Ich denke mal, dass wir uns im Faktor "Unfehlbarkeit" einig sind. Vielleicht irren sich die Experten in ihrem Fachgebiet nicht so häufig wie Laien?
Insofern ist es müßig, sich zu irgendeinem Zeitpunkt darauf zu verlassen, dass Fehler nicht passieren.
Allerdings sehe ich einen Unterschied zur Leistung in einem Spiel und der Leistung über einen längeren Bewertungszeitraum.
Denn in einem Spiel ist mir Zufallsfaktor viel zu groß, um allein daran eine zukünftige Prognose ableiten zu lassen.
Auf längere Zeitraume lassen sich sportliche und menthale Leistungen sicherlich zuverlässiger messen, weil hier die "Ausreißer" besonders guter wie schlechter Spiele in der Gesamtanalyse weitgehend eliminiert werden.
Allerdings ist das in einer Mannschaftssportart wie dem Fussball besonders schwierig, weil sich die Rahmenbedingungen durch Vereins- und Trainerwechsel, Mannschaftszusammenstellung und Saisontaktik vorlaufend ändern. Auch kurzfristige Änderungen wie Verletzungspech anderer Leistungsträger können ebenfalls die Statistik der Torwartleistung beeinträchtigen.
Hier aber geht es darum, wie man mit groben Patzern umgeht? Verschießt ein Spieler den entscheidenden Elfmeter, dann mag er sich ärgern! (z.B. Ulli Hoeneß bei der EM, als man sich ausgerechnet vorher dafür eingesetzt hatte, im Finale das Elfmeterschießen einzuführen) Aber warum soll ein Torwart da anders behandelt werden? Denn ein Tor nicht zu schießen müßte eigentlich gleichbedeutend sein wie ein Tor zu kassieren oder warum macht man hier Unterschiede?





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