Sofern wir nicht massive Regelveränderungen erleben ist Fußball viel zu schnell und chaotisch für solchen durchgeplanten Fußball. Gerade der Vergleich zum American Football, den Steffen erwähnt, zeigt das sehr deutlich. Der Quaterback wird "nie" in die Lage kommen einen defensiven Zweikampf führen zu müßen. Ein Zidane als zentraler offensiver Mittelfeldspieler mußte das dauernd.
Für solches rotieren müßen einige Dinge erfüllt sein.
1. unendliches Wechseln
2. ein absolut statisches System in dem Angriffe klar als solche benannt sind und anschließend nach Abschluß des Angriffs das Spiel lange genug unterbrochen wird um den Wechsel des Systems zu ermöglichen.
3. Der Gegner muß sich genauso unflexibel verhalten
Das alles hast du im Fußball nicht. Es ist zu flexibel. Die erste halbe Stunde drängst du den Gegner in dessen Hälfte und die einzige Gefahr sind lange Befreiungsschläge für dein Tor. Dann kippt das SPiel 5 Minuten und der Gegner hat 4 Ecken in Folge. Den Rest dann gibt es ein Mittelfeldduel mit Fenrschüßen. Nach der Pause dann Flügelspiel des Gegners und Pressing die ersten 15 Minuten. Anschließend zieht er sich an die Mittellinie zurück und läßt dich kommen.
Fußballer müßen flexibel sein, weil sich in jeder Sekunde die taktische Grundeinstellung komplett ändern kann. Jeder Ballverlust erfordert sofort eine neue Ausrichtung aller Spieler. Das ist im übrigen auch die Richtung der Torhüterentwicklung. Weg vom absoluten Linienspezialisten, der die Füße nur zum stehen hat, hin zum Fußballer mit Handschuhen.





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