Nein, der Zeitungsartikel kam nicht von unseren Verantwortlichen. Da stand einfach ein Zitat von mir drin (ich schick der Zeitung immer die Infos von unseren Spielen), was bissl zweideutig klang, aber von mir so auch nie getätigt wurde.
Allerdings wurde ich auch dazu nie befragt, da wird lieber einfach irgendwas hinein interpretiert und damit das Bild der bösen Spielerin weiter geprägt.
Heute abend gibts ne große Aussprache zwischen der Geschäftsführung und unseren Verantwortlichen. Ich hoffe dort passiert etwas, sonst spiele ich mit dem Gedanken zu wechseln. Und das war für mich eigentlich nie ein Thema.
moechte gerne mal wissen, was immo eigentlich los ist. Man hoert / hat ja dieses Jahr irgendwie nur Probleme.
Hatte auch aus disziplinarischen Gruende dieses Wochenende nicht gespielt. Dienstag im Training hat der Trainer mir erzaehlt was ihm nicht gefaellt und ich hab ihm meine Ansichten mitgeteilt. Klar wusste ich das ich dann Sonntag nicht bei der ersten im Tor stehen wuerde - man kennt ja das Geschaeft-
Er hatte aber nie in unserem Gespraech gesagt das ich gar nicht spielen werde, prombt Freitags ( ich wusste schon seit Donnerstag aus einer verlaesslichen Quelle das ich nicht spiele) in der Mannschaftssitzung gab er die Aufstellung durch und alle schauten mich an bzw erwarteten ein Reaktion, bin ganz gelassen geblieben denn es hat mich nicht ueberrascht,
O-Ton Trainer: "Ich habe mit Thorsten gesprochen und er weiss warum er nicht spielt " Sorry aber da muss ich mir an den Kopp greifen , denn es war in unserem Gespraech nie die Reden von ueberhaupt nicht spielen -Montag Abend rief dann der Praesi an und verlang am WE ne Aussprache - naja bin mal gespannt was es noch zu besprechen gibt - Die Zeichen stehen eher bei mir auf Abschied, denn der Trainer macht mich irgndwie krank
Wenn man Gelb hat und so reingeht, kann man nur wichtige Termine haben
Disziplinarmassnahmen sind immer ein heisses Thema und man sollte sich Gedanken darüber machen, welchen Zweck sie eigentlich haben.
Ich halte es da mit Seneca, der schon vor fast 2000 Jahren folgenden Gedanken hatte: "Nemo prudens punit, quia peccatum est, sed ne peccetur" (Kein Kluger straft, weil gefehlt worden ist, sondern damit in Zukunft nicht gefehlt werde).
Daraus ergibt sich, dass eine Verfehlung vorgelegen haben muss; diese kann aber nur vorliegen, wenn es ein klares Regelwerk gibt, gegen das verstossen wurde. Also brauchen wir zunächst eindeutige Regeln, dann einen klaren Verstoss und dann drittens eine nachvollziehbare Disziplinarmassnahme.
Eindeutige Regeln bedeutet, dass es ein förmliches Regelwerk gibt, wie beispielsweise die Liste mit den Geldstrafen bei verspätetem Erscheinen zum Training oder Spiel. Dann gelten für uns selbstverständlich alle Regeln, die in einem Mannschaftsgefüge und im Sport selbstvertändlich sein sollten und nicht extra erwähnt werden müssen.
Ein klarer Verstoss liegt in meinen Augen immer dann vor, wenn jemand schuldhaft oder grob fahrlässig gegen die Regeln verstösst. Um das festzustellen, benötigt man in der Regel ein Gespräch zur Klärung der Ursache bzw. der Motivation die zu dem Regelverstoss geführt hat.
Eine Disziplinarmassnahme ist nur dann nachvollziehbar, wenn sie den bisher geschilderten Anforderungen genügt und dann natürlich auch dem Betreffenden erklärt wird. Wenn dies nicht geschieht, wird der Betroffene dies stets als ungerechte Strafe empfinden und zukünftig aus reiner Strafvermeidungshaltung heraus agieren anstatt den zugrunde liegenden erzieherischen Gedanken zu verinnerlichen.
Die entscheidende Frage hinter jeder Disziplinarmassnahme darf nie vergessen werden, denn es geht nicht um Sanktion im Sinne einer Bestrafung sondern ausschliesslich um die Vermeidung zukünftiger Verfehlungen; und da ist viel Einfühlungvermögen und Fingerspitzengefühl gefordert.
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
So, ich muss hier jetzt mal Luft verschaffen, denke,d er Thread ist hierzu ganz gut geeignet. Es betrifft nicht mich, sondern leider meinen alten Verein. Ich möchte hier ein Beispiel aufzeigen und die Frage aufwerfen, was besser hätte gelöst werden können.
