Gerade, weil ich "in die Runde fragen wollte" sehe ich es als subjektive Wahrnehmung. Einen "Ewigkeitscharakter" von Top-Leistungen gibt es nicht, weshalb die Frage berechtigt ist, wo fängt eine gerechte Leistungsbeurteilung an? Wie lange muß sie sich bewähren? Denn Talent allein reicht ja nicht. Es müssen weitere, nach Professionalität strebene Faktoren hinzu kommen.
Mit diesem riesigen Themenfeld beschäftigt sich die Talentförderung tagein, tagaus! Aber nicht nur dort erfindet sich der Fussball tagtäglich, sondern auch in den Chefetagen der Profi-Clubs, wo man darüber nachdenkt, ob man die U 23 Teams vielleicht abschaffen soll? In der U 19 erhöht sich der Anteil von U 18 Spielern jährlich. Auch hier gibt es Tendenzen zu einer frühen Erfolgsprognose. Irrt man sich, dann war es eben ein Spätentwickler.
Den perfekten Torwart gibt es nicht. Nach Aussage eines Schalke-Verantwortlichen hat Nübel viele "Baustellen"! Dennoch hat er geniale Leistungsbereiche, die ihn ihn von anderen Torleuten unterscheiden. Warum hat man dort nicht auf diese Leute gehört? Genau darum geht es mir in einer sachlichen Auseinandersetzung! Soll man einen Sportreporter die Verantwortung dafür
übertragen, ob ein Keeper für die neue Herausforderung schon tauglich ist? Wohl kaum oder?
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Nunmehr meldet sich Nübels Spielerberater, Stefan Backs zu Wort. Der teilt noch kräftiger als Marcel Reif. Jeder sieht es aus seiner Sicht und weiß sich dabei geschickt in Szene zu setzen.
https://11freunde.de/2020-01-22/zitat
Das ist für mich eine ganz, ganz schlechte Entwicklung hochtalentierter junger Profis, denn wem können sie in diesem Haifisch-Becken überhaupt noch trauen? Wohl dem, der gute Freunde und fürsorgliche Eltern hat.




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