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Thema: Verhalten bei kurzer Torschussentfernung

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  1. #1
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Hallo,
    also hier muss man einfach mal sagen, daß man bloß nicht spekulieren darf und soll.
    Eigentlich darf ein Torwart nie spekulieren. Es ist Fussball, und nicht die Spielbank oder die Börse.
    Da kann man eigentlich nur verlieren.

    Beim Torschusstraining ist dies eine Sache, die ich als Suboptimal empfinde. Denn wann kommt ein Stürmer mal völlig ungestört und frei im Spiel zentral am 16er zum Schuss, und das frontal allein vor dem Torwart?
    So gut wie nie.

    Also muss man im Schusstraining anders arbeiten.
    Hier gilt, was Schnapper schon geschrieben hat.
    Gut ist dies bei Hans Leitert nachzulesen:

    Prinzip 1: Optimale Position und Distanz
    Prinzip 3: Rechtzeitig fertig

    Dies sind hier die Prinzipien, die dort greifen. Dies ist sozusagen die Basis, als die Grundsäule, die für jeden Torhüter gilt, egal welche Technik oder welches Niveau er hat.
    Das heißt: Bei Schüssen von der 16er Grenze, insbesondere beim Schusstraining kann und sollte ich eine Annäherung an den Schützen ausführen.
    Ich kann nun nicht sagen, Du musst Dich da oder dorthin stellen, sondern das ist für jeden Torwart verschieden.
    Meine Torleute schieben meist bis ca. 5er Grenze 'drauf', ein junger Torwart, der bei uns sporadisch mittrainiert hat, ein sehr guter Techniker, ist bis ca. 8 9 Meter auf die Stürmer aufgerückt.
    Ich persönlich kann mich heute ins Tor stellen, 5 Meter davor oder 8 Meter davor, es gibt keinen Unterschied, ich halte sowieso nicht mehr viel - ich bin zu unbeweglich geworden.
    Somit gilt hier: Es ist für die Torleute verschieden und das muss jeder für sich herausfinden, Grundlage ist aber eine generelle Fitness und Beweglichkeit, als auch ein entsprechendes Technisches Niveau.
    Also gilt, im Schusstraining herauszufinden, wie weit ich vor das Tor komme, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
    Dabei, und das ist etwas was ich im Jugendbereich immer wieder sehe, läßt sich dies in vielen Jugendmannschaften nicht trainieren, weil die Jugendlichen völlig disziplinlos sind. Denn diese beginnen dann mit Lupfern sich zu feiern, vergessen aber, daß Schusstraining nicht heißt, den Ball irgendwie in der Bude unterzubringen, sondern gezielt vor allem mit Dampf zum Abschluss zu kommen. Denn auf das Spiel übertragen sind dies Abpraller. Rückpässe oder Querpässe die ich sofort verwerten muss, und wer da einen Lupfer macht, oder 'schnippelt' erzielt meist alles, nur kein Tor und ganz sicher auch dne Groll des Trainers aufgrund mangelhaften Abschlusses.
    Hier gilt also, disziplin und das bedeutet: Abschluss mit schnellen, präzisen Bällen - Lupfer und gescherbelte Bälle sind die verboten, weil man hier aus dem Anlauf den Schub nehmen muss, und das ist verboten.
    Hat man allerdings eine Mannschaft, die diszipliniert durchgeht, als den vollen Anlauf in die Schüsse legt und voll ablädt, kann der Torwart gut sehe, wie weit er auf die Stürmer draufschieben kann, um für sich ein optimales Verhältnis von Reaktion und Aktion zu erhalten.
    Und nicht selten ist dies dann 6-8 Meter vor dem Tor... andere Torleute stehen tiefer und haben ebenso erfolg.
    Daher kann man hier nicht sagen: Du muss oder sollst da und da stehen. Sondern Du muss und sollst das für Dich herausfinden.
    Das ist Prinzip eins!
    Also so weit wie möglich vor dem Tor, so nah wie nötig und in der optimalen Position, also möglichst in der zentralen Achse des möglichen Einschusswinkels.

