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Thema: Übungsformen mit Trampolin

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Finsinga
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    Also das ist ein kleines, 1m im Durchmesser.
    Eher ein bisschen härter vom Material her, da kann man nicht zu hoch springen, also gut für meinen Fitnessraum...
    Nur wie gesagt, Übungen bräuchte ich noch dafür...

  2. #2
    torwart.de-Team
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    Du könntest beispielsweise auch Seilspringen auf dem Trampolin machen...
    Farblegende: Moderator | Privatperson

  3. #3
    Nationale Klasse Avatar von das Tier im Tor
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    Coole Sache so ein Tramp, kann man ne Menge drauf machen, grad was Stabilitätstraining angeht
    Paulis Idee Seilspringen ist nicht schlecht, gehört aber eher schon in die Kategorie "Fortgeschritten". Was einfaches wär z.B. das was wir marschieren nennen, also gehen auf der Stelle mit viel Armeinsatz und dabei die Knie möglichst weit hochziehen. Ist auf die Dauer recht anstrengend und eignet sich auch hervorragend als Aufwärmübung.
    Nimm Dir einen leichten Ball, stell Dich mittig auf ein Bein, wirf den Ball gegen die Wand und fang ihn wieder. Stell Dich beidbeinig hüftbreit, geh auf die Zehenspitzen so hoch Du kannst ohne dabei im Sprunggelenk seitlich auszuweichen. Die Übung kannst Du variieren, wahlweise mit gestreckten oder mit gebeugten Knien. Gestreckt erreichst Du eher die Wadenmuskulatur, gebeugt mehr die tiefliegende Muskulatur in Sprunggelenksnähe. Das ganze geht natürlich als Steigerung auch einbeinig. Stell Dich etwas über schulterbreit und geh langsam in die Kniebeuge. Wichtig dabei ist, dass die Fersen möglichst Bodenkontakt halten und dass Du zum Start der Bewegung erstmal die Knie entriegelst und nach vorn schiebst und dann erst mit dem Hintern nach unten gehst. Mach vom Boden aus einen grossen Schritt in die Mitte des Tuchs, zieh das freie Bein nur nach, ohne es aufzusetzen und versuch, das ganze zu stabilisieren. Und alles natürlich immer OHNE SCHUHE!!
    Ich wünsch Dir viel Spass beim Training
    dTiT
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit,
    dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)

    in memoriam Robert Enke

  4. #4
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Und für alle Leute ohne Trampolin:
    Die Übungen von dTiT gehen auch mit einem Wackelbrett / Balancierkreisel
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #5
    Finsinga
    Gast

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    Oh, und der Threadname sollte natürliche "Übungsformen mit Trampolin" heißen...

  6. #6
    Freizeitkeeper
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    Ich setze im Torwarttraining mit meinen Torhüterinnen öfters ein Trambolin ein um mit plymetrischen Übungen die Sprungkraft zu steigern.
    man z.B. ganz gut seitlich mit beiden Beinenauf das Trampolin springen, dann mit beiden Beinen nach vorne wieder abspringen um dann sofort auf den flachen Ball zu reagieren.

    Man sollte allerdings mit dem Tramplolin im freien nicht arbeiten wenn es nass ist oder regnet.....
    nichts ist schöner als zum ball fliegen......

  7. #7
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von stevie Beitrag anzeigen
    Ich setze im Torwarttraining mit meinen Torhüterinnen öfters ein Trambolin ein um mit plymetrischen Übungen die Sprungkraft zu steigern.
    stevie,
    das bitte gerade nicht machen! Das hat mit Plyometrie nichts zu tun, sondern kann den Sportler kaputt machen.
    Ich weiß selbst, das im Leistungssport viele Dinge gemacht werden, die alles andere als gesund sind. Da dieses ein öffentliches Forum ist und hier dann viele Amateure mitlesen, sind solche Aussagen brandgefährlich.

    Man kann das mal selbst ausprobieren, wie sich unsere Muskulatur umstellt. Wer mal die Chance hat, sollte sich verdammt gut erwärmen, und dann auf dem Trampolin einige Zeit mal hopsen, und dann auf den harten Boden springen. Die Erschütterung wird euch durch Mark und Bein gehen.
    Auf dem großen Trampolin der Turner, also einem echten Kunstsprung-Trampolin kann das sogar dazu führen, daß schwere Verletzungen daraus resultieren, weil der Springer vom Trampolin, welches ja rund 1,5 Meter über dem Boden ist, einfach locker zu Boden springen will. Er kracht nahezu unbebremst und ungefedert auf.
    Nun ist dieses Risiko bei der von Dir beschriebenen Übung gering, aber auch hier: Der Körper reagiert auf den nachgiebigen Untergrund mit einer ganz anderen Aktion, als diese bei harten Untergründen gemacht werden muss/soll.
    dies kann zur Folge haben, daß danach die Aktion, weil der Körper nun nicht 'umschaltet', also von weich auf hart, sondern auf 'weich' geschaltet bleibt, Bänder und Gelenke überbeansprucht werden.

