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Thema: "Angst" vor Asche

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  1. #1
    Nationale Klasse Avatar von Mondy
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    Es ist und bleibt ein Riesenunterschied ob man auf Asche oder Rasen agiert...ich bin ebenfalls auf Asche "groß geworden" und merke trotzdem jedesmal dass es auf Rasen oder Kunstrasen etwas ganz anderes ist...genauso auch wenn es geregnet hat und die Asche noch leicht feucht und dadurch weicher ist, ich gehe dann viel "befreiter" zum Ball, insbesondere bei Schüssen bei denen ich hechten muss.

    Habe mich am Sonntag z. B. auf einem Platz (wir haben momentan 2 Ascheplätze) warmgemacht der noch schön weich war und im Schatten lag und musste dann kurz vor Spielbeginn auf den anderen Platz wechseln, da der Schiri mit der Netzaufhängung nicht zufrieden war...auf dem weichen Platz bin ich geflogen wie ein junger Gott, auf dem anderen habe ich direkt so eine unterbewusste Blockade gespürt, wie mit angezogener Handbremse irgendwie.

  2. #2
    Nationale Klasse Avatar von nik1904
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    Bei uns hat sich in den letzten drei, vier Jahren - allerdings haben wir auch eine sehr "angenehme" Liga mit vielen Kunstrasenplätzen - der Anteil Kunstrasen + Rasen zu Asche quasi komplett gedreht. Wir haben bei 16 Mannschaften jetzt nur noch einen einzigen Rasenplatz (wenn nicht doch wegen schlechten Wetters auf Asche ausgewichen wird), je nachdem fünf bis sechs Mal Asche und zehn Kunstrasenplätze. Letzte Saison waren es gar nur vier Spiele auf Asche.

    Da wir selber auf neuem Kunstrasen spielen und trainieren und ich vorher sozusagen Jahrzehnte auf Asche zugebracht habe (Ballungsräume Ruhrgebiet und Bonn), sehe ich es sogar als Vorteil an, wenn ich mal auf Asche ran muss. Warum? Nun, ich bin die Asche gewohnt und denke, dass eine so lange Zeit auf dem Zeug dazu führt, dass bestimmte Abläufe wie Fahrradfahren sind. Man verlernt es nicht. Andererseits und ein wirklich gutes Techniktraining vorausgesetzt, bietet der Kunstrasen Möglichkeiten zum Erlernen korrekter Abläufe, was auch Asche mit gewissen Schmerzen verbunden wäre. Je korrekter aber der Ablauf ist, desto weniger Verletzungsrisiko besteht. So habe ich noch kein gravierenden Probleme auf Asche feststellen können, seitdem ich nicht mehr ständig darauf trainiere. Im Gegenteil, die Vollprotektion hat eher weniger Notwendigkeit als vorher.

    Also, Angst eh nicht, dazu war ich zu lange auf der Asche zu Hause. Ich habe her ein Problem damit, dass ich mich bei nicht ganz optimalen Aschebedingungen (leicht feucht) auf Matsch, kleinere und größere Unebenheiten bzw. Wellen durch heftigen Staub einstellen muss. Deshalb verlängere ich mein Aufwärmprogramm auf Asche grundsätzlich um eine viertel Stunde, wobei ich mich ganz bewusst mit aufspringenden und flachen Bällen auseinandersetze. Zum Glück muss ich nur zwei Mal auf Asche spielen, wenn die erste und zweite Mannschaft zeitgleich Auswärtsspiele auf Tennenplätzen haben. Ansonsten habe ich als „1a“ und vor allem Älterer das „Erstzugriffsrecht“ auf die Auswärts-Kunstrasenspiele. Das ist natürlich ein bisschen komfortabler.

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