    Prinzip 3 heißt Rechtzeitig fertig.
    Dies bedeutet, daß wenn ich auf den Stürmer 'draufschiebe', ich diesen unter Druck setze, muss ich diese Bewegung auch irgendwann beenden. Ich muss zum Stillstand kommen, beide Füsse auf dem Boden und bereit für eine Aktion. Ich muss also rechtzeitig fertig werden, damit mich der Stürmer nicht in der Bewegung erwischt und ich so ggf. auf dem falschen Fuss stehe.
    Bin ich hingegen rechtzeitig fertig, komme ich rechtzeitig in eine Bereitschaftsstellung und kann so aus einer optimalen Position und eine optimalen Stellung heraus meine Aktion starten.
    Daher rechtzeitig fertig sein. Ich muss also meine optimale Position erreicht haben, bevor der Stürmer zum Abschluss kommt.
    Dies bedingt zu Prinzip eins ein entsprechendes Timing, Erfahrung und Training.
    Und für das Schusstraining: Hier kann man es mit der disziplinierten Mannschaft gut herausfinden, also wie rasch bin ich auf meiner Position, muss ich dann noch warten, etc.... und vielleicht kann ich dann noch ein Stück mehr 'draufschieben' und dem Stürmer das Tor so noch ein Stück kleiner machen..

    Es ist daher eine Erfahrungssache. Als ich hingegen jünger war, ich war in der Lage gute 7 bis 8 Meter vor dem Tor zu stehen, und konnte so eine Menge Druck auf den Stürmer machen, die Reaktion hatte ich.
    Doch leider zwingt mich mein linkes Knie mehr und mehr zu Abstrichen.. daher... das muss man für sich herausfinden

    Im Spiel kann man dann die Erfahrung aus dem Schusstraining nutzen, und sich situationsbedingt positionieren. Doch wird man sich hier ggf. allein aufgrund der Situation (es sind Gegenspieler mehr und auch Verteidiger da!) immer etwas anders verhalten und positionieren, daher ist für mich Schusstraining einfach unterschiedlich und selten realitätsnah.
    Aber die im Schusstraining erlernten Prinzipien greifen im Spiel ebenso, wenn man auch dann dort vielleicht nicht das Risiko eingeht, wie im Schusstraining.
    Ich ermutige daher meine Torleute, im Training mehr Risiko zu gehen. Einfach, damit diese mehr lernen, mehr erfahren und mehr aus dem Training ziehen, auch Fehler machen... denn nur durch Fehler wird man besser und diese Erfahrung lassen Torleute im Spiel anders agieren und wesentlich ruhiger wirken.
    Geändert von Steffen (26.11.2009 um 09:21 Uhr)
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  2. #2
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    Ich gehe mittlerweile auch davon aus, dass ich das Torschusstraining zu lasch angegangen bin und werde mich dann diesbezüglich auch nach meiner Verletzung (man, würde am liebsten heute Nachmittag wieder im Kasten stehen ) ändern, nur hat man während dem Training keinen ähnlichen Adrenalinschub wie während einem Spiel. Das beeinträchtigt meiner Meinung nach auch leicht die Reaktionszeit.
    Das Problem sehe ich darin, dass ich während dem Torschusstraining mich nicht für jeden Schuss neu positioniert habe, bzw. nicht von meiner Grundposition (sagen wir mal: 3 Meter vor der Torlinie) dem Schützen aktiv entgegen gelaufen bin, um den Winkel effektiv zu verkürzen und mir damit eine bessere Ausgangslage zu ermöglichen.
    Seien wir ehrlich (und diese Meinung kann man mir einfach nicht nehmen):

    Ich habe schon ordentliche Reflexe und bin auf der Linie durchaus nicht so schlecht, aber wenn da aus 16 Meter einer zentral vor dem Tor einen strammen Schuss tief/halbhoch ins Eck (~0,5 Meter neben den Pfosten) hämmert, da kannst du einfach nicht schnell genug reagieren, als dass du nach dem Realisieren der Flugbahn des Balles noch schnell genug dahin hechten könntest (wohl gemerkt: ich rede hier von der 'Grundposition' 3 Meter vor dem Tor, wegen mir auch 4-5 Meter).
    Bezogen auf das Beispiel würde ich auch gerne eine physikalische Rechnung anführen, mit einem Schuss der Stärke von 100 km/h (das sollte für die Amateurklassen doch schon recht ordentlich sein oder? Kann das leider nicht beurteilen) und einer Entfernung zum Torwart von 12 Meter.

