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Thema: Uhlsport Cerberus Absolutgrip Lite 2011

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  1. #4
    Nationale Klasse Avatar von nik1904
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    Zitat Zitat von VfL Keeper Beitrag anzeigen
    Schockzone: Anfangs noch sehr hart und etwas störend, passt sich jedoch schnell der Hand an und wird weicher. Durch die Schockzone wird nicht nur die Oberhand langlebiger, sonder auch die Faustabwehr begünstigt. Dies hat mich im Praxistest gerade bei Flanken, die man weit und sicher klären muss (sollte) überzeugt.

    Zum belag muss man nicht viel sagen. Wie bei allen anderen Modellen mit Absolutgrip plus ist der Belag absolut überragend. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich die Aufpralldämpfung deutlich verbessert.
    Auch die Klebstoffe im Belag halte ich für sinnvoll. Jedoch ergab sich bei mir das Problem, dass ich den Handschuh mehrfach auswaschen musste, bis sich der Grip vollständig (vor allem bei Nässe) aufgebaut hatte. Dadurch wurden leider auch Teile der Klebstoffe ausgewaschen. Der Klebeeffekt am Ball hat also schnell abgenommen, jedoch ist der Grip überragend geblieben. Mittlerweile habe ich den Handschuh bei 6 Spielen getragen und bin extrem zufrieden. Abriebsspuren sind nur minimal erkennbar.
    Auch wenn ich den "lite" nur ein Mal im Laden getragen habe, kann ich aufgrund des Cerberus R sagen, dass die Schilderung zur Schockzone korrekt ist. Anfangs war es im Vergleich zum Fanghand-Sondermodell fast so, als hätte ich einen Bionik an. Doch das Gefühl lässt ganz schnell nach und die Oberhand wird angenehm flexibel. Es ist fast so, als würde sich die Schockzone individuell an die Hand anpassen.

    Interessant ist, dass in den verschiedenen Threads zu AG+ einige diesen Faktor "Klebstoffe" und "Auswaschen" erwähnen. Das ist durchaus eine Erfahrung, die ich auch mache und würde es "aktiven" bzw. "passiven" Grip nennen. Je neuer der AG+, desto stärker "klebt" er am Ball. Es reicht schon ein minimaler Druck, um einen Ball mit einer Hand anheben und halten zu können. Diese Klebefähigkeit des Belags lässt merklich nach. Was aber im Gegensatz zu anderen Belägen erhalten bleibt, ist der enorme "aktive Grip". Ich meine damit, dass beim Fangen des Balles über einen relativ langen Zeitraum so gut wie kein nachlassender Grip festzustellen ist. Die Show bei dem Belag lässt etwas nach, aber in der Praxis hat es keine negative Auswirkung.

    Im Ganzen eine interessante Schilderung, die mich durchaus animieren könnte, die Lite-Variante des Cerberus zu bestellen. Rollfinger und Innennaht haben bei mir jedoch mittlerweile die klare Präferenz vor der Außennaht. Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich in der Praxis mit der flexiblen Manschette klar komme.
    Geändert von nik1904 (20.10.2011 um 10:26 Uhr)

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