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Thema: Strafraumbeherrschung - Flanken und Standards

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Finsinga
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    Jetzt hab ich mal eine Frage um gleich zu widerlegen, dass man am Anlauf erkennt, wie ein Schütze flankt und man einen Schritt rauskommen soll:
    Am gestrigen Spiel gab es einen Freistoß am Mittelkreis. Alle Mannen raus aus meinem 16er und ich in Erwartung einer Flanke zwischen Fünfer und 16er. Quasi mit der Ballberührung des Schützens gehe ich auch einen Schritt entgegen und bin am Fünfer, als ich relativ spät bemerke, dass der Ball immer länger wird und schließlich im Dreieck einschlägt.

    In einer anderen Situation wäre mir fast wieder so ein Ei passiert. Freistoß halbrechts, ich denk bin auch Flanke eingestellt, doch der Ball geht auf`s Kurze und geht zum Glück an die Latte und ich war wieder zu spät dran. Beschissenes Spiel halt.

    Klare Fehler von mir, aber wie hätte ich reagieren sollen/hättet ihr reagiert in solchen Situationen?

  2. #2
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    Avatar von übergreifer
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    Zitat Zitat von Finsinga Beitrag anzeigen
    Klare Fehler von mir, aber wie hätte ich reagieren sollen/hättet ihr reagiert in solchen Situationen?
    So würde ich es nicht machen:

    Zitat Zitat von Finsinga Beitrag anzeigen
    Quasi mit der Ballberührung des Schützens gehe ich auch einen Schritt entgegen und bin am Fünfer, als ich relativ spät bemerke, dass der Ball immer länger wird und schließlich im Dreieck einschlägt.
    Sondern eher so (das gefällt mir):

    Zitat Zitat von Mörv1992 Beitrag anzeigen
    Bei einem Freistoß am Mittelkreis würde ich mich in der Nähe der 5er-Linie vom Tor aus gesehen positionieren und erst dann reagieren, wenn der Ball geschossen wurde, da bei einer solchen Entfernung genug Zeit bleibt um entweder die Flanke abzufangen oder rückwärts zu laufen, um den Schuß zu parieren.
    Nur mit einem Unterschied, dass ich es empfehlen würde noch den einen oder anderen Meter zu "klauen" und noch offensiver zu stehen. Ich komme selbst mit einer Positon 7-9 Metern je nach Freistoßposition am besten zurecht. Um möglichst schwerer überlupft zu werden versuche ich die direkte Linie zum Tor zu bilden, und nicht klassisch etwa Richtung zweiten Pfosten zu stehen. Vielleicht ist es für manche Murks, ich komme damit aber am besten zurecht. Damit weiß ich immer wo ich stehe, und wenn ich mich entscheide zurück ins Tor zu laufen, dann läuft man zwangsläufig Richtung Tormitte. Aber egal, das ist hier nicht der Kernpunkt der Sache.

    Der Unterschied warum du Finsinga den Treffer kassiert hat ist dir auch selbst klar. Es liegt natürlich in der Vorwärtsbewegung während des Schusses. Ich persönlich würde lieber offensiver stehen und dafür erst dann reagieren wenn der Ball geschossen wurde, anstatt tiefer zu stehen und auf Verdacht irgendwo hinzulaufen wo der Ball im Nachhinein gar nicht landen wird. Unabhängig davon ob der Ball hinter dir oder irgendwo seitlich landen könnte, du musst dir im klaren sein, dass du deinen Laufweg urplötzlich ändern muss, und da verliert man schon mal die Koordination.