    Ich weiß, ich entferne mich hiermit eventuell ein wenig von der Ausgangsfrage, jedoch stelle ich mir bei solchen Schüssen immer die Frage der Haltbarkeit des Balles (und ich mag mir danach eigentlich keine Vorwürfe machen).

    Wie gesagt, dass richtige Entgegenlaufen zum Schützen klingt plausibel und würde im Spiel bei einer 1 zu 1 Situation natürlich erfolgen, werde mich im Training in Zukunft (leider dauert das noch ) versuchen darauf zu konzentrieren.

    Grüße

  3. #3
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Du suchst nach Ausreden, wie ich finde.
    Haltbarkeit des Balles!? Who care´s!?
    Ersteinmal ist es wichtig für jede Situation eine richtige Technik aus dem FF zu beherrschen. Nicht drüber nachdenken zu müssen, sondern einfach zu handeln.

    So lange du tief in deinem Unterbewusstsein die Einstellung hast, dass du den Ball aus 16 Meter, der platziert in die Ecke geht, sowieso nicht hälst, wirst du einen solchen Ball auch nicht parieren.

    Egal wo der Ball hinkommt, man muss ersteinmal hingehen und nicht direkt abhaken.
    Du bleibst ja auch nicht weg, wenn einer aus 2 Metern das Ding abpflastert, oder? Nein, du versuchst an den Ball zu kommen. Dieser Tor-Beschützer-Instinkt ist nun einmal da bei einem Torwart.
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
    Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
    Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !

  4. #4
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von Einike Beitrag anzeigen
    Ich gehe mittlerweile ... nach meiner Verletzung ...keinen ähnlichen Adrenalinschub wie während einem Spiel. Das beeinträchtigt meiner Meinung nach auch leicht die Reaktionszeit.
    What? Why? Where?
    Mann... Holy crab möchte ich da schreien, wenn ich das lese. Adrenalinschub...
    Sag mal, meinst du echt, daß es was bringt, wenn man sich mit Adrenalin vollpumpt und man dann 2 Meter weiter kommt?
    Sorry, also lass mal solche Sachen völlig aussen vor. Das ist einfach Mumpitz.
    Die Leistung, die man im Training abrufen kann, daß ich die Leistung, an der man gemessen wird.
    sollte man aufgrund bestimmter Vorkommnisse im Spiel da einen Tick rausholen, ist das gut, sollte aber bitte nicht die Regel sein und noch schlimm, sollte bitte nicht als Grund angeführt werden.


    ..da kannst du einfach nicht schnell genug reagieren, als dass du nach dem Realisieren der Flugbahn des Balles noch schnell genug dahin hechten könntest (wohl gemerkt: ich rede hier von der 'Grundposition' 3 Meter vor dem Tor, wegen mir auch 4-5 Meter).
    Sorry. Und was sollen wir da deiner Meinung nach tun?
    Dir zum spekulieren raten, oder sollen wir Dir eine tolle Ausrede erfinden?
    Ich kann Dir nur sagen, es geht mit Training eine ganze Menge.
    Und wenn ich ehrlich bin, wenn du der Überzeugung bist, daß es nicht geht, warum fragst du dann?
    Dann geht es nicht, basta.
    Das müssen wir doch Dir nicht begründen oder Dir erklären, daß wir spekulieren.
    Es wird immer Bälle geben, die man eben nicht halten kann. Das ist einfach so. Es wird dafür auch immer Erklärungen geben, hey, daß jetzt aber Physikalisch begründne zu wollen, also eine Entschuldung zu suchen, daß es naturwissenschaftlich belegt ist, daß man da nicht hinkommt, sorry, daß ist kladderadisch.
    Das habe ich auch durch und mit solchen Sachen kann man einfach nichts im Sport auf den ersten Blick belegen. Bewegungen, ja solche komplexen Aktionen ist etwas, die man heute nicht mehr direkt berechnet, sondern nahezu ausschließlich simuliert, also wie unsere Altvordern mit Trial-and-Failure, also Ausprobieren und aus Fehlversuchen lernen, entsprechend optimiert.
    Also anstelle etwas zu berechnen, weiß man heute, daß dies Blödsinn ist, sondern man probiert wieder mehr aus.
    Und das nicht nur im Sport, nein, auch in der Luft und Raumfahrt. Das macht man dann zwar vollelektronisch und belegt ggf. bestimmte Dinge mit Tests an Modellen, aber man macht das heute nicht mehr, daß man berechnet und spart so Millionen, weil man einen tollen, berechneten Entwurf nicht sofort zerschrotet, weil die Rechnung eben Winzigkeiten nicht berücksichtigt hat oder berücksichtigen kann.
    Und für uns gilt also daher: Anstelle Gründe zu suchen, warum und das es nicht geht, sollte man eher ausprobieren wie und wann man da hinkommt, und all diese Erfahrungen und Bewegungsmuster sind es dann, die einem dann doch das unmögliche ermöglichen.


