Nuja, als 10 Polizisten hier bei uns einen recht wehrlosen Studenten von hinten mit 17 Schüssen erschossen haben sind sie aber recht glimpflich davon gekommen, dafür dass ihre Recht ein so großer Witz sind. Das aber nur nebenbei.
Natürlich verstehe ich den gemeinen Polizeibeamten, wenn er sich aus sowas raushalten will, weil die Konsequenzen unüberschaubar sind. War in dem Fall auch noch ok, vermittelt nicht das allerbeste Bild aber gut, ich kann und konnte das einordnen. Er hätte natürlich auch einen der 7 anderen Kollegen vor Ort informieren können und den Versuch starten, die Personalien zu erfragen. Muss man nicht, kann man aber als good will einordnen und vielleicht helfen das Bild der Polizei nach außen zu korrigieren. Nicht umsonst halten sich hartnäckig die Gerüchte man solle im Falle einer gewalttätigen Auseinandersetzung lieber Ruhestörung als Anrufgrund durchgeben, anstelle von "gewalttätige Auseinandersetzung". Das beschleunigt angeblich die Ankunftzeit örtlicher Einsatzkräfte um mehrere Minuten.
Ich will das hier aber nicht gegen die Polizei drehen, der normale Streifenbeamte hat wahrlich keinen schönen Job und von mir kriegen sie jederzeit auch volle Unterstützung, aber kein blindes Vertrauen in ihre Unangreifbarkeit (siehe Studentengeschichte).
Ich wollte lediglich schildern, warum ich mich eben nicht mehr abwende wenn ich eine Misshandlung sehe. Ich war auf der anderen Seite und hatte Glück und ich weiss wie es ist in dieser Lage zu sein. Zumindest den einen Anruf bei der Polizei kann jeder machen...




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