    Daher macht man, gerade im Profi Bereich, Plyomtrie mit harten und stabilen Kisten.
    Denn man will, um die Plyometrie zu nutzen, hohe Triggermomente der kontrollierenden Nerven haben, und dies geht nur dann, wenn diese aufgrund hoher Momente beansprucht werden, wozu man harte untergründe braucht.
    Also vom Trampolin abspringen ist nicht das gleiche, als vom harten Boden abzuspringen, hier werden die Triggermomente nicht so gesetzt...
    Und jeder, der beim Torwart.de Camp 2009 dabei war, kann sich daran erinnern, wie stressig das Training bei Mathias Bolz an den Kisten war....
    Das Trampolin verstärkt diesne Effekt nicht, nein, es mildert Ihn, vermindert also die Dämpfungsspannung zum Abfedern. Diese will ich aber haben, ich will das mein Torwart von einem Hindernis herunter hopst, seinen Fall abfangen muss, um aus dieser kontra Bewegung sich gegen die Schwerkraft wieder abdrücken muss.
    Schaltet aber der Körper auf 'weich', wird die Muskulatur zur Dämpfung weniger angespannt. Das merkt man nach dem Trampolinspringen sehr deutlich. Und dieses 'weich' schalten ist auch der Grund, warum man von einem Sandgrubentraining in alter Form eigentlich abgekommen ist: Der Körper schaltet auf 'weich' und die Triggermomente sind nicht mehr da.
    Damit steigt das Verletzungsrisiko.
    Denn beim Sprung von weich nach hart kann es einfach sein, daß der Körper nicht umschaltet. Dies ist kein bewußt zu steuernder Prozess, er geschied intuitiv, was die Sache so gefährlich macht.
    Die Muskulatur dämpft also den Aufprall des Körpers auf dne Boden nicht mehr so federn, sondern eher straff, auch die Gelenke werden eher 'steif' gestellt, um die Stabilität und Balance zu wahren, was nun Muskulatur und knöcherne Struktur einfach stärker belastet, als dies gut ist. Da der Körper auch nicht so einfedert, wie beim Sprung hart auf hart, ist die Gegenkraft zudem geringer, denn die Blockaden des "steif" stellen, weil der Körper auf 'weich' geschaltet ist, müssen erst gelöst werden, und erst dann geht es in die Gegenrichtung... es ist also völlig anders, als die normale Plyometrische Übungslehre vorgibt.
    Denn das Einfedern auf dem harten Untergrund will man haben, und dies geht verloren, wenn man von hart auf weich geht... und dies bedingt beim aufkommen auf hart eben ein gesteigertes Verletzungsrisiko.

    auch wenn es oft zu finden, zu sehen ist und gemacht wird: Es ist einfach eine Tatsache, und ich bin ehrlich.
    Ich halte nichts vom Einsatz des Trampolins zu solchen Übungen. Hier sind harte Hilfmittel, wie Kisten oder Bänke deutlich besser geeignet. Der Plyometrische Reiz dürfte m.M. nach noch höher sein...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  8. #8
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    Zitat Zitat von das Tier im Tor Beitrag anzeigen
    Coole Sache so ein Tramp, kann man ne Menge drauf machen, grad was Stabilitätstraining angeht
    Paulis Idee Seilspringen ist nicht schlecht, gehört aber eher schon in die Kategorie "Fortgeschritten". Was einfaches wär z.B. das was wir marschieren nennen, also gehen auf der Stelle mit viel Armeinsatz und dabei die Knie möglichst weit hochziehen. Ist auf die Dauer recht anstrengend und eignet sich auch hervorragend als Aufwärmübung.
    Nimm Dir einen leichten Ball, stell Dich mittig auf ein Bein, wirf den Ball gegen die Wand und fang ihn wieder. Stell Dich beidbeinig hüftbreit, geh auf die Zehenspitzen so hoch Du kannst ohne dabei im Sprunggelenk seitlich auszuweichen. Die Übung kannst Du variieren, wahlweise mit gestreckten oder mit gebeugten Knien. Gestreckt erreichst Du eher die Wadenmuskulatur, gebeugt mehr die tiefliegende Muskulatur in Sprunggelenksnähe. Das ganze geht natürlich als Steigerung auch einbeinig. Stell Dich etwas über schulterbreit und geh langsam in die Kniebeuge. Wichtig dabei ist, dass die Fersen möglichst Bodenkontakt halten und dass Du zum Start der Bewegung erstmal die Knie entriegelst und nach vorn schiebst und dann erst mit dem Hintern nach unten gehst. Mach vom Boden aus einen grossen Schritt in die Mitte des Tuchs, zieh das freie Bein nur nach, ohne es aufzusetzen und versuch, das ganze zu stabilisieren. Und alles natürlich immer OHNE SCHUHE!!
    Ich wünsch Dir viel Spass beim Training
    dTiT
    Bringen die Übungen auch Stabi fürs Knie?
    Bzw. Hat jemand/du noch ein Paar spezielle Übungen zur Kniestabilisation.

