@nik:An deiner Stelle würde ich die Ursache weniger in der Tatsache, dass die Bälle anders springen, suchen. Du sagst es bei der ersten Situation ja selbst: Der Ball springt zwar unerwartet vom Boden ab, aber du hättest, wenn du mit den Händen zum Ball gehst, sicher klären können. Am Ende ist es doch so, dass es selbst auf Kunstrasenplätzen sehr schwierig ist, den Ball zu berechnen. Das mag auf dem eigenen Trainingsplatz noch gehen, aber wenn du auswärts spielst ist es zumindest bei uns in der Gegend so, dass sich die KR-Plätze hinsichtlich der Dämpfung stark voneinander unterscheiden. Da gibt es die ganz alten Plätze, die sich anfühlen als wäre Omas Wohnzimmerteppich auf eine Betonplatte gelegt worden und neuere, die als Tragschicht ein riesiges Trampolin zu haben scheinen.

Das Problem liegt also eher in der Tatsache, dass man auf Asche den Bodenkontakt am liebsten auf die Fußsohlen reduziert (ist bei mir genauso). Da vor einem Aschespiel ein paar Übungen auf eurem Aschestück zu machen ist sicherlich nicht verkehrt. Bei mir reicht eigentlich das Aufwärmen vor dem Spiel um mich wieder an den ungeliebten Untergrund zu gewöhnen. Dazu spiele ich eigentlich immer noch ein paar kurze und lange Pässe während des Aufwärmprogramms.

Versuche, auf einem Ascheplatz Bälle zu berechnen, würde ich schlicht und einfach sein lassen, denn das ganze ist hochspekulativ, da man ja nicht weiß, wo die kleinen richtungsändernden Steinchen genau liegen. Unvorhersehbarkeiten kann man wohl auch nicht auf einem Aschestückchen wie ihr es habt simulieren.