    Zitat Zitat von Finsinga Beitrag anzeigen
    Wollte auch mal durchsetzen, dass man nicht immer am 16er steht, sondern eher Richtung Elfer, da die Verteidiger auch besser den Raum zu machen können. Aber mein Trainer hat da abgewiegelt. Und ehrlich, für die meisten ist es eh zu schwierig, sich auf eine latente Linie zu orientieren...
    Wie ich schon sagte: Viele wissen gar nicht worum es geht. Das sind doch Binsenweisheiten, die ich hier verbreite. Im Prinzip ist eh völlig logisch, dass man nicht immer am 16-er stehen kann weil sich je nach Entfernung die Abwehrformation nach vorne oder nach hinten verschieben muss. Das ist im normalen Spiel so, und auch bei Standards. Bei gewissen Entfernungen kann weder der Torwart, noch die Verteidigungslinie den Raum zumachen, weil der Ball schnell die fatalste Zone erreichen wird als uns lieb ist. Es gibt nicht eine Lösung, sondern viele, und man muss flexibler denken, vorausgesetzt man kann es. Und wer nicht mitdenkt, holt den Ball schön aus dem Netz, und heult nach dem Spiel wie man so viel Pech haben kann, weil man immer wieder mit einem "zufälligem" Tor nach Standards knapp verliert, obwohl man "gleichwertig war" und "mindestens ebenbürtig".

  3. #3
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Ich handhabe es ebenso wie Übergreifer.
    Aber der Ball vom Mittelkreis ist doch eine halbe Ewigkeit unterwegs. Wie kann der einschlagen? Da hat man doch genügend Zeit sich zu positionieren.
    Gut, der Schritt nach vorne hat wahrscheinlich viel Zeit gekostet, aber ich bin mir sicher, dass man den Ball locker erreichen kann, wenn man abwartet, wie Übergreifer sagte und dann reagiert. Wichtig ist natürlich auch, dass man korrekt zurückläuft, um so schnell wie möglich zu sein.

    Alle Mann aus dem 16er raus, dass höre ich auch oft genug und kann das nicht verstehen. Es gibt doch kein Allerheilmittel, welches heisst "16er raus!"
    Nein...das ist absolut Situationabhängig und hier muss man je nach Stärken und Schwächen der gesamten Mannschaft die beste Lösung finden.
    Das muss trainiert werden, damit im Spiel jeder weiss, wo er zu stehen hat und was er zu tun hat.
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
    Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
    Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !

  4. #4
    Internationale Klasse Avatar von strigletti
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    Jetzt sind wir mal wieder an dem Punkt der Diskussion, die auf der einen Seite das Torwartleben schwer macht, aber auf der anderen Seite ja auch genau den Reiz schafft, den wir Torleute so lieben. Jede Situaton ist anderst; es gibt keine zwei identischen Situation, auch wenn sie sich noch so ähnlich sind. Genau darin liegt ja die Herausforderung des Torwartspiels.

    Patentlösungen gibt es nicht, egal ob es um "16er raus" oder den langen Freistoss aus der Spielfeldmitte geht. Es gibt viele Freistoss-Situationen, wo "16er raus" Sinn macht, vor allem dann, wenn man als Torhüter in der Lage ist, diesen freien Raum dann auch zu nutzen. Voraussetzung dafür ist dann allerdings, dass man als Torhüter schnell und sicher nach vorne in den freien Raum agieren kann, um Zuspiele egal ob flach oder hoch zu unterbinden. Wer als Torwart "16er raus" schreit, sagt nämlich nichts anderes als "der 16er gehört mir".

    Und hier haben wir dann auch schon eine Verbindung zum langen Freistoss. In beiden Fällen darf der Torwart nicht auf der Linie kleben, sondern muss vorgezogen agieren, also ein gutes Stück vor seinem Tor stehen. Wer aber als Torhüter bei Standardsituationen am 5er steht, muss auch schnell und sicher aus der Rückwärtsbewegung heraus agieren können. Eine Fähigkeit, die bei sehr vielen Torleuten allerdings nur schwach entwickelt ist.
    Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da

    Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!