  9. #9
    Welttorhüter
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    Definitiv. Auch die Übungen mit dem Balance-Board, was Steffen schon angesprochen hat, dienen diesem Zweck. Jedenfalls meinte eine befreundete Physiotherapeutin, dass solche Übungen auch gezielt im Aufbau des Knies nach einem Kreuzbandriss z.B. vorkommen.
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
    06.11.09 † 10.11.09

  10. #10
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von Marius Beitrag anzeigen
    Bringen die Übungen auch Stabi fürs Knie?
    Bzw. Hat jemand/du noch ein Paar spezielle Übungen zur Kniestabilisation.
    *grinsen* Dutzende... Fang doch einfach mal mit Stufe 1 an:

    Stell Dich auf ein Bein. Achte darauf, daß auf dem Bein wo Du stehst, dieses nicht völlig durchgestreckt ist. Halte daher das Knie "entriegelt".. Dies ist sehr wichtig!!!
    Und nun bleib einfach mal stehen. Du merkst, wie der ganze Apparat nach einigeer Zeit zu zittern und zu zappeln anfängt, weil er stabilisiert sein will.

    Stufe 2 ist nun, das aus diesem Stand man nun vorsichtig das Knie weiter nach vorn schiebt, wodurch das Gesäss immer tiefer kommt.
    Nicht übertreiben und ggf. mit einer Stange den Oberkörper in der Wirbelsäule gerade halten. Darauf achten, daß die Ferse des Standbeins immer (!!) am Boden bleibt.
    Schau erst einmal wie das geht... und verharre in einer tiefen Stellung, dann zurück in den einbeinigen Stand (ohne durchgedrücktes Knie!!!)... dann langsam wieder runter....

    Stufe 3 ist nun, daß man es in Form langsamer einbeiniger Kniebeugen macht, wobei man bis an den Punkt geht, wo die Ferse langsam entlastet wird... und alles nicht schnell machen, sondern in Zeitlupe.

    Wenn das mühelos funktioniert, dann stell Dich mal auf einen Balancekreisel oder ein Trampolin und mach mal.... Achja, es ist ganz günstig wenn man vielleicht weich fällt
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  11. #11
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    *grinsen* Dutzende... Fang doch einfach mal mit Stufe 1 an:

    Stell Dich auf ein Bein. Achte dara...
    Stufe 1 ist kein Ding

    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Stufe 2 ist nun, das aus diesem Stand man nun vorsichtig das Knie weiter nach vorn schiebt, w...
    Stufe 2 klappt auch ganz gut, man merkt es aber schon deutlich nach 20-30 sekunden...
    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Stufe 3 ist nun, daß man es in Form langsamer einbeiniger Kniebeugen macht, wobei man bis an den Punkt geht, wo die Ferse langsam entlastet wird... und alles nicht schnell machen, sondern in Zeitlupe.
    Klappt auch...aber ich trainier erstmal Stufe 2 weiter...

    Dankeschön...
    Wenn du so viele hast, nur her damit. Hab nämlich nicht noch einmal Lust auf solche beschissenen Knieprobleme...

  12. #12
    Blickfeld
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    @Steffen, wir machen im Handball noch folgende Übungen zur Stabilisierung:

    Du stellst dich auf ein Bein und machst die Augen zu, dein Partner fängt langsam an mit einem Finger oder wie auch immer dich leicht am Oberkörper zu berühren , natürlich nicht voll umhauen, aber das ist schon ziemlich anstrengend am anfang und umso besser man wird um so "stärker" können diese kurzen Berührungen werden, natürlich ist irgendwann das Maximum erreicht und man sollte aufpassen, das der Partner einen nicht umhaut 0o



    Ein andere Methode ist, man legt den Ball auf sein Spannen und hebt das Bein und versucht solange wie möglich den Ball zu balancieren und mit dem anderen Bein halt stehen zu bleiben, ist auch gut fürs Ballgefühl..

    Also mir persönlich hat das sehr geholfen.
    Geändert von konsti (05.01.2010 um 15:37 Uhr)
    Nur LOSER bleiben liegen.


  13. #13
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    *grinsen* Dutzende... Fang doch einfach mal mit Stufe 1 an:

    Stell Dich auf ein Bein. Achte darauf, daß auf dem Bein wo Du stehst, dieses nicht völlig durc...
    Ich hab das Gefühl, dass die Übungen schon helfen. Also mehr Stabilität, aber merkt man das nach kurzer Zeit überhaupt schon?

  14. #14
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Ja, man merkt es recht schnell, daher wird es ja immer schwieriger... und die Belastung wird komplexer.
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