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Thema: Verhalten bei Standards/Eckbällen

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  1. #1
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    Ist halt immer so eine Sache und macht jeder Keeper anders.
    Ich schätze bei 60-70% der Eckbällen hättest du mit solch einen Schritt einen Vorteil, da die meisten Bälle zwischen dem 5m-Raum und Elfmeterpunkt rauskommen. So reagierst du eher und kannst dich natürlich schneller positionieren um den Ball zu fangen.

    Jedoch was ist mit den restlichen 30-40%?!
    Es kommt schon mal vor, dass der Ball direkt auf´s Tor geschlagen wirst und das du dich dann mit solch einem Schritt in die komplett falsche Richtung bewegst. Auch bei Bällen die auf das kurze und lange Eck des 5m-Raums kommen können zum Problem werden. Je nach Situation müsste man sich auch dabei wieder in Richtung Torlinie orientieren.

    Was für mich noch ein Faktor ist, ist was für ein Torwarttyp man ist. Wenn man oft heraus kommt und bei hohen Bällen stark ist, dann ist dieser Schritt aus dem Tor durchaus eine sinnvolle Sache. Hat man früher z.B. sehr gut bei Jens Lehmann gesehen.
    Ist man allerdings ein Keeper, der eher auf der Linie bleibt, dann ist dieser Schritt ein Nachteil, da man dann oft erst wieder in die richtige Position kommen muss um ggf. reagieren zu können. Zudem könnte man die Mitspieler irritieren, da diese dann davon ausgehen, dass man zum Ball hingeht.
    "Das ganze Stadion wird gegen uns sein. Ganz Deutschland wird gegen uns sein. Etwas Schöneres gibt es gar nicht."
    Oliver Kahn

  2. #2
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    Zitat Zitat von Meister Beitrag anzeigen
    Was für mich noch ein Faktor ist, ist was für ein Torwarttyp man ist. Wenn man oft heraus kommt und bei hohen Bällen stark ist, dann ist dieser Schritt aus dem Tor durchaus eine sinnvolle Sache. Hat man früher z.B. sehr gut bei Jens Lehmann gesehen.
    Ist man allerdings ein Keeper, der eher auf der Linie bleibt, dann ist dieser Schritt ein Nachteil, da man dann oft erst wieder in die richtige Position kommen muss um ggf. reagieren zu können. Zudem könnte man die Mitspieler irritieren, da diese dann davon ausgehen, dass man zum Ball hingeht.
    Und genau da liegt mein Problem. Die Strafraumbeherrschung ist nicht gerade meine große Stärke, aber ich möchte mich in diesem Bereich unbedingt steigern. Mache ich diesen Schritt nicht, komme ich nur selten rechtzeitig an den Ball. Insgesamt fehlt mir auch einfach das Timing, denke ich.
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  3. #3
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    Zitat Zitat von Meister Beitrag anzeigen
    Was für mich noch ein Faktor ist, ist was für ein Torwarttyp man ist. Wenn man oft heraus kommt und bei hohen Bällen stark ist, dann ist dieser Schritt aus dem Tor durchaus eine sinnvolle Sache. Hat man früher z.B. sehr gut bei Jens Lehmann gesehen. Ist man allerdings ein Keeper, der eher auf der Linie bleibt, dann ist dieser Schritt ein Nachteil, da man dann oft erst wieder in die richtige Position kommen muss um ggf. reagieren zu können. Zudem könnte man die Mitspieler irritieren, da diese dann davon ausgehen, dass man zum Ball hingeht.
    Naja, denkt ihr wirklich, dass dieser Schritt hilft, mehr Flanken abzufangen? Ja, wenn diese grob zentral vors Tor kommen bei einer Ecke. Aber wenn diese kurz/lang geschlagen werden, kommt man wegen dem Schritt an einige dieser Bälle nicht heran. Ich würde eher sagen, dass dies ein Nullsummenspiel ist. Wenn aber die Abwehrspieler bei kurz/lang geschlagenen Bällen, die der Torhüter aufgrund des Schrittes in die Mitte nicht mehr klären kann, klären können, ist dieser ein Vorteil, weil dann eben der Nachteil durch den Schritt wegfällt. Es kommt auf die Präsenz der Mitspieler an bei solchen Bällen, um diesen Schritt wirklich als Vorteil zu deklarieren. Da die Mitspieler in den höheren Ligen eine bessere Strafraumbeherrschung haben, sage ich, dass der Schritt, je höher die Liga ist, immer wichtiger wird, aber kein Muss, um eine gute Strafraumbeherrschung zu haben. Man kann auch ohne den Schritt eine gute Raumverteidigung haben.
    LG Shay Given

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