In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Wichtig ist dabei nicht, daß die Fersen in der Luft sind, sondern das dieser Bereich schlicht entlastet ist.
Selbst wenn auf Bildern also es so aussieht, als stünde ein Torwart auf dem vollen Fuss, ist es meist so, daß die Ferse entlastet ist.
So verhindert man z.B. bei Kindern, daß diese auf Zehenspitzen stehen, was ebenfalls nicht korrekt ist.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Ich hab hier nochmal ne Frage dazu:
Steht ihr mit den Füßen sehr eng beieinander, oder habt ihr da nen abstand von ca. 40 oder 50 cm drin.
Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Grüße, Andy
Jeder so, wie er am besten klarkommt.
Ich persönlich bevorzuge das enge stehen, weil ich mich dadurch viel beweglicher fühle.
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Habe mich in letzter Zeit wieder intensiver mit der Thematik beschäftigt und mir einige Anleitungen von verschiedenen Torwartrainern bzw. Trainingsphilosophien durchgelesen. Die meisten Ansichten decken sich in folgenden Punkten: man muss auf dem Fußballen stehen und zwar so dass das Gewicht im vorderen Drittel der Schnürung deines Fußballschuhs verlagert ist.
Und die Beine sollten ungefähr schulterbreit parrallel nebeneinander stehen, dabei sind die Knie leicht gebeugt.
Ein Punkt der mir nach wie vor Kopfzerbrechen bereitet ist die Tatsache, dass man die "Trägheit" der Muskeln überwinden muss...in der "ruhigen" Grundstellung muss man einige Milisekunden überbrücken kurz nachdem der Ball geschossen wurde und deshalb neigen wohl viele Torhüter zum Hüpfer, da dieser die Trägheit bereits vorher nimmt...allerdings wieder auf Kosten der Konzentration, der Körperspannung und des Gleichgewichts, somit verliert man die anfangs eventuell gewonnenen Millisekunden im schlimsten Fall wieder.
Ich möchte eigentlich vermeiden, mir beim Fußball nur noch Gedanken um Timing und Körperhaltung zu machen, aber habe halt auch immer noch den Ehrgeiz mich zu verbessern...eine Optimallösung gibt es bei dieser Problematik wahrscheinlich gar nicht.
Jedenfalls ist es wieder ein schönes Beispiel dafür, was Hans Leitert in seinem Buch "Die 7 Prinzipien der Meister" sagt: wenn man etwas neues lernt bzw. sich auf bestimmte Bereiche in seinem Torwartspiel konzentriert um diese zu verbessern, denkt man am Anfang dass man alles falsch macht...er formuliert es natürlich etwas präziser, aber ich habe mittlerweile verstanden was Hans Leitert damit meint.
ich trippel nie rum, ich finde das wirkt nach aussen irgendwie unentschlossen aber das ist jetzt meine persöhnliche unbedeutende meinung.
Allerdings spricht fürs auf den forderen fußballen stehen und ruhig sein das man, wie ihr schon sagtet,schneller aktiv ist weil bei einem torwart ja oft nur wenig zeit verbleibt um zu bällen zu hechten.Trippel ich jetzt und der ball geht links aufs tor und ich bin aber grade in der situation das rechte bein leicht angehoben ist muss ich dieses erst wieder runterlassen was in manch einer situation vlt. den bruchteil einer sekunde bringt den man braucht.Aber im endeffekt ist es wie bei den Handschuhen:
Kommt ihr mit den Handschuhen klar und sie passen, kauft sie!
und so auch die stellung
Könnt ihr besser halten wenn ihr trippelt, trippelt aber sonst wenn es euch behindert dann bleibt ruhig![]()
Habe das Buch ebenfalls zuhause und kann dir hier nur recht geben. Oft ist es tatsächlich so dass man sich plötzlich absolut schlecht fühlt nur weil man zwanghaft etwas verbessern will. Oft nutz man dann selbst seine eigenen Stärken nicht mehr richtig aus und dass kann einen noch mehr fertig machen. Allerdings legt sich so etwas mit der Zeit wieder. Wie oft dachte ich mir schon im Training, was ist denn jetzt mit mir los, und am darauffolgenden Spieltag hab ich besser gehalten als nach einer positiven Trainingswoche.
Ruhe in Frieden, Robert Riese !
