Ja, die Szene von rison habe ich mir nochmal angeguckt.
Leno steht bei einer Hereingabe von Arango (35m vor dem Tor) höchstens 1,5m vor dem Tor.
Sicherlich zu wenig. Aber der Ball, der nicht einmal allzu flach kam, landete erst 4m vor dem Tor auf einem Kopf. Die Hereingabe holt man sich sogar, wenn man ganz genau auf der Linie steht. Das ist doch kein Hexenwerk ca. 2,5m zu laufen, wo der Ball ca.1,5s fliegt. Aber auch so sollte auffallen, dass man da weiter weg von der Linie vor dem Freistoß kann, dazu braucht man nicht einmal einen Torwarttrainer.

Dieses Verhalten in der Strafraumbeherrschung in der Bundesliga ist mir nicht zum ersten Mal aufgefallen. Was wird überhaupt trainiert?
Auf der Linie alleine gut sein reicht sicherlich nicht. Kein Risiko eingehen, nur um bei der Presse als "machtlos" oder "unschuldig" dazustehen. Sollten es doch die Profis sein, die durch ihre Strafraumbeherrschung von den anderen Torhütern herrausstechen.
Immer schön auf der Linie bleiben. Wenn man den hält, ist man der King und wenn nicht, dann wird die Schuld wenigstens nicht bei mir gesucht.
Also etwas mehr Risiko darf schon sein, um die Angriffe im Keim zu ersticken. Und dieses Risiko war in der Situation nahezu null. Wie kann man da die Flanke unterlaufen?

Sorry, das war einfach nichts...