  5. #5
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Zitat Zitat von strigletti Beitrag anzeigen
    Wer aber als Torhüter bei Standardsituationen am 5er steht, muss auch schnell und sicher aus der Rückwärtsbewegung heraus agieren können. Eine Fähigkeit, die bei sehr vielen Torleuten allerdings nur schwach entwickelt ist.
    Und genau das muss trainiert werden. Immer und immer wieder.
    Hier besteht bei vielen Keepern enormer Verbesserungsbedarf. Viele laufen falsch zurück, stolpern somit oder sind einfach zu langsam...
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
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  6. #6
    User des Jahres 2014
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    Avatar von übergreifer
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    Zitat Zitat von strigletti Beitrag anzeigen
    Voraussetzung dafür ist dann allerdings, dass man als Torhüter schnell und sicher nach vorne in den freien Raum agieren kann, um Zuspiele egal ob flach oder hoch zu unterbinden. Wer als Torwart "16er raus" schreit, sagt nämlich nichts anderes als "der 16er gehört mir".
    Exakt so ist es. Nur kann man je nach Position des Freistoßes den 16-er gar nicht beherrschen, weil der Torwart bei bestimmten Entfernungen auch sein Tor schützen muss, und man muss sich die Arbeit teilen. Man versucht als Torwart seine Vorderleute mit möglichst vielen im Keim erstickten Torchancen zu entlasten. Und genauso sollte die Abwehr versuchen ihren Torwart zu entlasten, in dem sie ihren Part der Arbeit übernimmt. Oft wird aber beobachtet, dass beides nicht funktioniert.

    Zitat Zitat von strigletti Beitrag anzeigen
    Wer aber als Torhüter bei Standardsituationen am 5er steht, muss auch schnell und sicher aus der Rückwärtsbewegung heraus agieren können. Eine Fähigkeit, die bei sehr vielen Torleuten allerdings nur schwach entwickelt ist.
    Leider ja. Und da sind wir wieder beim leidigem Thema "Torwartraining oder Training an sich überhaupt in unteren Ligen". Dem Torwart wird keine Möglichkeit gegeben diese Fähigkeit, die irgendwo tief in ihm schlummert, zu entwickeln.

    Zitat Zitat von Schnapper82 Beitrag anzeigen
    Ich handhabe es ebenso wie Übergreifer.
    Aber der Ball vom Mittelkreis ist doch eine halbe Ewigkeit unterwegs. Wie kann der einschlagen? Da hat man doch genügend Zeit sich zu positionieren.
    Und wie oft wurdest du mit einem wuchtigem Freistoß überlupft? Ich vermute einfach, dass das trotzdem kein einziges mal passiert ist, obwohl du weit vorm Tor stehst.

    Zitat Zitat von Schnapper82 Beitrag anzeigen
    Gut, der Schritt nach vorne hat wahrscheinlich viel Zeit gekostet
    Dieser Schritt hat den gesamten Körper nach vorne verlagert, und wenn man sich falsch bewegt, dann braucht man noch mehr Zeit den Bewegungsablauf zu korigieren.

    Generell wird man durch offensiveres Stellungsspiel oft Flanken abfangen, mit denen der Gegner gar nicht gerechnet hat. Und nicht selten kann man sehen, dass die Schützen auf einmal kürzere Bälle schlagen oder Freistöße weiter vom Tor wegdrehen, weil der Torwart schlicht und ergreifend alles wegpflückt, und dann hat man dem Gegner den Zahn gezogen, weil ab einer gewissen Entfernung gar kein gefährlicher Kopfball aufs Tor kommen kann. Und alles was Gefahr bringt hat der Torwart. Und das ist für mich der essenzielle Teil der Strafraumbeherrschung, wenn der Gegner Respekt für den Torwart zeigt und sein Spiel aufgrund des Torhüters umstellen muss. Es macht Spaß zu hören wenn der gegnerische Trainer beim Freistoß "weiter vom Tor weg" schreit. Es macht auch ungemein Spaß wenn man sich beim Einwurf irgendwo am 5 -er hinstellt, ein paar Dinger runterfischt und der Einwerfer auf einmal jeden Ball Richtung 11-er oder gar weiter vom Tor weg wirft, weil er Angst hat, dass sein Einwurf nichts bringen wird.

  7. #7
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    So ein Ding ist noch nie reingegangen, richtig.

