Früher habe ich mir immer einfach die Pause genommen und ca. einmal in der Woche irgendwas trainiert. Und wenn nicht, dann Füsse hoch und nichts gemacht. Bei meinem Verein, bei dem ich seit 5 Jahren spiele, haben wir die Angewohnheit in der Sommerpause einmal die Woche Dienstags zu trainieren. Es ist nichst wildes, halt lockeres Spielchen und davor vernünftig warmmachen. Zwischendurch werde ich ich den einen oder anderen Donnerstag in der Freizeitliga-Truppe meines Kumpels als Feldspieler mittrainieren. Das kann auch nicht schaden. Da mein Verein immer noch keinen geeigneten Nachfolger gefunden hat, werde ich noch ein Jahr dranhängen, es sei denn in der Zwischenzeit tut sich da noch was. Wenn ich ehrlich bin, ist mir scheißegal ob sie einen neuen holen. Ich will nicht aufhören, weil ich mich zu alt fühle, sondern damit Leute im Verein endlich mal auf die Zukunft auf dieser Position setzen, weil das Jahr danach sowieso definitiv mein letztes sein wird. Und dadurch steigt die Motivation, und auch die Notwendigkeit, noch mehr Fitness für die bevorstehende Saison zu bekommen. Wenn man in paar Monaten 40 wird, dann muss man erst recht mehr tun als früher um den Anschluss an oft doppelt so junge Burschen nicht zu verlieren. Zweimal die Woche gehe ich auch bestimmt noch joggen. Und vielleicht sogar öfters. Unter Umständen versuche ich auch noch die letzten paar Kilos Übergewicht bis zum ersten Meisterschaftsspiel zu verlieren. Im Endeffekt war ich noch nie auf die neue Saison so motiviert wie dieses Jahr, zumal ich die Absicht habe mich mit einem Aufstieg zu verabschieden. Ich werde defintiv mehr tun als jemals zuvor in der Sommerpause, aber ohne mir irgendwelchen Druck/Ziele aufzuerlegen, und auch ohne zu überpowern. Einfach mehr trainieren, gesünder essen, und mal schauen was sich da ergibt. Und wenn der Körper doch noch mehr Regeneration braucht als ich vermutet habe, dann kriegt er diese und gut ist es.




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