Wenn ich eines gelernt habe, trotz meiner noch jungen 20 Jahren und meinen erst 5 Jahren als Torwart und nicht als Feldspieler im Verein, dann das nach solchen Zeiten auch gute, schöne Zeiten kommen. Der Punkt ist das man einfach nicht aufgeben darf und so oft es geht gegenhalten sollte. Man sollte natürlich nicht jede kleine Kritik mit "Du hast doch eh keine Ahnung vom Torwartspiel" betiteln, sondern ab und an einfach mal die unsinnige Kritik runterschlucken und den Mund halten. Ich habe als Torwart immer versucht mich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, auch wenn ich mit dieser nunmal ein Problem hatte weil ich wusste das wenn ich solche Situationen nicht zu beherzt aufnehme und daran zerbreche, kommt irgendwann der Tag wo es einfach besser läuft.

In meinen beiden A-Jugend Jahren in der ich in der Kreisliga spielte, hatte ich eine solch Situation. Alle Spieler meinten auf mir rumhacken zu müssen, irgendwo war ich der Boxsack für alle. Vielleicht auch aus dem Grund, weil es immer am einfachsten ist dem Torwart die Schuld zuzuschieben. Vielleicht aber auch, weil man gemerkt hat das ich das zum Beispiel abkonnte. Einige ruhten sich darauf aus und spielten zu locker und zerbrachen daran, dümpeln heut in den untersten Ligen auf der Bank rum. Ich hab stets meine Leistung gebracht und das wurde nicht von meiner Mannschaft sondern von den Trainer unseres Stadt"rivalen" erkannt, welche nunmal Bezirksliga, bzw die 1.Senioren Westfalenliga spielen. Ich bin da hin gewechselt und prompt kommen besser Zeiten und aus meinem alten Verein kommen sie alle naselang angekrochen und erzählen wie schön es war als ich noch in der Butze stand.

Ein wenig abgeschweift, aber die Hauptaussage ist einfach, dass man sich sowas nicht wirklich zu Herzen nehmen sollte, sondern einfach daraus lernen. Irgendwann kommen bessere Zeiten in denen deine Mitspieler vielleicht so viel Respekt vor deiner Einstellung haben, dass sie dich nichtmal bei wirklichen Patzern anscheissen, sondern auch mal auf sich schauen. Ein Gespräch mit den Mitspielern ist dabei natürlich auch von Hilfe, ich sage nicht du sollst es völlig ignorieren und die anderen gewinnen lassen. Einzig und allein nicht auf alles eingehen was sie sagen und dir nicht über alles einen solchen Kopf machen.