    Aber für dieses offensive Spiel benötigt man Sicherheit. Sicherheit bekommt man nur, wenn man großes Selbstvertrauen hat und vor allem genug Möglichkeiten hat es im Training zu probieren. Grenzen einfach mal auszutesten.
    Und hier sehe ich dann da Problem eines Torhüters mit einem Trainer, der keinen Durchblick hat.
    Sagen wir mal der Keeper versucht wirklich an seine Grenzen zu gehen. Jeden erreichbaren Ball zu pflücken - Fakt ist, dass er am Anfang auch mal daneben packen wird, falsches Timing hat oder doch wieder zögert. Hier ist der Trainer dann gefragt, der nicht draufhauen sollte, sondern seinen Keeper weiter motivieren muss, dass er sich die nötige Sicherheit im Training holt. Wenn dieses gegeben ist, dann wird der Trainer im Spiel viel Freude mit seinem Keeper haben. Ich bleibe dabei: Es gibt viele Torhüter, die richtig gut auf der Linie sind, aber davon habe ich nicht so viel, wenn der Rest nicht passt.
    Ist man nun aber noch offensiv in seinem Strafraum, dann trennt sich langsam die Spreu vom Weizen.
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
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  8. #8
    Nationale Klasse Avatar von Anadur
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    Zitat Zitat von Schnapper82 Beitrag anzeigen
    Ich bleibe dabei: Es gibt viele Torhüter, die richtig gut auf der Linie sind, aber davon habe ich nicht so viel, wenn der Rest nicht passt.
    Ist man nun aber noch offensiv in seinem Strafraum, dann trennt sich langsam die Spreu vom Weizen.

    Na ja was wird denn bis in höchste Spielklassen trainiert? Letztendlich zu 90% reines Linientraining in allen möglichen Varianten. Dann noch 9% 1 vs. 1 Situationen und der Rest sind dann Flanken im Abschlußspiel bzw. Übungen der Mannschaft.
    Torwarttraining wie ich es bis eben in höchste Verbandsklassen kennen gelernt habe ist schlicht sinnfrei und dessen einziges Ziel ist es oft die Torhüter mürbe und fertig zu machen. Großes Kino und viele meiner Kollegen wollen das auch noch und loben sich gegenseitig für diese Knochenschinderei Da wird trainiert bis zum kotzen, da wird sich über Bänke und Tische geworfen, da werden die Knochen sprichwörtlich gebrochen, aber eine einfache Flanke, mit Schnee auf dem Ball und komplett ohne Gegenspieler, kann man nicht vom Himmel pflücken.

    Jeder Torwart mit auch nur einem minimalen Talent für Fußball ist in der Lage seinen Strafraum zu beherrschen. Nur ohne Training wird das nichts. Aber es wird ja bereits den Jüngsten nicht vermittelt. Flanken lernt man ja nebenbei, auf der Linie muß man stark sein. So wird es gelehrt und so wird es von den neuen Torwarttrainiern, was ja oft alte Torhüter sind, ohne zu hinterfragen weitergegeben.

  9. #9
    Finsinga
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    Zitat Zitat von Schnapper82 Beitrag anzeigen
    Ich handhabe es ebenso wie Übergreifer.
    Aber der Ball vom Mittelkreis ist doch eine halbe Ewigkeit unterwegs. Wie kann der einschlagen? Da hat man doch genügend Zeit sich zu positionieren.
    Gut, der Schritt nach vorne hat wahrscheinlich viel Zeit gekostet, aber ich bin mir sicher, dass man den Ball locker erreichen kann, wenn man abwartet, wie Übergreifer sagte und dann reagiert. Wichtig ist natürlich auch, dass man korrekt zurückläuft, um so schnell wie möglich zu sein.
    Das komische an dem Ball war, dass ich erst gedacht habe, dass der ca. am Fünfer gut zu pflücken ist und ich erst spät bemerkte, dass die Flugbahn anders ist.
    Sowas ist mir echt schon sehr lange nichtmehr passiert, umso verwunderter war ich über mich selbst...
    Zur Zeit geht mir echt einfach mal gutes TWTraining ab, alleine kann ich für mich nur Kraft und Ausdauer trainieren, den Rest kann ich mir in die Haare schmieren... Ist halt leider so.
    Selbst, wenn man gewillt ist, hilft das wenig, wenn man keinen Förderer hat...

