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Thema: Die "Tote Zone" - eine neue Theorie

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  1. #1
    Nationale Klasse Avatar von motörmatze
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    Ich habe ehrlich gesagt nie wirklich was von Zonenspiel gehört oder geschweige denn was beigebracht bekommen, leider...

    Wie würdest du das sehen, Steffen, bzw auch alle anderen von euch:
    Sollte man also so oft wie möglich die Tote Zone vermeiden und entweder nah genug draufschieben (also unter die angesprochenen 8m) oder eben außerhalb bleiben, um mehr Strecke zwischen sich und Schütze (also "mehr Zeit" für die Reaktion zu bekommen) zu bringen?

  2. #2
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    motörmatze,
    zum Zonentraining kann ich Dir helfen:



    Nicht super, aber es sollte Dir ein paar Grundlagen auf den Weg geben.

    Wie ich das sehe?
    Erst einmal ist es logisch, denn irgendwo kollidieren hier Techniken, Distanzen und Möglichkeiten. Wäre das nicht so, Torleute würden reihenweise 11 Meter halten, tun diese aber nicht.
    In der Abdruckzone z.B. also bei Abschlüssen zentral vor dem Tor entdecke ich halt, daß tief stehende Torleute mehr holen, als Torleute die recht offensiv stehen, und ich entdecke, daß viele Tore in der Kippzone fallen, aussergewöhnlich viele, wobei die Torleute dann meist in der "toten Zone" stehen, musst einfach mal darauf achten, und werden immer erwischt, wenn diese versuchen, den "Winkel zu verkürzen", also extrem drauf zu schieben, sprich die Distanz zum Stürmer zu verknappen.
    Kommen diese auf 5 Meter oder weniger ran, reicht meist die Blockstellung die Handballtorwart typische Abwehrleistung um Tore zu verhindern... aber eben in em Bereich der "toten Zone" kommen die Torleute kam dazu, eine Reaktion zu zeigen und stehen oft wie 'Depp' da...
    Festzuhalten bleibt dabei, daß viele Torleute gerade bei Abschlüssen aus der Distanz kaum mehr in der Lage sind, dynamisch zu agieren, also weder Tempo noch Bewegung haben, die Tore zu verhindern, auch wenn die Torleute - und das belegen ja hier im Forum auch einige meiner Analysen, rechtzeitig an Ort und Stelle hätten sein können...
    Das heißt das wir in der Zielverteidigung wenn der Torwart tief steht, zu statisch geworden sind (und hier muss ich effektiv sagen, die Briten mit den schnellen Füssen, dass ist ein guter Ansatz was zu ändern) - aber auch es vielleicht beim Draufschieben es übertreiben, und damit die eigentliche Zielverteidigung verraten, weil wir den Kontakt zur Praxis verlieren, anstelle zu begreifen, daß wir Menschen sind.
    Menschen haben Reaktionszeiten, der eine mehr, das andere weniger, so daß die "tote Zone" beim einen größer beim anderen kleiner ist - was zu berücksichtigen wäre, aber in der Trainingstheorie nicht wird... sondern hier gilt: So weit wie möglich... und das geht oft nur schwer und es erwischt den Torwart in der "toten Zone"...
    Daher darf man darüber nachdenken, ob wir wirklich so gnadenlos draufhieben, oder ob wir vielleicht doch wieder die Torleute beweglicher und auf den Füssen schneller machen, die Techniken der Zielverteidigung dynamischer ausführen lassen, weil wir zwar ein größeres virtueller Tor zu verteidigen haben, aber aufgrund der besseren Zeitvorteile dies schaffen, wenn man dynamisch arbeitet
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

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