    Bezogen auf das Beispiel würde ich auch gerne eine physikalische Rechnung anführen, mit einem Schuss der Stärke von 100 km/h (das sollte für die Amateurklassen doch schon recht ordentlich sein oder? Kann das leider nicht beurteilen) und einer Entfernung zum Torwart von 12 Meter.
    Ich geb Dir mal einen Tipp. Nimm mal einen Ball und ein Messgerät. Das kann man sich ggf. bei den Sportverbänden leihen... das misst Geschwindigkeiten.
    Nimm eine Kiste Getränke und macht Euch einen Schönen Abend. Ballert auf die Hütte und schaut, wer den schnellesten Schuss hat.
    Und dann merkt man schnell, wie viele in der Lage sind, nicht nur schnell, sondern auch mit Präzision zu schießen.
    Und selbst wenn, was nutzt eine physikalische Berechnung, denn ein Ball fliegt nicht konstant mit 100 km/h, er fliegt keine Gerade sondern immer eine mehr oder minder schwerkraft gekrümmte Bogenflugbahn, er wird ggf. sogar durch minimale Luftwirbel oder auch kleinste Wassertröpfchen in der Luft beeinflusst...
    Die Reaktionszeit ist bei Torleuten unterschiedlich und nicht immer gleich, sie schwank, ne nach Fokus und Tagesform beträchtlich.. was also berechnen?
    Taug nichts, vergiss es.
    Habe ich auch mal in einem anderen Thema gemacht und es hat bei der Lösung gar nicht geholfen.

    Ich weiß, ich entferne mich hiermit eventuell ein wenig von der Ausgangsfrage, jedoch stelle ich mir bei solchen Schüssen immer die Frage der Haltbarkeit des Balles (und ich mag mir danach eigentlich keine Vorwürfe machen).
    Sorry, mach Dich nicht lächerlich!
    Wenn du bei jedem Ball dich fragst und die Haltbarkeit zu klären versuchst, dann ist vielleicht das Fußballtor der falsche Ort für Dich.
    Also, ich weiß heute definitiv was haltbar ist, für mich.
    Und ich kann es auch bei meinen Torleuten einschätzen.
    Und Vorwürfe machen, also, sorry, ich muss mir echt das Lachen verkneifen.
    Also sich selbst Vorwürfe machen, nur weil man sich selbst gerade vorgerechnet hat, daß ein Ball haltbar war... also jetzt glaube ich, steige ich hier aus. Das ist eine Sache, wo ein sehr bekannter Torwarttrainer gesagt hat:
    Worüber Ihr Euch einen Kopp macht.
    Ihr sollt die Bälle halten, nicht mehr und nicht weniger. Und einen Kopp, den muss ich mir machen.
    Geh da rein, mach dein Ding, daß ist alles. Alles andere sollte man anderen überlassen
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #5
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    Zur Haltbarkeit dieser Bälle möchte ich gar nichts sagen.
    Mich verwundert aber, welche Art von Torschusstraining ihr macht. Training sollte immer eine Spielsituation simulieren. Und wann gibt es bitteschön im Spiel die Situation, dass der Ball ruht und der Schütze ewig lang Zeit hat, zu überlegen, wie er den Ball treffen will. Da würde ich mal mit meinem Trainer reden...

  6. #6
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    Hm, dachte jetzt nicht, dass meine Aussagen solch eine Welle von negativen Äußerungen auslösen würde.

    Eine weitere Diskussion macht auf dieser Basis wohl leider keinen Sinn, der Thread kann geschlossen werden.

    Grüße

  7. #7
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    Avatar von Luke
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    Zitat Zitat von Einike Beitrag anzeigen
    Hm, dachte jetzt nicht, dass meine Aussagen solch eine Welle von negativen Äußerungen auslösen würde.

