@steffen
Meine Begründung bei Fährmann sollte wie die von Jogi Löw klingen.
Mir persönlich wäre es auch schnuppe ob der Keeper einen 60m-Ball besser anbringt wie ein anderer. Hauptsache sie halten die Kiste sauber.
@steffen
Meine Begründung bei Fährmann sollte wie die von Jogi Löw klingen.
Mir persönlich wäre es auch schnuppe ob der Keeper einen 60m-Ball besser anbringt wie ein anderer. Hauptsache sie halten die Kiste sauber.
Wer immer gut aussieht, bei dem fällt es irgendwann nicht mehr auf. (Toni Schumacher)
Handschuh-Sammler (153 Paar, Stand 13.07.2018) und ausgewiesener Tester sowie Berater
Ich glaube, die Begründung ist so eine politisch-medientechnisch korrekte Aussage. Da fragt kein Journalist mehr nach... denn die haben vom modernen Torwartspiel auch nur das Bela Rethy Gesülze gehört und glauben das auch noch...
Und damit ist klar, wenn dann so eine Aussage kommt, daß dann keiner mehr fragt.
Ich bin sicher, die wahren Gründe wissen die Torleute alle selbst nur zu genau...
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Gegen Chile wird Leno auf der Bank sitzen und MatS im Tor stehen. Ich denke das ist/war so abgesprochen schon vor Turnierbeginn.
Wenn nicht waren die Bekenntnisse pro Leno nach dem Spiel für'n Ar...
Ganz ehrlich. Ich finde man kann das Fußballerische bei einem Torwart in so einer Mannschaft garnicht hoch genug hängen. Klar ist primär dir Aufgabe Gegentore zu verhindern. Und man verliert spiele auch in der regel aufgrund der Gegentore. Trotzdem ist die Nationalmannschaft eine Mannschaft, die nicht nur "nicht verlieren" will. Gerade wenn man in einem Verein spielt, in dem verlangt wird, Situationen auch vor dem Strafraum spielerisch zu lösen, was in meinem Verein ebenfalls so ist, kann man den Wert von einem fußballerisch starken Torwart, garnicht hoch genug einschätzen. Natürlich vorausgesetzt, er kommt seinen Hauptaufgaben ebenfalls solide nach. Man Markt es wie unfassbar wichtig es für Spieler ist, vor allem in kritischen Situationen hinten eine Anspielstation zu haben, die auch wenn es eng wird, in der Lage ist Ruhe reinzubringen. Gegen Chile haben wir beim 1:1 gut gesehen, dass wichtige Situationen ganz hinten beginnen. Mannschaften wie Chile, machen enorm Druck. In dieser Situation wurde schnell hinten herauskombiniert und dann auf die Freiheit Seite verlagert, woraus das Tor entstanden ist. Auf so einem Niveau kann jeder Pass und jeder hergeschenkte Ball absolut entscheidend sein. Bei Weltmeisterschaften kommt es auf jeden einzelnen Zellen Pass an. Ter Stegen hat mit mit präzisen Bällen ein paar Mal mit Angriffe eingeleitet und für Entlastung nach hinten gesorgt Gestern in der U-21 konnte man zudem sehen, wie wichtig und entlasten für Feldspieler diese Anspielstation ist, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Und allein die kleinen Unsicherheiten von Pollerspeck - und das beginnt schon mit der Körpersprache, haben für Unruhe gesorgt. Ein Trainerstab auf höchstem Niveau, wie der von Jogi Löw, hat schon seine Gründe auf diese Dinge großen Wert zu legen.
Geändert von GKeeper93 (25.06.2017 um 08:23 Uhr)
Ich weiß nicht genau, ob Du nicht richtig gelesen hast, was Steffen schreibt.
Er schreibt doch ganz genau das.
Wenn die Konsequenz der Betonung der Aus-/Weiterbildung der fussballerischen Qualitäten von Torleuten ist, dass man solche Gegentore kassiert, ist man geradezu dazu gezwungen, die Priorisierung zu überdenken.
Ich fand auch das erste Gegentor relativ übel. Dann heißt es wieder: Einen mehr schießen als der Gegner.
Aber das ist nicht mein Selbstverständnis von Goalkeeping.
Keine Frage, dass man einen Ball unfallfrei verarbeiten können muss.
Keine Frage, dass man auch unter Druck einen Ball an den Mann bringen muss, auch hoch.
Aber wenn der Kompromiss sein soll, dass man solche Gegentore tolerieren soll, funktioniert das für mich überhaupt nicht.
Die Qualität des Breierzeugnisses ist reziprok proportional abhängig von der Quantität der partizipierten Köche.
Ganz ehrlich. Ich finde man kann das Fußballerische bei einem Torwart in so einer Mannschaft garnicht hoch genug hängen. Klar ist primär dir Aufgabe Gegentore zu verhindern. Und man verliert spiele auch in der regel aufgrund der Gegentore. Trotzdem ist die Nationalmannschaft eine Mannschaft, die nicht nur "nicht verlieren" will. Gerade wenn man in einem Verein spielt, in dem verlangt wird, Situationen auch vor dem Strafraum spielerisch zu lösen, was in meinem Verein ebenfalls so ist, kann man einen fußballerisch starken Torwart garnicht hoch genug schätzen. Natürlich vorausgesetzt, er kommt seinen Hauptaufgaben ebenfalls solide nach. Man Markt es wie unfassbar wichtig es für Spieler ist, vor allem in kritischen Situationen hinten eine Anspielstation zu haben, die auch wenn es eng wird, in der Lage ist Ruhe reinzubringen. Gegen Chile haben wir beim 1:1 gut gesehen, dass wichtige Situationen ganz hinten beginnen. Mannschaften wie Chile, machen enorm Druck. In dieser Situation wurde schnell hinten herauskombiniert und dann auf die Freiheit Seite verlagert, woraus das Tor entstanden ist. Auf so einem Niveau kann jeder Pass und jeder hergeschenkte Ball absolut entscheidend sein. Bei Weltmeisterschaften kommt es auf jeden einzelnen Zellen Pass an. Ter Stegen hat mit mit präzisen Bällen ein paar Mal mit Angriffe eingeleitet und für Entlastung nach hinten gesorgt Gestern in der U-21 konnte man zudem sehen, wie wichtig und entlasten für Feldspieler diese Anspielstation ist, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Und allein die kleinen Unsicherheiten von Pollerspeck - und das beginnt schon mit der Körpersprache, haben für Unruhe gesorgt. Ein Trainerstab auf höchstem Niveau, wie der von Joga Löw, hat schon seine Gründe auf diese Dinge großen Wert zu legen.
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