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Thema: Vom Lügen und Betrügen im Amateursport - Umgangsweisen einer Vereinsführung

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  1. #1
    Welttorhüter Avatar von Torbinho
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    Letztlich ist es wie überall ein reines Wirtschaften. Einem Spieler, den man ausgebildet hat, den Abgang zu einem höherklassigen Verein zu ermöglichen ist nett. Nett ist es auch, dem Kellner 1000€ Trinkgeld zu geben.
    Aber wenn man das öfter macht, sollte man ein dickes Portemonnaie haben. Ehrlich gesagt ist es z.T. auch zur Unart "großer" Vereine geworden, keine Ablösen zahlen zu wollen und gegen kleine Vereine die Moralkeule ("Wollt ihr euren Jungs wirklich die Möglichkeit verbauen, xxx-Liga zu spielen?") auszupacken. Quasi der Nachfolger der "Amateurverträge"-Kungeleien. So ein Modell hat natürlich nur Erfolg, wenn es gutmütige und gutwillige Fußballobmänner bei den kleinen Vereinen gibt, die dieses Verhalten nicht durchschauen.

    Aber wie auch immer: Am Ende muss die Bilanz passen. Und wenn ein Verein Spieler generell kostenfrei abgibt und dadurch Probleme hat, neue Spieler zu holen, weil kein Geld für Ablösen da ist, dann ist das einfach ein Beispiel für schlechtes Wirtschaften. Auch wenn es noch so nett ist.

  2. #2
    Amateurtorwart Avatar von chriskurz
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    Zitat Zitat von Torbinho Beitrag anzeigen
    Letztlich ist es wie überall ein reines Wirtschaften. Einem Spieler, den man ausgebildet hat, den Abgang zu einem höherklassigen Verein zu ermöglichen ist nett. Nett ist es auch, dem Kellner 1000€ Trinkgeld zu geben.
    Aber wenn man das öfter macht, sollte man ein dickes Portemonnaie haben. Ehrlich gesagt ist es z.T. auch zur Unart "großer" Vereine geworden, keine Ablösen zahlen zu wollen und gegen kleine Vereine die Moralkeule ("Wollt ihr euren Jungs wirklich die Möglichkeit verbauen, xxx-Liga zu spielen?") auszupacken. Quasi der Nachfolger der "Amateurverträge"-Kungeleien. So ein Modell hat natürlich nur Erfolg, wenn es gutmütige und gutwillige Fußballobmänner bei den kleinen Vereinen gibt, die dieses Verhalten nicht durchschauen.

    Aber wie auch immer: Am Ende muss die Bilanz passen. Und wenn ein Verein Spieler generell kostenfrei abgibt und dadurch Probleme hat, neue Spieler zu holen, weil kein Geld für Ablösen da ist, dann ist das einfach ein Beispiel für schlechtes Wirtschaften. Auch wenn es noch so nett ist.
    Das ist ja auch wieder was anderes, da reden wir ja teilweise vom Leistungsfußball… Wer Regionalliga, Verbandsliga oder Landesliga spielen kann, und aus einer funktionierenden Mannschaften gelöst werden soll, der sollte auch was kosten…
    Aber im Breiten- bzw. Freizeitfußball, um den es oben ja geht (zweite Kreisklasse) finde ich es schlicht nicht gut an die 1000 Euro für einen Spieler zu bezahlen…
    Und was Motörmatze angeht, mit der Summe Y die bei einem Wechsel 1:1 wieder in die Kasse fließt. Das geht nicht immer, es gibt, zum Schutz der Vereine, von Verbänden festgelegte Maximalsummen, so kann es sein, dass du zwar Y für den Spieler bezahlst, aber z.B. nur die Hälfte von Y wieder bekommst wenn er (nach einem Jahr) wieder geht.

    Aber schon wieder Off-Topic… Wir sollten mal einen Thread zu "Sinn und Unsinn von Ausbildungsentschädigungen (Ablösen im Amateurbereich)" erstellen.
    Fliegende Menschen!

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