Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
Eine Bitte ist, daß Du diesen intensiven Hüpfer nicht machst, denn er bringt in der Form weniger, als viele denken.
Denn wird es erst Gewohnheit, passiert es immer öfters, das Du nicht rechtzeitig fertig bist, nicht bereit bist und daher nicht mehr an den Ball kommst.
Das Angewöhnen schlechter Dinge fällt leichter, als das Abgewöhnen...

Anstelle Hüpfer empfehle ich eher, möglichst noch ein Stück tiefer in die Torwarthocke zu gehen, denn auch dies sorgt für den nötigen Dehnungs-Verkürzungs-Moment in der Muskulatur...

Denn der Hüpfer, siehe Fromlowitz, ist in der intensiven Form so nicht wirklich sinnvoll oder gar hilfreich. Und was man sich einmal angewöhnt hat, kann später ein großes Problem werden und letztendlich den Ausschlag geben, warum es nicht mehr reicht. Dann allerdins arbeitet man Wochen, Jahre um so eine Nicklichkeit aus dem Bewegungsmuster zu entfernen - letztendlich bleibt es meist immer mal wieder vorhanden und führt dann, wenn alles perfekt passen muss, dazu, daß man eben doch einen Fehler macht, der zum Gegentor führt. Damit schießt man sich in jungen Jahren selbst ins Knie, denn dann wenn es um die Stammplätze geht, in den älteren Jahrgängen, ist man oft aufgrund dieser Probleme der schlechtere Torwart..
Das sehe ich auch so! Den Hüpfer habe ich mir abgewöhnt und stehe lieber einen Schritt weiter vorn. Gerade bei Fromlowitz sieht man, wie stark er dazu tendiert, regelrecht auf den Hintern zu plumpsen. Genau das passiert, wenn man zu sehr in Bewegung ist - übrigens sowohl im 1gegen1, als auch bei "normalen" Schüssen.

Allerdings versuche ich, gerade beim Warmmachen vor Training und Spiel zunächst ganz entspannt, in den Knien locker, leicht aufrecht und mit dem Gewicht auf dem Vorderfuß zu stehen. Kurz bevor der Schuss erfolgt, kommt die Körperspannung ganz automatisch rein. Ich habe auf Fotos von Spielen gesehen, dass ich dort trotz der Richtungsänderungen und des Verschiebens sofort wieder in einer tieferen Erwartungshaltung bin. Beim Schusstraining übrigens auch, denn das haben wir letztes Jahr mal auf einem Trainings-Video gesehen (das mein TW-Trainer leider gelöscht hat). Eine super Übung ist übrigens, bei Kleinfeldtrainingspielen, wo ein Schuss nach dem anderen aus verschiedenen Entfernungen und nahezu in Spielsituationen erfolgen, ganz besonders auf diese tiefere und offensive Körperhaltung zu achten. Der Erfolg ist bemerkenswert, z.B. wie selten ich auf dem falschen Fuß erwischt bzw. vom Schuss überrascht werde oder im 1gegen1 einen zu weit nach hinten verlagerten Körperschwerpunkt habe.