ZWei Mannschaften, Frauen, eine 11er, eine 7er. Aus der 11er sind zwei Spielerinnen im Urlaub, eine davon Captain. Sie erfahren per Mail, das sie aus dem Verein geworfen wurden, Grund sind mangelndes Vertrauen und ungenügenden Kritikfähigkeit. Sie kommen aus dem Urlaub wieder, suchen das Gespräch mit der Trainerin, diese führt erneut die Gründe an und behauptet, darauf angesprochen, das sie dies nie so gesagt hätte, neutrale Personen widersprechen jedoch.
Nun sind 5 weitere Spielerinnen aus Solidarität aus dem Verein ausgetreten, bekommen Sperren, obwohl noch eien spielfähige Mannschaft vorhanden ist. Der Vortsand und die Trainerin stellen sich in der PResse als Unschuldslämmer da und im Grunde genommen stehen jetzt 7 Spielerinnen ohne Verein da und leiden darunter, da absolut fußballverrückt.
Was soll man dazu noch groß sagen, Sina? Jetzt nur aus deinen Ausführungen lässt sich ein Anfangsfehler erkennen: Mangelnde Kommunikation gepaart mit Hast (Feigheit? Übereifrigkeit? Das lässt sich schwer beurteilen.), die letztendlich zu so einer prikären Situation führt. In Konflikten muss natürlich erstmal die Situation beruhigt werden, so dass unter Emotionen keine voreiligen, nicht durchdachten Schlüsse gezogen oder Anschuldigungen gemacht werden. Aber dennoch muss schnell genug reagiert werden, so dass nichts aufgebauscht und (gerade bei Frauen) nicht zu viel außerhalb der Beteiligten geredet wird.
Und da liegt in meinen Augen - ich kenne die genauen Abläufe nicht - aber auch öfter der erste Fehler. Zu den Standpunkten und der Berechtigung der beiden Parteien kann ich natürlich nichts sagen.
Sina,
ich kann dir nur sagen, daß sich solche Vereine nicht lange halten.
In einem meiner vorherigen Vereine lief das ähnlich ab, und jetzt laufen dem Verein nach und nach die Spieler davon, weil diese sich nicht grundlos disziplinieren lassen wollen.
Bestes Beispiel ist, daß die Mannschaft ein Spiel recht unnötig 4:3 verloren hat, mit 2 klaren Torwartfehlern.
Der Trainer wollte daraufhin den Torwart "bestrafen", doch der meldete sich mit Rückenproblemen Trainingskrank und konnte nicht "bestraft" werden, so musste die Mannschaft nach dem Warmlaufen sich 25 Minuten lang anschreien lassen, auf das übelste beschimpfen lassen (Versager, Luftpumpen, Idioten waren noch die lockersten Schmähungen) und danach 60 Minuten lang Intervallausdauer laufen.
Der Torwart war, weil der zweite Torwart eine Niete war und nicht im Training war, dann Sonntag wieder "genesen" und wurde gestellt. Disziplinarmaßnahme völlig am Ziel vorbei.... und der Trainer? Der meinte, daß alles so in Ordnung geht.
Sina, viele Leute mögen Ahnung vom Fußball haben, doch was vielen Trainern fehlt, ist die persönliche Führungskompetenz, und dazu auch die soziale Komponente.
Und damit disqualifizieren diese sich als Führungspersonen absolut.
Daher nicht aufregen, so ein Verein geht mit wehenden Fahnen unter, weil sich dieses Verhalten im Kreis/Bezirk rumspricht und dann so jemand plötzlich nur noch Nuschen um sich scharen kann, weil eben kein Spieler freiwillig und viele nicht mal für richtig Geld unter solchen Trainern spielen wollen...
Also, ruhig bleiben... lass dem Zorn keinen Raum. Denk daran: Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende....
Ich bin auch in meinem vorherigen Verein "freigestellt" worden (Ich hatte das Gefühl, daß es der Person, die das auch völlig sozial korrekt am Spielfeldrand gemacht hat.. und diese Person es wohl am meisten gestört hat, daß Sie nicht zu mir sagen konnte "Du bist entlassen/gefeuert!") und dann war erst einmal Ende.
Jetzt bin ich vielleicht eine Liga tiefer, dafür ist meine Arbeit mit viel Spaß verbunden, der Trainer spürt, was er an mir hat und ich habe daher Raum, mein Torwart ist top drauf, ja und andere Vereine werden aufmerksam.
Neue Leute kündigen sich an, möchte sich mal mit mir treffen, um ein wenig zu Plaudern und Gedankenaustausch zu machen - das finde ich super.
Tja, so war es ein Ende mit Schrecken, richtig scheußlich, aber ich bin froh das es vorbei ist... und wenn ich heute auf diesen Verein "herabschaue" oder sagen wir besser auf die Zeit zurück schaue, stelle ich fest, es war besser so. Ich hege keinen Groll, aber (!!!) jetzt ist es besser so und ich kann auf die tollen Zeiten in diesem, meinem Ex-Verein zurück blicken. Die miesen Dinge verdrängt man doch eh...
Also Blick nach vorn, und es geht weiter (hoffentlich)
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)