Ich denke auch, so ein Ohrwurm ist nichts schlimmes, sondern zeugt nur davon, dass man nicht völlig verkrampft ist.
Ich denke auch, so ein Ohrwurm ist nichts schlimmes, sondern zeugt nur davon, dass man nicht völlig verkrampft ist.
Nur wer vergessen wird, ist tot - Du wirst leben.
Ruhe in Frieden, Robert
Ich könnte mit meinem Gesang das ein oder andere 1gg1 gewinnen-der Gegner läuft freiwillig weg
Ich denke ein gewisses bisschen Lockerheit hilft auch gute Leistungen abzurufen und hilft um nicht völlig zu verkrampfen.
Nur wer vergessen wird, ist tot - Du wirst leben.
Ruhe in Frieden, Robert
Zum Grundthema: Ich halte es wie Manuel. Wenn man am Spiel teilnimmt, Anweisungen gibt und sich immer mit der 4er-Kette verschiebt, dann hat man eigentlich keine außer-fußballerischen Gedanken. Gut, ab und zu schleichen sich kleine Gedankenbrisen ein, aber solche Momente gibt es immer im Spiel. Auch das trägt dazu bei, dass man die Partie konzentriert absolivert. Diese kleinen, meist kaum merklichen Auszeiten.
Ansonsten stimme ich dem zu, was Schnapper öfter zum Besten gibt:
Im Idealfall läuft das Spiel wie ein einziger Automatismus ab.Zitat von Schnapper86
Also ich hatte keinerlei Gedanken während des Spiels, das lief einfach ab. Manchmal wurde dieser Automatismus durch verschiedenste Gedanken unterbrochen, die plötzlich ausgelöst wurden, sei es durch einen Spieler, den Schiedsrichter oder Zuschauer. Für diesen Fall, hatte ich mir eine "Technik" angeeignet, um diese Gedanken schlagartig wieder zu verbannen und den Automatismus wieder herzustellen.
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
das schlimmste für mich war jeweils, wenn ich einen Bock geschossen habe. Dann hängte ich dem Ding noch Minuten lang nach und konnte nicht sofort abhacken. Das empfand ich immer als am schwierigsten.
Ok, dann versuche ich das mal zu erklären
Ich habe meine Augen geschlossen, mit meinen Händen einen Hohlraum vor dem Gesicht gebildet, dann meine Nase da rein gesteckt und ein, zweimal ganz bewusst, tief durch die Nase eingeatmet und mich auf den Geruch meiner Handschuhe konzentriert. Klingt banal, hat aber mit etwas Übung richtig Erfolg.
Gerüche haben grundsätzlich eine sehr intensive Wirkung auf uns, da sie auch unmittelbaren Einfluss auf unsere Gefühle haben. Wenn ihr euer Lieblingsessen riecht, bekommt ihr Hunger und könnt es kaum erwarten, endlich vor dem Teller zu sitzen....nahezu alle anderen Tätigkeiten rücken in Erwartung des Essens in den Hintergrund. Umgekehrt -also wenn ihr das Essen riecht, das ihr partout nicht ausstehen könnt- geht es euch ähnlich, nur dass ihr euch dauernd fragt "muss das jetzt sein". Ich will hier jetzt nicht in die intensive Welt von Gerüchen und Sexualität einsteigen, wo das ganze noch deutlicher wird.
Ich habe mir eine ähnliche Geruchs-Gefühls-Verbindung mit dem Geruch meiner Handschuhe aufgebaut. Sobald ich den intensiven Geruch meiner Handschuhe in mir aufgesogen habe, hat dieser Geruch alles andere verdrängt, was in meinem Kopf war und mich wieder in meinen "Spielzustand" versetzt. Hinzukommt das bewusste Einatmen...wer sich mit Enspannungstechniken auskennt, weiss, dass man mit intensivem Training oftmals lange Techniken extrem verkürzen kann indem man Kopplungen herstellt. Solch eine Kopplung war der Geruch der Handschuhe.
Klar ist, Steffens Atemtechnik beim Thema "ES" zeigt es euch, dass so etwas nicht von jetzt auf gleich funktioniert, sondern eben wie vieles andere auch erlernt werden muss.
Und wenn ihr euch jetzt denkt, der Typ hat einen Knall...dann habt ihr wahrscheinlich recht...zum Glück![]()
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
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