsfraktur des Fingers, wobei der Finger gesplittert ist und die Knochenteile zudem stark auseinender getrieben worden sind.
In BG Unfallklinik erklärte darauf hin, daß es wahrscheinlich ohne Fingerschutz besser gewesen wäre, weil dann der Finger im Gelenk nachgegeben hätte, wahrscheinlich nur ausgekugelt gewesen wäre. Das hätte man lokal betäubt, eingerenkt und geschient und schon nach zwei Wochen wäre wahrscheinlich der Finger wieder belastbar gewesen. So wurden entsprechend Drähte und Stifte eingesetzt, er bekam eine Äussere Fixierung und durfte 8 Wochen den Finger nicht belasten.

Ein ähnliches Ding hat auch Paulianer mal beschreiben...