    Eine weitere Diskussion macht auf dieser Basis wohl leider keinen Sinn, der Thread kann geschlossen werden.

    Grüße
    Wenn man kritikunfähig ist, sollte man sich hier gar nicht anmelden. Du willst Resonanz haben und bekommst eben kritische Äußerungen von Leuten, die Ahnung haben...

    Und dann biste eingeschnappt? Warum?

  8. #8
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    Ich bin nicht eingeschnappt, sonst hätte ich mich doch wohl kaum so dazu geäußert .

    Nur kann ich verschiedene Standpunkte nicht nachvollziehen und die Diskussion würde sich weiter hoffnungslos in zwei Lager spalten, deswegen macht es einfach keinen Sinn.

    Diese aggressiv geführten Antworten bieten keinerlei Spielraum, um argumentativ eine sachlich geführte Diskussion fortzuführen.

    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    What? Why? Where?
    Mann... Holy crab möchte ich da schreien, wenn ich das lese. Adrenalinschub...
    Sag mal, meinst du echt, daß es was bringt, wenn man sich mit Adrenalin vollpumpt und man dann 2 Meter weiter kommt?
    Sorry, also lass mal solche Sachen völlig aussen vor. Das ist einfach Mumpitz.
    Diese polemische Aussage entbehrt sich schon jeglicher Glaubwürdigkeit. Ich habe nie behauptet, dass man mit einem Adrenalinschub 2 Meter weiter springen könne, sondern dass man durch den fehlenden Adrenalinschub nicht zur Maximalform auflaufen kann und manche sogenannten 'Unhaltbaren' deswegen in einer 'laschen' Trainingssituation nicht halten kann, welche man im Spiel mit den im Training fehlenden zwei Zentimetern doch noch um den Pfosten lenken kann . Nichts anderes habe ich gemeint und wer da irgendwelche zwei Meter weiten und fünf Meter hohen Sprünge reininterpretiert - bitte sehr.

    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Sorry, mach Dich nicht lächerlich!
    Wenn du bei jedem Ball dich fragst und die Haltbarkeit zu klären versuchst, dann ist vielleicht das Fußballtor der falsche Ort für Dich.
    Also, ich weiß heute definitiv was haltbar ist, für mich.
    Und ich kann es auch bei meinen Torleuten einschätzen.
    Und Vorwürfe machen, also, sorry, ich muss mir echt das Lachen verkneifen.
    Meine Auffassung:
    Wer sich nicht nach jedem gefangenen Tor fragt, ob der Ball haltbar gewesen wäre und daraus folgernd Rückschlüsse für eine nächste, ähnliche Situation ziehen kann (was man hätte besser machen können, wie man zu dem Ball stand, wie man sich hätte bewegen können usw.), der macht meiner Meinung nach was falsch. Jedes Gegentor als gottgegeben anzusehen nach dem Motto: "Puh, ich hab ihn nicht gehalten, was solls!" - sorry, ich finde da macht man es sich ein bisschen leicht. Kritisches Hinterfragen seiner eigenen Leistung gehört absolut dazu und wenn man zu dem Schluss kommt, dass man einen essenziellen Fehler begangen hat: Bitte, dann darf man sich auch einen Vorwurf machen.
    Das heißt nicht, dass man sich in manischer Art und Weise jedes Gegentor zuschreiben sollte - Gott bewahre, wo würde man dann hinkommen (vermutlich über kurz oder lang in psychiatrische Behandlung).

    Unter anderem aus diesen Gründen fand ich den Beitrag von Steffen (bei allem Respekt, das was ich sonst so von dir hier in dem Forum gelesen habe fand ich z.T. bemerkenswert und absolut korrekt) eher daneben und in seiner Grundaussage platt gesagt falsch.

    Außerdem: Ich suche keine Ausreden für gefangene Toren aus ~16 Meter, wo lest ihr nur diese Fehlinformation? Ich habe mich schlicht und ergreifend darüber mokiert, dass der Sechzehner für mich eine Art Grenze darstellt: Alles was jenseits des Sechzehners aufs Tor kommt halte ich sehr wohl ohne Spekulieren für absolut haltbar, innerhalb des Sechzehners erachte ich das Antizipieren als einzige Möglichkeit, hart und platziert geschossene Bälle zu halten. Punkt.

