Kann ich aus eigener Erfahrung so bestätigen. Viele reden so lange auf einen jungen Keeper ein, bis er soviel Druck hat, das gar nichts mehr geht. In dieser Zeit sind die Eltern gefragt, die ihren Kurzen auf dem Boden halten und vor allem dafür sorgen, dass Schule und eine Ausbildung enorm wichtig sind. Je mehr Druck sich schon im Jugendbereich aufbaut, desto schlimmer wird der Übergang zum Seniorenbereich, wo es teilweise schon um recht hohe Summen von €uronen geht.
"Who care´s" ist hier aber die Einstellung der grossen Vereine, für die schon in der Jugend nur der Erfolg zählt. Ein junger Keeper hat Träume und somit ist er dem TWT fast hörig.Zitat von Steffen
Dem Verein ist es egal. Für den Verein zählt das hier und jetzt. Ist der Keeper "kaputt" oder "versagt", dann kommt ein Neuer.
Hier zählt doch mal wieder, wie in so vielen Bereichen, dass Quantität niemals die Qualität ersetzt. Was habe ich von 10 Wiederholungen, nach denen der Keeper auf dem Zahnfleisch geht und spätestens nach 5 Wiederholungen die Technik nicht mehr auf die Reihe bekommt?!Zitat von Steffen
Richtig - NICHTS. Also würde ich lieber 3 mal 3 Bälle spielen mit entsprechender Pause, die man nutzen kann, um zu analysieren. Jetzt hat der Keeper auch den nötigen Elan und die Motivation sich richtig reinzuhauen UND auf die Technik zu achten.
Ein Kind habe ich bisher noch nie trainiert. Mein jüngster Schützling war 14 und hier konnte man sofort, bei den einfachsten Übungen, die Defizite erkennen und sehen, was die letzten Jahre falsch gelaufen ist.Zitat von Steffen
Der Druck kommt hier zu meist von den ahnungslosen Eltern, die in ihrem 7-jährigen Sohn den nächsten Christiano Ronaldo sehen...Zitat von Steffen





In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Zitieren