In Steffens Beitrag ist schon fast alles gesagt, es gibt nur noch eine kleine Ergänzung, die ich hier gern anbringen würde. Denn die Tatsache, dass sogenannte "Wärmesalben" eben nicht in die Tiefe dringen, bringt einen entscheidenden Nachteil mit sich. Der Wärme-Effekt wird nämlich durch eine erhöhte Hautdurchblutung erzielt, dieses Blut fehlt aber dann erstens im benachbarten Muskel, zweitens veranlasst die erzielte Wärme die Thermoregulation des Körpers auf "Kühlung" umzustellen. Man erreicht also mit einer "Wärmesalbe" genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich beabsichtigt. Eine sinnvolle (aber wohl kaum praktizierbare) Methode wäre deshalb, zur Vorerwärmung kalt zu duschen und sich dann entsprechend dick anzuziehen, um die erzeugte Wärme im Körper zu halten. Während des Aufwärmens wird sich dann Schicht für Schicht ausgezogen. Wie gesagt, leider nicht besonders praktisch, aber effektiv.