  10. #10
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    also das lehman der einzige ist der als torwart offensiv spielt...da will ich mal lautstark widersprechen...
    was ist denn z.b. mit den jungen torhütern...adler und neuer

    schaut euch doch mal die spiele von adler an...er klärt sehr viele lang gespielte bälle ausserhalb des 16ers...
    neuer leitet mit seinem spiel sehr oft schnelle konter ein oder wie letztes wochenende in münchen eine chance für kuranyi durch ein schnell geschlagenen freisstoss vom 16er aus....

    vielleicht erinnert ihr euch auch noch an die zwei situationen des jungen burchert von hertha....zweimal klärt er vorm 16er mit dem kopf weil er gut mitspielt...das daraus direkt zwei fast identische tore entstehen lag an seinen mitspielern die nicht in der lage waren diese situation zu erkennen...

    ich behaupte das die jetztigen deustchen torhüter mit die besten der welt sind...auch was die strafraumbeherrschung und spieleröffnung angeht.
    nicht umsonst interessieren sich international vereine für neuer und adler.

    und fragt doch mal die engländer ob sie einen für ihre nationalmannschaft haben wollen...

  11. #11
    User des Jahres 2014
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    Avatar von übergreifer
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    Zitat Zitat von Goaly1 Beitrag anzeigen
    also das lehman der einzige ist der als torwart offensiv spielt...da will ich mal lautstark widersprechen...
    was ist denn z.b. mit den jungen torhütern...adler und neuer
    Das hat auch keiner behauptet. Hier wurde Lehmann als einziger dargestellt, der das Flankenspiel beherrscht. Und das ist in der Tat so. In anderen Aspekten des "modernen", oder besser gesagt effizienten Torwartspiels (denn sowas gibt es nicht seit gestern) haben Neuer und Adler enorme Stärken wie du schon richtig angemerkt hast:

    Zitat Zitat von Goaly1 Beitrag anzeigen
    schaut euch doch mal die spiele von adler an...er klärt sehr viele lang gespielte bälle ausserhalb des 16ers...
    Zitat Zitat von Goaly1 Beitrag anzeigen
    neuer leitet mit seinem spiel sehr oft schnelle konter ein oder wie letztes wochenende in münchen eine chance für kuranyi durch ein schnell geschlagenen freisstoss vom 16er aus....
    Zitat Zitat von Goaly1 Beitrag anzeigen
    ich behaupte das die jetztigen deustchen torhüter mit die besten der welt sind...auch was die strafraumbeherrschung und spieleröffnung angeht.
    Die beiden die du genannt hast ja (Adler, Neuer), nur nicht in allen Bereichen. Diese haben jetzt schon etliche Anlagen in ihrem Spiel die vom Weltformat sind. Es gilt nur dieses ungeheure Potenzial auszubauen, und die Rohdiamante besser zu schleifen.

    Zitat Zitat von Goaly1 Beitrag anzeigen
    nicht umsonst interessieren sich international vereine für neuer und adler.
    An weiteren Keepern besteht aber kein großes Interesse. Schaue mal weiter, und versuche die Spielweise der deutschen Torhütern zu analysieren, und du wirst ernüchtert feststellen warum in europäischen Topvereinen keine deutsche zwischen den Pfosten stehen. Deutsche Torhüter haben aus meiner Sicht eine sensationelle Ausbildung auf der Linie. Nirgendwo springen die Torhüter so sauber und technisch korrekt zu den Bällen. Dafür gibt es aber reihenweise Torhüter, die nicht in der Lage sind einen Abschlag genau auf den Mann zu bringen, und sich beim Dropkick beide Beine brechen. Und somit kriegen die Feldspieler solche Bälle auf den Mann bei dem der Schnee drauf ist, und die Kugel plumpst volle Kanne aus 50 Metern Höhe auf die Birne. Mit einem 08/15 Abschlag kannst du als Spieler nicht viel anfangen. Nur mal so als kleines Besipiel. Ich will jetzt nicht alles in Einzelheiten zerpflücken, denn in der deutschen Torwartschule tut sich was, nur das Tempo müsste eigentlich schneller sein.

  12. #12
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Danke Übergreifer, dass du für mich geantwortet hast...
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
    Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
    Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !

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