Da stimme ich dir gerne weitgehend zu; wir haben insofern aneinander vorbei diskutiert, dass es mir um die erste Phase geht, durch die der Torhüter im Fall der Fälle durchkommen muss, während du eigentlich schon beim nächsten Schritt, nämlich den mittel- bzw. langfristigen Konsequenzen warst.
Meine "Erste Hilfe" hat aber einen ganz entscheidenden Vorteil. Wer sich positiv mit der Situation auseinandersetzt, hat eben die grosse Chance eine derartige Situation für sich zu entscheiden. Viele Torhüter, die der Rotation zum Opfer fallen, leiden unter dem Druck bzw. fallen in ein Leistungsloch und genau dies gilt es zu vermeiden. Wer in dieser Phase, mental dazu fähig ist, Topleistungen abzurufen, wird sich mit hoher wahrscheinlich durchsetzen, denn kaum ein Trainer kann langfristig den klar besseren Torhüter "rausrotieren". Insofern kann richtiges Verhalten in der ersten Phase der Rotation dazu führen, die Situation zum eigenen Vorteil zu klären und somit die zweite Phase vermeiden.
Ich denke ein Gespräch sollte immer gesucht werden, wenn es Schwierigkeiten gibt und sollte der Fall eintreten, dass so ein Gespräch wirklich schadet, dann ist der Vereinswechsel programmiert. Denn auf einer derart gestörten Vertrauensbasis ist eine weitere sinnvolle Zusammenarbeit schlichtweg unmöglich.
Du erwähnst immer wieder die Worte "leistungsorientiert" oder "Kirmesliga". Mich würde da mal interessieren, wo du die Grenzen ziehst. Dies interessiert mich, da wir auf die Art das ein oder andere Missverständnis in der Diskussion bereits im Vorfeld ausschliessen können. Und ich glaube, bei inkompetenten Trainern sind wir uns ohnehin einig....





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