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Thema: Adidas Bundesliga-Spielball "Torfabrik"

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Blickfeld Avatar von liehmähn
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    Zitat Zitat von Paulianer Beitrag anzeigen
    Nochmal: Ein Ball kann nach einem Schuss nicht schneller werden. Auch nicht durch nassen Rasen.
    Der Ball wird sicherlich nicht schneller. Diese Aussage ist falsch - das stimmt. Aber!! Der Ball bekommt einen anderen Ausfall- als Einfallwinkel, hat somit einen kürzeren Weg auf das Tor und ist somit auch in einer kürzeren Zeit da als z.B. auf trockenem Rasen. *Klugsch...ermodus aus*

    @Pauli: Zwecks Gewicht des Balles - ich habe jetzt nicht nur von Matchbällen gesprochen. Aber trotzdem danke, ich habe mich noch nicht sooo genau mit dem Gewicht des Balles beschäftigt. Empfunden habe ich ihn aber als sehr leicht in der kurzen Zeit als wir den Ball hatten.

    Ich will hier auch gar nicht über die Flugeingeschaften etc streiten, darum geht es mir gar nicht. Schließlich muss jeder Spieler auf dem Platz damit zurecht kommen.

    @Steffen: Beim Europass habe ich auch nie ein flattern bemerkt. Den Jabulani kenne ich nicht weiter. Aber ich kann mir kaum vorstellen das es dabei große Unterschiede gibt. Und ein neuer Ball kommt garantiert.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Mondy Beitrag anzeigen
    P.S.: @Volknat: Es gibt keine Art von Gegentor, die ich gerne bekomme
    Na gut... hast ja recht, aber ich kann mit den geilen, unhaltbaren dingern zumindest besser leben...
    Geändert von volknat (14.09.2010 um 11:53 Uhr)

  3. #3
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von liehmähn Beitrag anzeigen
    Aber!! Der Ball bekommt einen anderen Ausfall- als Einfallwinkel, hat somit einen kürzeren Weg auf das Tor und ist somit auch in einer kürzeren Zeit da als z.B. auf trockenem Rasen. *Klugsch...ermodus aus*
    Schön Doch auch der Spin bestimmt den Einfall- und ausfallwinkel. Kleine Unebenheiten des Bodens, wie Torleute kennen z.B. die kleinen Huckel durch das beständige Abkreiden des Tor und Strafraums bestimmen den Einfall und Ausfallwinkel.
    Wie geht das nun mit dem Rasen zusammen?
    Definitiv wird der Ball auch in der Richtung gering bis gar nicht beeinflusst, ggf. aber stark bis sehr stark. Somit: Nehmen wir einen glaten Kunstrasen an, erste Generation, ein sogenannter Hockey Kunstrasen. Feine Bosten, oft nur 0,05 bis 0,1 mm dick und dicht, Bostenlänge nur 5-8 mm. Solch ein Platz ist stumpf eine Zumutung, Nass nur bespielbar. Aber wir haben eine glatte, gleichmäßige Oberfläche, ideale Testfläche...
    Verändert sich der Ball durch aufsetzen?
    Ja!
    Bei einem solchen Kunstrasen wird der Ball extrem gebremst, wenn die Stelle trocken ist. Die feinen Borsten haben eine große Oberfläche und damit viel Reibung, der Ball verliert daher an Fahrt.
    Ist der Kunstrasen nun feucht, dann drückt der Ball ein wenig Feuchtigkeit aus den Zwischenräumen der Borsten. Es bildet sich eine sogannte Laminare Schicht, die aufgrund der Bewegung des Balles diesen vom Untergrund trennt und zudem nun als laminare Strömung an der Grenze beider Schichten um den Ball und die Oberfläche des Kunstrasen strömt.
    Dieser Effekt, Autofahrer kennen es als Aquaplaning, vermindert die Reibung des Balles auf der Oberfläche, der Ball verliert keinen Schub.
    Unser Kopf hingegen, der durch Training die Geschwindigkeit berechnet, nimmt daher beim Aufsetzer einen Geschwindigkeitsverlust an, der hier nicht auftritt, ein Gefühl, als würde der Ball schneller werden.
    Das ist der Grund.
    Bei nassem Rasen ist es ähnlich, aber Eintritts und Austrittswinkel bleiben, oft unverändert. Lediglich der Flüssigkeitsfilm kann dazu führen, daß der Ball anstelle sich gleich zu lösen, durch die Adhäsions- und Kohäsionskräfte der laminaren Schicht, nicht sofort wieder vom Boden abhebt, sondern ein Stück zunächst gleitet... auch dieser Effekt verwirrt eher unsere Wahrnehmung, als das es an der eigentlichen Mathematik etwas ändert...
    Was lernen wir daraus? Alles Klugschei..en nutzt nichts, wir müssen trainieren und uns daran gewöhnen. Denn wir lernen nur durch Try and error.

    Beim Europass habe ich auch nie ein flattern bemerkt.
    Oh Gott, was hat Lehmann über den Ball gejammert, Czech auch und Casillas, Buffon und viele andere...
    Komisch, daß aber gerade Lehmann bei Flanken und der gleichen eine Probleme hatte
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  4. #4
    Freizeitkeeper Avatar von Gutmann
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    Einfach darauf achten, dass der Ball richtig aufgepumpt ist! Und dabei ruhig an die obere, vom Hersteller erlaubte Grenze gehen.
    Subjektiv betrachtet, vermindert sich dann das "Flattern" des Balles zu einem erträglichen Maße.

    Wenn der Ball allerdings auch nur ein bisschen weicher aufgepumpt ist, entwickelt er definitiv ein Eigenleben. Und das sagte nicht nur ich beim letzten Spiel, sondern alle 22 Mann auf dem Feld, die immense Probleme beim Einschätzen hoher Bälle hatten.

    Nun übernehm ich eben das Aufpumpen der Spielbälle bei Heimspielen
    Jeden Sonntag 110% für ein wenig Ruhm!!!

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