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Thema: Ketzerei - Rückwärts springen besser als vorwärts?

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  1. #1
    User des Jahres 2014
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    Avatar von übergreifer
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    Ich meine die Ausführungen von Steffen mögen jetzt nicht unbedingt in der Praxis umsetzbar sein. Für mich klingt es auch nicht logisch. Nur es sind Kleinigkeiten und Fragmente aus seinen Postings zu entnehmen, die mich in der Tat sehr interessieren. Vielleicht aber auch nur deswegen weil ich viel zu viele Querdenker sehe, die im Prinzip Richtigdenker sind. Daher interessieren mich neue Ansätze und es ist schön sich wenigstens etwas Gedanken darüber zu machen. Und das sog. Rückwärtsspringen erfolgt auch in ganz anderen Situation. Es muss ja nicht unbedingt eine Bogenlampe sein. Oft passiert es bei ganz normalen Schüssen oder Kopfbällen, dass der Winkel es gar nicht zulässt nach vorne zu springen. Im Prinzip muss ich da wieder die Binsenweisheit auspacken: Wenn die Reaktionszeit beim Sprung nach vorne sabotiert wird dann hat der Torwart keine andere Wahl als rückwärts zu springen. Es hängt von Entfernung, Schussstärke und, und... Warum der Sprung nach hinten auch effektiv sein kann wird in Steffens Beitrag gut erklärt. Ich nehme daraus paar Sachen mit und das ist mir wichtig auch wenn ich kein "Ketzer" bin.

    Zitat Zitat von zooropa28 Beitrag anzeigen
    Und ich behaupte, das die meisten torhüter überhaupt nicht den weg kennen, um einen ball am kürzesten punkt zu erreichen!
    Und wie ich dir da Recht gebe. Die Meisten haben zudem noch nicht mal eine saubere und aggressive Grundstellung, womit jede Aktion dieser Art ja eh von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Über die Ausbildung der Torhüter könnte man sich schon wieder zu Tode diskutieren. Gehört aber eher in die anderen Threads.

  2. #2
    Nationale Klasse Avatar von nik1904
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    Zitat Zitat von übergreifer Beitrag anzeigen
    Ich meine die Ausführungen von Steffen mögen jetzt nicht unbedingt in der Praxis umsetzbar sein. Für mich klingt es auch nicht logisch. Nur es sind Kleinigkeiten und Fragmente aus seinen Postings zu entnehmen, die mich in der Tat sehr interessieren. Vielleicht aber auch nur deswegen weil ich viel zu viele Querdenker sehe, die im Prinzip Richtigdenker sind. Daher interessieren mich neue Ansätze und es ist schön sich wenigstens etwas Gedanken darüber zu machen. Und das sog. Rückwärtsspringen erfolgt auch in ganz anderen Situation. Es muss ja nicht unbedingt eine Bogenlampe sein. Oft passiert es bei ganz normalen Schüssen oder Kopfbällen, dass der Winkel es gar nicht zulässt nach vorne zu springen. Im Prinzip muss ich da wieder die Binsenweisheit auspacken: Wenn die Reaktionszeit beim Sprung nach vorne sabotiert wird dann hat der Torwart keine andere Wahl als rückwärts zu springen. Es hängt von Entfernung, Schussstärke und, und... Warum der Sprung nach hinten auch effektiv sein kann wird in Steffens Beitrag gut erklärt. Ich nehme daraus paar Sachen mit und das ist mir wichtig auch wenn ich kein "Ketzer" bin.
    Das war natürlich nur ein Beispiel mit der Bogenlampe, um zu demonstrieren, dass es durchaus Aktionen gibt, die kein anderes Handeln zulassen. Man kann ja gar nicht immer "zum Ball hin arbeiten", wie Du richtig sagst. Ich denke, da gibt es noch ein paar Situationen, die z.B. bei mir durch ein perfektes Verlagern des Schwerpunktes nach hinten noch effektiver gelöst werden können. Und zwar eben WEIL man sich mal darüber Gedanken macht, wie man es vorher mangels Denkansatz noch nicht getan hat. Deshalb auch Deine richtige Bemerkung, dass man kein Ketzer sein muss - sprich grundlegende Techniken unberührt lassen kann - und trotzdem aus solchen akademisch anmutenden Diskussionen extrem wichtige Details für die Praxis herausfiltert. Ich sage es mal so: wenn ich pro Saison zwei, drei Bälle mehr halte,weil ich die Technik des Rückwärtsspringens bzw. des Verlagerns des Schwerpunktes optimiere, kann ich doch einen weiteren nicht unwesentlichen Beitrag zum Mannschaftserfolg leisten.

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