    Ich stelle klar heraus: Ich möchte hiermit niemanden angreifen und keinem irgendwelche Kompetenzen absprechen.

    Grüße

  9. #9
    Internationale Klasse Avatar von Icewolf
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    Zitat Zitat von goali94 Beitrag anzeigen
    Zur Haltbarkeit dieser Bälle möchte ich gar nichts sagen.
    Mich verwundert aber, welche Art von Torschusstraining ihr macht. Training sollte immer eine Spielsituation simulieren. Und wann gibt es bitteschön im Spiel die Situation, dass der Ball ruht und der Schütze ewig lang Zeit hat, zu überlegen, wie er den Ball treffen will. Da würde ich mal mit meinem Trainer reden...
    Wo spielst Du denn Fußball?! Bei uns legen sich die Strümer IMMER den Ball auf den 16 er und nehmen in aller Ruhe Anlauf und bolzen aufs Tor...

    @Topic:
    Wenn der Ball nicht genau in die Ecke geht oder mega-hart getreten ist, dann kannst Du den auch halten.
    Die Qualität des Breierzeugnisses ist reziprok proportional abhängig von der Quantität der partizipierten Köche.

  10. #10
    Blickfeld Avatar von La_Chat
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    Zitat Zitat von goali94 Beitrag anzeigen
    Mich verwundert aber, welche Art von Torschusstraining ihr macht. Training sollte immer eine Spielsituation simulieren. Und wann gibt es bitteschön im Spiel die Situation, dass der Ball ruht und der Schütze ewig lang Zeit hat, zu überlegen, wie er den Ball treffen will. Da würde ich mal mit meinem Trainer reden...
    Nun, das ist immer der Idealfall. Natürlich sollten die Trainingsübungen hauptsächlich Simulationen von Spielsituationen sein. Aber dennoch gibt es auch Übungen und Trainingsformen, die das nicht gewährleisten können. Hinzu kommen verschiedene Philosophien und Ausbildungsstände der Trainer.

    Es ist halt eine Form des klassischen Torschußtrainings: Der komplette Kader legt sich je einen Ball auf die 16er Linie und dann wird der Reihe nach draufgebolzt. Die Steigerung: Für jeden verschossenen Ball machen alle Spieler einen Sprint bis zur Torauslinie und bei jedem Treffer ist der Torwart in die andere Richtung dran. Klingt stupide und dumm. Aber es fördert auch Schußkraft und Schußgenauigkeit bei ruhenden Bällen.
    Eine andere Form klassisches Torschußtraining: Der Angreifer dribbelt mit dem Ball von der Mittellinie ein paar Meter in Richtung Tor, spielt dann einen am 16er stehen Zuspieler an - welcher ihm den Ball Mustergültig auflegt - und drischt drauf. Klingt auch nicht logischer? Hat sich aber auch bewährt. Es tainiert die Fähigkeit einen sich bewegenden Ball technisch sauber und zielsicher zu Verarbeiten.
    Nun, was fällt uns auf? Richtig! Für Torhüter sind diese Übungen Müll... Denn so frei wie in diesen Übungen kommen Feldspieler im Spiel nur selten zum Zug. Aber das ist ja auch nicht der Sinn solcher Übungen! Torschußtraining ist grundsätzlich eine Übung für die Feldspieler! Für uns Torleute ist sie eher lästig bis kontraproduktiv. Vor allem mit steigender Leistungsklasse. Denn sind wir doch mal ehrlich. Ein guter Angreifer haut und zentral von der 16er Linie min. 9 von 10 Bällen in's Dreieck und alles was uns bleibt ist Frust.

    Für uns bessere Formen (wenn schon sog. Torschußtraining) sind 1gg1 Situation Angreifer gegen Verteidiger, 2gg2 Situationen sowie Über- und Unterzahlsituationen. Diese Übungen kann man schön auf 2 Tore ausführen und somit auch zwei Torspieler einbeziehen. Gerade im Seniorenbereich sollten diese Übungen in Spielnaher Umgebung überwiegen.

