Okay, das ist natürlich krass, ich sehe, es gibt vorallem Probleme mit rein ausländischen Mannschaften.
Ein alter Trainer von mir erzählte mir mal, als er ein Team trainierte, in dem 3 Ausländer waren, es keinerlei Probleme gab und diese sich voll integrierten. Als er im Jahr drauf aber eine Mannschaft mit 9 Deutschen und 9 Ausländern vorgesetzt bekam, war das eine reine Katastrophe. Klar, der Mensch ist eben ein Herdentier...
Nun zu meiner Story:

Es war der 28. Juni 2009, ich war beim Torwart.de Camp und bin wegen unserem wichtigsten Entscheidungsspiel extra um 7 Uhr morgens aus Stuttgart abgereist. (Diejenige, die dabei waren, werden sich erinnern ).
Den Gegner kann ich hier ganz offen nennen, denn sie haben sich im Nachhinein sehr fair verhalten. Es ging gegen Türkspor Augsburg.
Spielerisch eine sehr starke Mannschaft, doch auch aufgrund der Kultur ein sehr emotional geladenes Spiel mit fast 200 Zuschauern. Wir gewannen das Spiel mit 2:1 und ich habe eine klasse Partie abgeliefert.
Doch das "Horrorszenario" aus meiner Sicht bekann in der 80. Spielminute (die letzte in der B-Jugend).
Ein weiter Ball. Ich komme aus meinem Tor und tauche ab, um ihn im 16 Meter Raum auf zu nehmen. Der Stürmer ist gefährlich nahe. Ich pflücke den Ball runter und der Stürmer zieht voll durch und fährt mir mit seinen Eisenstollen quer übers Gesicht.
Ich spüre zunächst eigentlich nur den Schmerz, mache dann die Augen auf und bin blutüberströmt. Vier Zähne waren locker, zwei davon komplett verdreht, hingen an der Wurzel heraus. Der Knochen zwischen Oberlippe und Nase war abgebrökelt, das Gesicht zerfahren, etliche Platzwunden an den Lippen.
Ich wurde mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme gebracht, wo ich dann 5 schmerzhafte Stunden verweilen musste...

Glücklicherweise konnte ich meine echten Zähne behalten, bleibende Schäden höchstens in Form von psychologischen Blockaden, die aber eigentlich schon so gut wie weg sind...

Kann man dazu noch Glück im Unglück sagen ?!