Nein! Da meine Anreise, wie Du ja weißt, über Pferdefuhrwerke, Sackkarren und Nordschwäbische Trampeltiere läuft, ist daher eine Einkehr in die Oase des kommerziellen Fortschitt-Konsums nahezu unumgänglich...
Allerdings habe ich en Verdacht, daß einige Leute förmlich Ihr Quartier in diesen Tempel lukulischer Genüsse verlegt hatten... denn an den Tagen des Camp war ich nicht einmal dort - was auch nicht nötig war, im Gegenzug andere hier wohl diese Oase der Geschmacks-Verführung einmal, wenn nicht zweimals sich in die Arme platter Rindfleischbrätlinge auf Weizentoastbrötchen werfen zu müssen, und dies auch nicht im Sinnen des Schnell-Essens, sondern mehr oder minder im ausgiebigen zelebrieren s des Slow-munching der dort angebotenen Magenfüller.
Da war ich schon froh, nicht diesen Zwängen zu unterliegen, die mich von anderen Dingen abhalten, die vielleicht wichtiger sind und gerade dort gewesen waren, als der Sucht nach dem Konsum in dieser exzessiven Form nachgehen zu müssen - und froh auch, daß es sich in Grenzen hält, denn auch ohne dort einzukehren, kam mein Ochsenkarren oder von Mauleseln geduldig gezogener Leiterwagen in Richtung Norden von Ruit aus vorwärts... bei anderen hatte ich Bedenken.
Bedenken habe ich auch dieses Jahr, denn letztendlich gibt es immer und immer wieder Situationen, wo ein gutes Gespräch für ein erfülltes Training und Erlebnis wichtig ist, was von vielen Teilnehmern aber im letzten Jahr eigentlich dringend benötigt worden wäre, aber zugunsten der Sucht nach goldenem M vernachlässigt wurde... und diese Bedenken, bleiben in Anbetracht nun der Grüppchenbildung und der zuverlässigen KurzstreckenTransporte zu Konsumoase des Magenbetons ohne Gedanken einfach und sicher bestehen...




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