ALso ein symmetrisches Bild ist sicherlich nicht unrealistisch. Auch ich hatte ziemlich krasse Unterschiede in Bewegungsabläufen auf die jeweilige Seite bezogen konnte das aber durch Technikübungen zu 99% ausgleichen. Hat lange gedauert, aber es ist möglich. Wenn man dann natürlich das Trainingsvolumen eines Profis zur Verfügung hat, dann kann das ganze natürlich noch schneller gehen, kann aber auch wie Steffen schon gesagt hat den Torwart erstmal schlechter machen, sogar deutlich.
Es gibt soviele Parameter die man bei einem Torhüter verändern kann. Die maximale Leistungspotential wird dann immer vom schwächsten gebremst (Die Kette bricht am schwächsten Glied).
Das größte Problem ist wohl das in den falschen Zeiträumen an den falschen Parametern gearbeitet wird. Einem sehr jungen Torwart kann ich schneller eine saubere Technik angedeihen lassen, als einem älteren Towart, denn der muss sich gegen seine üblichen Bewegungsmuster sträuben (das ist harte Arbeit). Einem jungen Torwart fällt das leichter weil er noch nicht so sehr in diesen Mustern verankert ist. Im höheren Alter kann dann an der Fitnessschraube gedreht werden.
Leider wird zur Zeit als erstes an der Fitness gearbeitet. So stößt der Torwart dann irgendwann an sein Leistungspotential und ist ausgeschöpft. An der Fitnessschraube kann nicht mehr gedreht werden, weil sie schon komplett offen ist. Die Technikschraube ist durch das Vernachlässigen verrostet und dreht sich nun viel schwieriger und langsamer. Um jetzt noch eine deutliche Verbesserung der maximalen Leistung zu erreichen müsste viel Zeit in die Technik investiert werden. Wir benötigen aber auch gleichzeitig mehr Zeit für Fitness, da das Alter am Torwart nagt.
So ist dann das max. Leistungspotential durch schlechte Ausbildung vorzeitig gedeckelt worden. Mit einer guten Technikausbildung in frühen Jahren wäre wohl deutlich mehr drin gewesen.




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