    Dennoch muß beim Training auf die Bedürfnisse beider (Feldspieler und Torspieler) eingegangen werden. Da gehört nun mal auch dummes Gepöle zu, welches ohne Torspieler auch keinen Sinn macht. Das Problem in den meisten Vereinen ist nur: Die Trainer sind entweder gar nicht qualifiziert, oder kennen nur die Feldspielersicht. So wird dann das 16m-bumm-klatsch-Gepöle gerne als Torwarttrainingersatz gesehen und mit den Worten "Wat willse denn? Bekommst doch jede Woche genug drauf. Da musse auch besser werden!" garniert. Wenn ihr sowas hört, dann wird es mal Zeit mit dem Trainer zu reden...
    Früher war er der Panther im Verein, neulich meinte jemand: "Guck mal! Ein fliegendes Schwein!"

  11. #11
    Freizeitkeeper
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    Zitat Zitat von La_Chat Beitrag anzeigen
    Nun, das ist immer der Idealfall. Natürlich sollten die Trainingsübungen hauptsächlich Simulationen von Spielsituationen sein. Aber dennoch gibt es auch Übungen und Trainingsformen, die das nicht gewährleisten können. Hinzu kommen verschiedene Philosophien und Ausbildungsstände der Trainer.

    Es ist halt eine Form des klassischen Torschußtrainings: Der komplette Kader legt sich je einen Ball auf die 16er Linie und dann wird der Reihe nach draufgebolzt. Die Steigerung: Für jeden verschossenen Ball machen alle Spieler einen Sprint bis zur Torauslinie und bei jedem Treffer ist der Torwart in die andere Richtung dran. Klingt stupide und dumm. Aber es fördert auch Schußkraft und Schußgenauigkeit bei ruhenden Bällen.
    Eine andere Form klassisches Torschußtraining: Der Angreifer dribbelt mit dem Ball von der Mittellinie ein paar Meter in Richtung Tor, spielt dann einen am 16er stehen Zuspieler an - welcher ihm den Ball Mustergültig auflegt - und drischt drauf. Klingt auch nicht logischer? Hat sich aber auch bewährt. Es tainiert die Fähigkeit einen sich bewegenden Ball technisch sauber und zielsicher zu Verarbeiten.
    Nun, was fällt uns auf? Richtig! Für Torhüter sind diese Übungen Müll... Denn so frei wie in diesen Übungen kommen Feldspieler im Spiel nur selten zum Zug. Aber das ist ja auch nicht der Sinn solcher Übungen! Torschußtraining ist grundsätzlich eine Übung für die Feldspieler! Für uns Torleute ist sie eher lästig bis kontraproduktiv. Vor allem mit steigender Leistungsklasse. Denn sind wir doch mal ehrlich. Ein guter Angreifer haut und zentral von der 16er Linie min. 9 von 10 Bällen in's Dreieck und alles was uns bleibt ist Frust.
    Genau diesen Fall meinte ich, top! Wenigstens einer scheint mein Anliegen zu verstehen und den nicht unerheblichen Frustfaktor dieser speziellen Torschussübung.

    Zitat Zitat von Schnapper82 Beitrag anzeigen
    Heisst das, dass du dich dann zu meist für eine Ecke entscheidest und dich dann auf dein Glück verlässt?
    Ich verstehe nicht so ganz, was du meinst. Also bei einigen Situationen kann man ja schon sehen, wo der Schütze den Ball hinhämmert. Wenn man diese Situation dann "liest" und sich somit darauf einstellt, dann ist das für mich kein spekulieren, sondern vielmehr Erfahrung oder auch Spielanalyse...
    Nein, mit antizipieren meine ich folgende Begrifflichkeit (Erklärung, schändlicherweise, übernommen von wikipedia):

    "Antizipation (lat. anticipatio: Vorwegnahme) bezeichnet in der Sportwissenschaft die mentale Vorwegnahme eines künftigen Bewegungsablaufes."

    Demzufolge meine ich nicht das bloße Spekulieren nach dem Motto: "Ah, ich entscheide mich mal für die linke Ecke", sondern viel mehr das Lesen der Bewegung des Gegenspielers, Fußstellung, vorige Schüsse und ein nicht unerheblicher Teil bildet hier auch das intuitive Bauchgefühl des Torwarts, welches nicht viel mit spekulieren zu tun hat.
    Erfahrung und Routine spielen hier auch eine sehr große Rolle.

