Aussage auf Kicker.de zum Lenao-Aus:
Nachdem Manuel Neuer die Abschlussprüfung gegen Österreich eindrucksvoll bestanden hatte, war klar, dass der Kapitän und Keeper Nummer 1 für das Weltturnier bereit ist. Damit musste einer der anderen drei in Eppan anwesenden Torhüter aussortiert werden. Da sich Marc-André ter Stegen (26) in Neuers 599-tägiger DFB-Abwesenheit als erster Stellvertreter im Tor etabliert hat, mussten sich Chef Löw und sein Torwart-Beauftragter Andreas Köpke zwischen Kevin Trapp (27) und Bernd Leno (26) entschieden. Während Trapp in seinem Klub Paris-Saint Germain in der abgelaufenen Saison lediglich 14 Pflichtspiele auf dem Platz aktiv mitgestalten durfte (4 in der Liga, 6 im Pokal, 4 im Ligapokal, 0 in der Champions League), fehlte Bernd Leno in Leverkusen in lediglich einer von 39 Pflichtpartien. Dennoch muss Leno nach Hause, weil Trapp im Trainingslager den besseren Eindruck hinterließ. Außerdem hielt Trapp Mitte November 2017 beim 2:2 gegen Frankreich richtig gut, während Leno gegen Aserbaidschan (5:1) und im ersten Confed-Cup-Spiel gegen Australien (3:2-Sieg) patzte. Also ist das Ja zu Trapp und das Nein zu Leno nachvollziehbar.





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