Ich werde dich vermissen .......
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"Für Tormänner hat sich nichts geändert. Sie dürfen immer noch kein Tor zulassen." (Lew Jaschin zum Thema moderne Fußball Strategien)
Danke für deine Worte, tut gut zu wissen, das man nicht der einzige mit solchen "Problemchen" ist...
Es ist aber momentan echt teilweise sehr extrem bei mir...ich habe früher halt immer wieder mal auch im Training einige "unhaltbare" gehalten, aber seit einigen Wochen liefere ich nur noch bestenfalls durchschnittliche Leistungen ab, zumindest im Schusstraining etc., bei Trainingsspielen habe ich zum Glück nur zwischenzeitlich heftige Aussetzer dabei...das alles wohl auch, weil ich allgemein mehr mit der Analyse meiner Aktionen beschäftigt bin, als mit der eigentlichen Aktion selbst.
Teilweise sind bei mir aber auch einige Mechanismen einfach nicht (mehr) vorhanden, da ich schon seit längerer Zeit kein Torwarttraining mehr hatte bzw. mein Trainingspartner (vereinsextern) für´s TwT kaum Zeit hatte. Und die Bereiche in denen ich mich nun wieder heranarbeiten möchte (vor allem Übergreifen bei hohen Bällen) stehen beim Training mit dem Kollegen nicht auf der Tagesordnung, da arbeiten wir an anderen Sachen, teilweise auch den suboptimalen Bedingungen geschuldet (wir haben z. B. meistens keine Übungstore etc.).
Dennoch merke ich dass ich mich in einigen Bereichen doch langsam verbessere, werde zum Beispiel viel fangsicherer und bin auch mittlerweile wieder sehr schnell und beweglich...es ist also ein kleines Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Letztendlich finde ich, dass Hans Leitert die optimale Trainingsphilosophie hat, denn er lehrt den Torhüter die Eigenschaft der Selbstreflektion und die 7 Prinzipien der Meister sind einfach eine hervorragende und unabdingbare Grundlage für qualitativ hochwertiges Torwartspiel...es ist halt nur schwierig sich immer selber zu beobachten, da würde ich mir manchmal schon wieder einen Torwartrainer wünschen, der einfach schneller und vor allem objektiver meine Stärken und Schwächen beurteilen und bearbeiten könnte.
Mondy, diese Phase kenne ich auch sehr gut. Du musst dir eben folgende Fragen stellen:
- Diese so-genannten "Unhaltbaren" - Hast du diese damals nur als solche gesehen und hast du einfach die Messlatte höher gehängt?
- Resultiert dein Gefühl, dass du schlechter geworden bist, einfach daraus, dass du jetzt mehr weißt, deshalb auch auf mehrere Punkte achtest und - vor allem - mehr von dir erwartest?
- Vorher kommt dieses Gefühl, dass bestimmte Mechanismen nicht mehr greifen?
Diese Fragen habe ich mir nach der Saisonpause auch gestellt. Ich hatte den immensen Input vom Camp in Ruit, hatte tausend und eine Sache im Kopf, an denen ich jetzt zu arbeiten anfangen will. Ich analysierte jede Aktion nach dem ich sie ausgeführt hatte im Kopf auf ihre Richtigkeit, korrigierte sie nach den Prinzipien, die ich gelernt hatte.
Darüber habe ich die Leichtigkeit vergessen - und die Geduld. Eins nach dem anderen. Analyse ja, aber nicht übertreiben. Denn schnell bekommst du dann das Gefühl, dass du immer schlechter wirst und du stellst dir immer wieder verblüfft die Frage: Aber früher bin ich doch nur so durch die Gegend geflogen - warum jetzt nicht mehr?
Vielleicht hast du dein Stellungsspiel verbessert und musst deswegen nicht mehr so viel Flugshow abziehen wie früher? Vielleicht ist deine Beinarbeit besser geworden?
Du bist vielleicht einfach kritischer geworden, mit dem Wissen, das du erworben hast.
Natürlich kann es auch sein, dass dein Gefühl dich nicht trügt und du wirklich schlicht und ergreifend schlechter geworden bist. Ich wollte dir nur einen Anreiz geben, dass du das Ganze erst einmal positiv auswerten solltest und dann immer noch sehen kannst, ob es wirklich eine negative Entwicklung war, die du genommen hast.
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