Du warst so jung, du starbst so früh, wer dich gekannt, vergisst dich nie.
† 28.08.09
Ich danke dir für alles, Thomas. Ohne dich hätte ich es nicht geschafft.
Für mich ist diese Regel zum einen sinnvoll und zum anderen unsinnig,denn:
Beim Spiel Berlin vs. Nürnberg, genauer gesagt wie beim Siegtor von Charisteas für Nürnberg, entsteht durch die Passiv-Abseitsregel ein ungemein riesiger Vorteil für die "Cluberer", denn zwei Spieler von Nürnberg stehen meterweit entfernt vom letzten Herthaner Abwehrspieler. Dadurch kommt es zum riesen Vorteil, denn so entsteht eine 3 zu 1 Situation, die gleichbedeutend mit einem Tor ist/war. Für die Abwehr ist sowas so gut wie gar nicht verteidigbar, denn der Vorsprung der beiden Nürnberger Angreifer sind viele zu viele Meter, sodass es unmöglich ist für die Abwehrspieler,an die beiden ausm Passivem Abseits kommenden Angreifer heranzukommen.
Einzig mögliche Variante dies zu verteidigen/verhindern ist, ohne Abseitsfalle zu spielen. Dann bräuchte man auch nicht mehr die Abseitsregel, oder eine klar definierte ohne die Abzweigung Passiv-Abseits. Dies würde ich allerdings aus persönlichen Gründe nicht gerne begrüßen.
Wie man sieht, eine sehr kompliierte und verzwickte Angelegenheit...
Richtig, aber wenn ihr einige Spiele mal näher beobachtet, wird euch sicher auffallen, dass das "passive Abseits" den Fußball ungemein entlastet. Denn würde man pauschalisieren und "passives Abseits" mit "aktivem Abseits" gleichsetzen, würdet ihr einen ganz, ganz anderen Fußball sehen.
Klar, es entstehen immer Situationen, die man sich nicht wünscht, aber das lässt sich halt nicht vermeiden.
LG
Du warst so jung, du starbst so früh, wer dich gekannt, vergisst dich nie.
† 28.08.09
Ich danke dir für alles, Thomas. Ohne dich hätte ich es nicht geschafft.
Es ist natürlich blöd, dass es immer mal wieder zu strittigen Situationen kommt und gerade die Nummer mit Hertha am Wochenende ruft dann doch etwas Kopfschütteln hervor. Eine Diskussion im Doppelpass halte ich allerdings als Grundlage ungeeignet, wie mau sich die meisten deutschen Kommentatoren und Experten mit den Regeln auskennen darf man jede Woche wieder aufs Neue miterleben und -erleiden.
Was wäre denn die Alternative? Wieder jedes Mal das Fähnchen zu heben wenn ein Spieler auch nur ansatzweise den Fuß im Abseits hat? Dann bekommen wir wieder die Situation mit 40 Absteitspfiffen pro Spiel und dauernden Spielunterbrechungen sowie gleichzeitig noch weniger Torraumszenen.
Bin mir nicht sicher, ob das den Fussball im Sinne des Herrn Dutt unbedingt attraktiver machen würde...So konfus die Regel manchmal ausgelegt wird, so halte sich sie doch weitestgehend für sinnvoll, mit Bezug auf den Spielfluss und auch als Zuschauer, der lieber Torraumszenen sieht (auch wenn sie manchmal unberechtigt sind) als dauernd lange Bälle von Keepern nach Abseitsentscheidungen.
Und wenn ich nochmal an die Szenen vom Wochenende denke, dann bringt es vielleicht mehr den Begriff "passiv" bzw. "nicht eingreifend" nochmal in aller Ruhe nach der Saison mit den Schiedsrichtern auszudiskutieren und nachzuschulen, bzw. ihn enger zu fassen, damit solche Szenen wie beim Hertha-Spiel zumindest einfacher vermieden werden können.
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