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Thema: Augen zu im Zweikampf

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  1. #1
    Amateurtorwart
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    Also ich glaube auch, dass es auf die Situation ankommt.

    Wenn man aus dem Tor raus, dem laufenden Stürmer entgegen läuft ist es wichtig Stürmer und Ball im Blick zu haben. Aus dieser Situation ziehen viele Stümer nicht ab, sondern umkurven noch den Keeper, schieben den Ball vorbei oder lupfen (Stürmer hat noch Optionen). Da ist es natürlich wichtig alles im Blick zu haben und auch noch nen sicheren Stand zu haben um Richtungsänderungen etc. vornehmen zu können.

    Die Situation wo es hier glaub ich eigentlich drum geht ist aber eine andere, und zwar die, dass der Keeper sich in einen unmittelbar bevorstehenden Schuss (Stürmer hat im Prinzip keine Option außer abziehen) aus nächster Nähe hineinwirft. Hierbei geht es darum, möglichst die Distanz zum Schützen mit einem Satz (z.B. Torwartgrätsche) so weit zu verringern, dass das gesamte Tor vom Körper des Keepers oder seiner Reflexzone abgedeckt wird (Optimalfall). Dabei wird der Schütze nicht mehr als 1-2m vom Keeper entfernt sein.
    Hier ist es denke ich relativ normal den Kopf etwas zur Seite zur drehen und auch kurzzeitig die Augen zu schließen. Sieht man auch regelmäßig bei Profis. Ich mache es meist so, dass ich den Kopf soweit drehe, dass Nase und Kinnspitze nicht die volle Breitseit kriegen können, aber auch das Ohr nicht voll erwischt werden kann. So habe ich den Ball und den Schützen trotzdem noch im Blick und habe gleichzeitig die empfindlichsten Stellen am Kopf einigermaßen geschützt. Jetzt ist es natürlich wichtig, durch trainieren solcher Situationen die Augen möglichst lange aufzulassen, damit auch noch Reflexe z.B. mit den Armen möglich sind. Ein kurzzeitiges schließen der Augen, wenn man sieht der Ball trifft den Kopf oder kommt gefährlich Nah ran ist denke ich nicht zu verhindern und auch gesünder. ;-)

    Nur mal so am Rande. Ich habe vor einiger Zeit so seitlich wie ich den Kopf halte nen Volleyschuss (der hätte gefühlt nen wilden Eber erlegt) voll mitgekriegt. Hat ordentlich gezwirbelt und die 5- bzw. 6-Ecke des Fußballs waren Stunden später noch auf meinem Gesicht zu sehen. Aber letztlich hats nicht wirklich doll weh getan. die rechte Gesichtshälfte war anschließend sehr gut durchblutet... ;-)
    Hierbei ist es glaube ich wie oben schon gesagt wichtig, dass man aktiv bleibt und in den Ball reingeht. Weil nur dann rechnet man mit dem Ball. Wenn man Angst hat und sich duckt/versteckt, dann rechnet man nicht mit einem Volltreffer und eben dieser ist dann weitaus gefährlicher.
    Geändert von volknat (29.12.2010 um 09:22 Uhr)

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