Mir hat ziemlich der Tipp von Strigletti geholfen, den geruch der Handschuhe mal ein paar Sekunden auf sich wirken zu lassen. Damit konnte ich sehr schnell wieder innerlich ruhiger werden.
Ich finde den ersten Ballkontakt auch ziemlich wichtig, auch, wenn er für den Rest des Spiels eigentlich uninteressant sein kann. Aber ein Tor zu kassieren, bevor man den Ball überhaupt inner Hand oder am Fuß hatte...
Ich bin auch jemand, der während des Spiels manchmal sehr viel nachdenkt, nach einer Aktion oder während Ruhephasen; jedoch nicht während einer Aktion. Ich denke, das ist der springende Punkt.
Ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, wnen ein Thema sich absolut nicht auf später verschieben lässt: Dann lasse ich es kommen, lasse es in meinem Kopf Platz einnehmen und dann geistert es dort rum, wo ihr wahrscheinlich alle eure Melodien im kopf habtUnd dann lenkt es nicht mehr ab, dann beschäftigt man sich nicht mehr damit - hilft mir bspw. auch bei einem "Bock".
So muss eben jeder seine "Taktik" finden. Ich darf mich gar nicht erst von diesen Gedanken übermannen lassen, sondern bereits in dem Moment, wo der Ball die Kreidelinie überquert, abgeschaltet haben. Augen zu - ein bis drei tiefe Atemzüge und ich bin mit dem Thema erstmal auf großer Distanz. Mittlerweile schaffe ich es sogar, dass ich das "Hadern" auf den Zeitpunkt alleine in der Bahn verschieben kann. Es klappt nicht immer, aber immer öfter. Ansonsten kann es gut sein, dass ich bis zur Halbzeit brauche, um mich wieder in das Spiel zu finden.
Aber ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass strigletti's Angewohntheit nicht nur ihm hilft. Im Fußball gibt es für mich zum Beispiel jeweils ein Geräusch, ein Geruch und eine Situation, die ich an diesem Spiel liebe: Einmal ist es das Geräusch des Balles, wenn er sich sicher in die Handschuh "kuschelt". Beim Warmschießen mit schönen scharfen Schüssen vor den Latz liebe ich dieses Geräusch. Es bereitet mich auch immer mit auf das Spiel vor. Der Geruch ist der des Grases und der meiner Handschuhe. Und die Situation... Gibt es etwas schöneres als abends fast allein auf einem Fußballfeld zu stehen, zwei Handschuhe an den Händen und einen Ball in der Hand, während das Flutlicht um dich herum Sterne auf den Rasen zeichnet? Das sind die Momente, in denen alles intensiver wirkt. Die Dunkelheit um den Platz herum, das Licht der Scheinwerfer, die Rufe der Mitspieler, die Schüsse...
- ich schweife vom Thema ab.![]()
Geändert von Believer (01.10.2009 um 15:32 Uhr)
Ich denke nach einem Gegentreffer immer an die abgeklärten Profis, die schon bei der nächsten Aktion wieder voll da sind.![]()
Das hilft mir ganz gut.
Meistens denke ich nichts... einfach das Spiel verfolgen... aber nicht auf 100% Konzentration, denn das schaffe ich nicht... 90 Minuten durchspielen, dabei gerate ich schonmal auf die Sparstufe 70%...
Manchmal schwirrt auch mir Musik ins Ohr, die mir einfach ein Quentchen Lockerheit gibt, was ich auch brauche.
Ich denke im spiel auch nicht nur wenn ich ein gegentor habe dan denke ich einfach es steht immer noch 0-0 aber ich hatte mal das problem das mich ein zuschauer im spiel fertig gemacht hat die gantze zeit beleidich der schiri hat aber nie was gemacht noch nicht mal wo ich den zuschauer beleidicht habe
als er ich beleidicht hat als versager habe ich gedacht er hat rechjt warum soll ich noch weiter machen aber meine kollegen habe mich wieder zurecht gerütellt
Robert wir werden dich nie vergessen ein IDOL ein HELD eine klasse MENSCH ist von uns gegangen R.I.P
Im Spiel denke ich über das Geschehene nach..
Also, machen meine Mädels Fehler reg ich mich drüber auf und natürlich auch, wenn ich einen Fehler mache. Genauso denke ich positiv über tolle Aktionen von mir und meinen Mädels. Allerdings sind diese Gedanken nicht ununterbrochen. Je nach Spielsituation eben![]()
(Auf die Frage, ob die Nationalmannschaft für ihn ein Thema sei): „Nein, die spielen immer mittwochs, da habe ich keine Zeit.“ (Paul Steiner)
So ganz abwegig find ich das wirklich nicht.
Ich finde es vor allem bei Abendspielen im Winter so intensiv (wie du es auch beschreibst). Du stehst da allein in deinem Sechszehner, kein Zuschauer ist da, der Ball ist weit weg du hörst deinen Atem am lautesten...
7-8 Meter hinter dir ist absolute Dunkelheit.. du bist der Letzte der vor dieser Dunkelheit steht und willst eigentlich am liebsten bis zu den Abwehrspielern aufrücken, damit du nicht "wohlmöglich" noch von der Dunkelheit aufgefressen wirst.![]()
Das hört sich jetzt alles sehr kitschig an.. aber so in der Art habe ich manchmal Gedanken. Ist nur leider übelst kontraproduktiv für die Konzentration!
Gruß
hanZ
Nun, dann rücke doch vor zu deinen Abwehrspielern, denn normalerweise solltest du, wenn deine Abwehrspieler schon so weit weg sind, dich offensiver postieren.![]()
Du bist trotzdem immer "das Letzte"![]()
Mein Beitrag war auch eher aus der emotionalen Perspektive.
Im Spiel selbst bin ich gerne einer der die Lücke zur Abwehr so weit es geht schließt, was meinem Trainer irgendwie nicht gefällt, aber vllt auch deshalb weil unser Messias von erstem Torwart (siehe "Wie war euer letztes Spiel?), das nicht macht, sondern maximal an die 5er Grenze geht.
^^
Gruß
hanZ
also im spiel versuch ich bei der sache zu sein, aber manchmal spielt der alltag noch ne rolle mit
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