    Zitat Zitat von strigletti Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich jetzt nicht ganz: Spekulieren und Antizipieren sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Ich garantiere dir, dass du ohne die Fähigkeit der Anitizipation nicht einmal in der Lage wärst einen Ball zu halten, der von der Mittellinie aus geschossen wird. Wie also meinst du das?
    Dies war außerdem im Gesamten ein toller Beitrag von dir, chapeau dafür.
    Aber um auf die Aussage zurückzukommen:
    Du hast Recht, ich habe hier irreführender Weise zwei völlig unterschiedliche Begriffe verwendet und ich meinte hier tatsächlich nicht das reine Spekulieren, sondern das Antizipieren.
    Wie oben schon beschrieben, kommt bei dem Antizipieren eine nicht unerhebliche Komponente des Könnens hinzu, welche bei dem reinen Spekulieren nicht gegeben zu sein scheint.
    Bei einem Elfmeter spekuliere ich (leider) tatsächlich nur zu 100%, wobei das ein völlig anderes Thema ist. Da mache ich mir keine Gedanken, bzw. reagiere nicht auf vorangegangene Aktionen des Schützen, sondern ich entscheide mich willkürlich für eine Ecke: Spekulation.

    Beim Antizipieren spielt sich gedanklich jedoch eine Menge mehr ab.

    Beispiel:

    Ein gegnerischer Spieler bricht rechts von mir diagonal in den Sechzehner hinein und ich stürme ihm entgegen. Er macht sich nun zum Schuss bereit, zwischen ihm und mir liegen fünf Meter Entfernung und ich realisiere, dass sein Schussbein das Rechte sein wird. Der Winkel ist spitz, ein Schuss in das kurze Eck erscheint unrealistisch bzw. muss von dem Schützen ausgehend nicht als sonderlich erfolgsversprechend erachtet werden.
    Seine Aktion erscheint klar: Er wird versuchen, mit dem rechten Innenrist den Ball an mir vorbei in das lange Eck zu schlenzen. Um diesen Ball zu halten, erachte ich es hier als notwendig, das Gewicht Sekunden vorher auf das linke Bein zu verlagern, um somit schon sprungbereit ins lange Eck zu sein. Hier könnte man, meiner Meinung nach, definitiv nicht mehr aus einer Reaktion heraus den Ball halten, also ist Antizipiationsvermögen gefragt.

    Abermals: Dein Beitrag, strigletti, war hervorragend und macht Lust auf mehr.

    Grüße

  12. #12
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Danke Einike. Also die Begrifflichkeit Antizipation war mir schon geläufig.
    Ich bin nur etwas ins straucheln gekommen, da wir erst über spekulieren gesprochen haben und dann über Antizipation.

    Antizipation kann man auch gleichsezten damit, dass man eine Situation liest...
    Also sind wir uns hier einig, dass dieses "lesen" überlebensnotwendig ist, wenn wir im Tor spielen, um auch ausweglose Situationen zu retten.

    Im Gegensatz dazu das Spekulieren, was uns eher in eine ausweglose Situation bringt!
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
    Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
    Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !

  13. #13
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    Zitat Zitat von Einike Beitrag anzeigen
    Genau diesen Fall meinte ich, top! Wenigstens einer scheint mein Anliegen zu verstehen und den nicht unerheblichen Frustfaktor dieser speziellen Torschussübung.
    Ich habe zumindest verstanden, welche Übung du meinst. Auch weiß ich selbst, daß bei einer solchen Übung eine Menge Frust aufkommen kann. Vor allem wenn man gute Stürmer hat! Dennoch stimme ich auch Steffen zu, das man als Torspieler aus diesen Übungen in der Regel auch noch etwas mitnehmen kann. Denn nicht jeder deiner Mitspieler zirkelt dir die Bälle reihenweise in den Giebel. Ich persönlich halte von diesen Übungen (auf den Torspieler bezogen) nicht viel (Alts Trainer einer kompletten Mannschaft, sieht das schon wieder anders aus). Aber ich gebe auch zu, wenn ich mir Steffens Punkte ansehe, welche sich der Torspieler daraus mitnehmen kann, so kann es sein das ich das Ganze vllt auch aus dem falschen Blickwinkel gesehen habe.
    Früher war er der Panther im Verein, neulich meinte jemand: "Guck mal! Ein fliegendes Schwein!"

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