Tja, man kann mit mir ab und an auch ein Training mit mir machen... Entweder wenn der Torwart bei mir in der Nähe ist, oder ich in der Nähe bin...
*lachen* Klasse! Torwart22, es gibt einige dutzend Torleute in Profi-Kadern, die irgendwo einen Bolzen haben. Ich nehme an, es ist nicht nur Angewohntheit, sondern er hat es nie anders gelernt. Der Bewegungsablauf ist automatisiert und läuft ohne Nachdenken ab. Wenn man also Logan Bailly es nie anders gezeigt und beigebracht hat, schon in Kinder und Jugendjahren, dann ist es heute schwer, dies zu ändern.Wenn Ihr irgendwann mal Logan Bailly Live im Spiel seht, achtet mal beim aufwärmen bei Schüssen flach auf den Mann. Er geht NUR mit dem linken Bein runter. selbst wenn die Bälle total nach links gehen, geht er immer mit dem linken Bein runter.
Ein Torwart lernt, auch Fehler durch nicht optimale Technik zu kompensieren. Oft entstehen bei der Kompensation solcher Sachen sehr komische Dinge, aber wirkungsvoll sind diese ebenfallsAber sie sind kein Grund, sich so etwas auch anzugewöhnen oder nach zu machen.
Hilfreich kann so etwas nur sein, wenn das optimale und beste nicht greift oder einfach nicht sich machen läßt...
Es zeigt nur, daß Torleute auch nur Menschen sind. Bedenke, daß selbst Elektriker sich einen Schlag holen, der Schmied sich auf die Finger haut... es ist einfach so, daß hier vielleicht in der Vergangenheit nicht so sehr darauf geachtet wurde und daher sich etwas eingeschliffen hat.Finde es komisch, dass es sowas bei Profis noch gibt. Uwe Kamps hat ihm das etliche Male erklärt, aber er kriegts nicht auf die Reihe.
Schade finde ich, daß Uwe Kamps hier keine Idee hat, wie er das Logan beibringen kann. Erklären allein nutzt nichts, man muss da ehrlich hart dran arbeiten - wenn es ein Problem darstellt - sprich der Torwart im Spiel durch solche Sachen Tore verschuldet oder bekommt.
Ist das nicht der Fall, dann ist es die Aussage von Hans Leitert, daß man auch mit solchen Sachen leben können muss. Ich sehe das ähnlich, es gibt bestimmte Dinge, da muss man darauf achten, muss man Dinge abstellen und ändern, bei anderen Dingen kann man echt Tolerant sein.
Leider dringt just diese Toleranz nicht immer bis an die entsprechenden Stellen durch - da ist man zu oft zu dogmatisch.





Aber sie sind kein Grund, sich so etwas auch anzugewöhnen oder nach zu machen.
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