Ind er Jugend gibt es eine Sache, die kann gar nicht hoch genug geschätzt werden: Spielpraxis. Sie ist unschätzbar wertvoll und nicht durch Training alleine zu ersetzen. Es hat also keiner was davon, wenn er mit 11 oder 12 Jahren auf der Bank sitzt, nur, um "geordnete Verhältnisse" zu haben. Wer bestimmt denn, dass eine klare Nummer Eins zu diesem Zeitpunkt ein Zeichen ist?
Ganz ehrlich: Es bringt überhaupt nix. Wenn du U12 spielst, ist das noch die D-Jugend. Je nachdem, wo du spielst, heißt das entweder 9er-Feld auf kleine Tore oder 11-Feld auf große Tore. Egal was, du bist auf jeden Fall schon beschäftigt damit, dich an diese Umstellungen zu gewöhnen. Denn danach kommt es richtig dick in der C-Jugend, wenn man dann schon in die "höheren" Ligen möchte (bewusst in Anführungszeichen gesetzt).
Wenn du an deiner Einstellung festhälst (Übernahme der Ausrüstung von Seitens des Vereins, nur ein Keeper soll spielen), würde ich behaupten, wird es für dich später ganz schwer. Selbst, wenn du ein sehr guter Keeper bist, wird heutzutage auch darauf Wert gelegt, ob du sozialkompatibel bist oder ob du Unruhe reinbringst. Denn oft wird geschaut, ob jemand zur Mannschaft passt.
Natürlich gibt es auch andere Truppen, hier in Hannover werden die Söldner gennant (in den unteren Klassen bis hoch zu Landesliga): Spieler, die jedes Jahr bei einem neuen Verein spielen, weil dort dann mehr Geld gezahlt wird als beim alten Verein.
Das ist von mir jetzt schwarz gemalt, aber vielleicht solltest du dich nochmal hinsetzen und über deine Einstellung und Motivation zum Fußball nachdenken.





