Aschekind, erkenne aus deinem Beitrag einen allgemeinen Ratschlag, vielen Dank für deine Meinung zu diesem Thema.

Vernünftig sind wir Eltern schon, keine Frage und wir setzen natürlich nicht alles auf eine Karte, das wäre totaler Blödsinn. Schule ist wichtig und bleibt wichtig. Doch, wie viel Schule darf / muss es denn sein?

Genau darin sehe ich die große Schwierigkeiten im aktuellen Profisport in westlichen Ländern wie z.B. in Deutschland. Hier wird großer Wert auf die schulische Komponente gelegt, aber die talentierte Fähigkeit eines Kindes im sportlichen Bereich von Vielen der Schule untergeordnet.
Ich teile mit dir nicht die Meinung, dass es egal ist, welche Schulform man nutzt. Ein Hauptschüler geht täglich 20-25 Wochenstunden in die Schule, wenig Hausaufgaben. Ein Gymnasiast hat von vornherein schon einmal mind. 34 Wochenstunden + erhebliche Hausaufgaben. Der Schulstoff ist anspruchsvoll.

Hmmh, jetzt sagst du, dass ein Hauptschüler gleich viel trainieren kann wie ein Gymnasiast? Der Schüler mit mehr Freizeit kann doch seinem Ziel schneller näherkommen als ein Schüler, der weniger Zeit hat, unabhängig von seiner Intelligenz, um die geht es nicht.
Ist das richtig?

Richtig, Kinder entwickeln sich unterschiedlich früh oder spät. Doch wenn sich einer in der heutigen Zeit mit 16 Jahren dazu entschließt, Profi zu werden, ohne ausreichend im frühen Kindesalter trainiert zu haben, dann wird das nix mehr oder mit noch mehr Glück, wie KLose. Der spielte mit 22Jahren noch in der Bezirksliga bevor er entdeckt wurde.

Aber mich würde interessieren, wie du meintest, dass es als Torwart eher einfacher ist, Profifußballer zu werden, als ein Feldspieler. Konnte keine Begründung erkennen, warum du das meinst.

Grüße